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Die Normannen - Harald Hardrada & Stamford Bridge

Die Normannen - Harald Hardrada & Stamford Bridge

Harald Hardrada, König von Norwegen, glaubte ebenso wie Wilhelm von der Normandie, dass der englische Thron sein und nicht Harold Godwinesons sein sollte.

Hintergrund zu Hardradas Behauptung:

Edward der Bekenner, der im Januar 1066 kinderlos gestorben war, hatte 1042 den englischen Thron von der norwegischen Harthacnut zurückerobert. Harthacnut war der Sohn des Wikingerkönigs Cnut, der von 1016 bis 1035 England regierte.

Hardrada behauptete, Harthacnut habe König Magnus von Norwegen den englischen Thron versprochen. Magnus war ein alter König und hatte sich entschieden, nicht gegen Edward den Beichtvater um den Thron zu kämpfen.

Harald Hardrada trat die Nachfolge von König Magnus auf dem norwegischen Thron an, und als Edward der Beichtvater starb, entschloss er sich, den englischen Thron für sich zu übernehmen.

Hardrada begann seine Invasion zu planen.

20. September 1066 - Schlacht von Fulford

Harald Hardrada, mit einer Flotte von mehr als 300 Schiffen und der Unterstützung von Harold Godwinesons Bruder Tostig, segelte den Fluss Humber hinauf und landete südlich von York.

Zwei mächtige Earls im Norden, Edwin und Morcar, stellten eilig eine Armee zusammen.

Sie wurden von den Invasoren schwer geschlagen.

Harold Godwinesons Problem

Harold Godwineson wusste, dass er, wenn Hardrada besiegt werden sollte, seine Armee nach Norden bringen musste, um ihn abzuwehren.

Harold war sich jedoch auch bewusst, dass die Invasionstruppe von William of Normandy bereit war und segeln würde, sobald sich der Wind änderte. Wenn er nach Norden marschierte, musste er die Südküste ungeschützt verlassen, und seine Armee musste Hunderte von Kilometern nach Norden marschieren, eine Schlacht führen, dann zurück an die Südküste marschieren und die Möglichkeit einer weiteren Schlacht.

25. September 1066 - Schlacht um die Stamford Bridge

Godwineson beschloss, nach Norden zu marschieren und die Norweger abzuwehren. Er glaubte, dass er den Norden erreichen, die Norweger besiegen und nach Süden zurückkehren könnte, bevor sich der Wind ändert.

Nach einem schnellen Marsch nach Norden überraschte Godwinesons Armee die Norweger an der Stamford Bridge. Das Ergebnis war ein fester Sieg für die Engländer.

Sowohl Harald als auch Godwinesons Bruder Tostig waren ebenso tot wie Hunderte norwegischer Soldaten.

Godwineson bestellte ein riesiges Bankett in York, um den Sieg zu feiern.

Die Feierlichkeiten wurden jedoch abgebrochen, als Godwineson erfuhr, dass Wilhelm von der Normandie an der Südküste gelandet war.

Dieser Beitrag ist Teil unserer größeren Bildungsressource zu den Normannen. Klicken Sie hier für unseren umfassenden Beitrag über die Normannen und ihre Geschichte, Kultur und Biografien von Monarchen.


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