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Enron meldet Insolvenz an - Geschichte

Enron meldet Insolvenz an - Geschichte

Im größten derartigen Fall in der US-Geschichte meldete die Enron Corporation am 2. Dezember 2002 Konkurs an. Enron war das siebtgrößte Unternehmen in den USA. Es hatte sich durch eine Reihe von Akquisitionen schnell von einem Pipeline-Unternehmen entwickelt. Sie finanzierte ihr Wachstum mit außerbörslichen strukturierten Finanzierungen. Als das Unternehmen Insolvenz anmeldete, schienen sich viele seiner Aktionen nicht von einem aktualisierten Ponzi-Schema zu unterscheiden. Der Finanzchef, seine Frau, andere Angestellte und der Vorstandsvorsitzende Ken Lay wurden alle wegen ihrer Handlungen bei Enron wegen Verbrechen angeklagt.

Enron wurde 1985 als Zusammenschluss von Houston Natural Gas und InterNorth gegründet. 2001, kurz vor der Insolvenz, beschäftigte das Unternehmen über 29.000 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 101 Milliarden US-Dollar. Ein erheblicher Teil der Einnahmen war jedoch nicht real, und das Unternehmen hatte viel höhere Schulden, als es auswies.

Die Kernprobleme der Unternehmen waren zweigeteilt. Erstens waren viele seiner Gewinne tatsächlich Verkaufsprovisionen. Das Unternehmen meldete jedoch den vollen Wert der Transaktion als Verkauf für das Unternehmen. Das Unternehmen, das zunächst Energieproduzent und Betreiber von Gas- und anderen Pipelines war, entwickelte sich langsam mehr zu einem Energiehändler und Hedgefonds. Es finanzierte einen Großteil seiner Operationen mit off-the-Book-Partnerschaften, deren Schulden oft vor der Öffentlichkeit und Finanzanalysten verborgen blieben.

1999 fügte das Unternehmen einen neuen Geschäftsbereich hinzu, der Hochgeschwindigkeits-Internetbandbreiten verkaufte. Das Ziel war es, die Bandbreite wie jede andere Ware zu sehen. Gleichzeitig investierte Enron in viele Energieprojekte im Ausland, von denen viele ebenfalls nicht funktionierten.

Im Jahr 2001 wurde entdeckt, dass Enron zusammen mit seiner bilanzierten Firma Arthur Anderson betrügerische Verkäufe gemeldet und Schulden und Verluste versteckt hatte. Am 2. Dezember 2001 meldete Enron bei der bis dahin bedeutendsten amerikanischen Insolvenz Insolvenz an.

Als Folge des Zusammenbruchs von Enron wurden eine Reihe von Enron-Mitarbeitern, darunter der Präsident und seine Frau Kenneth Lay, des Insiderhandels angeklagt. Die Firma Arthur Anderson musste sich aufgrund ihrer Haftung in der Enron-Affäre auflösen.


Zwanzig Jahre später: Die bleibenden Lehren von Enron

Michael Peregrine ist Partner bei McDermott Will & Emery LLP, und Charles Elson ist Professor für Unternehmensführung am Alfred Lerner College of Business and Economics der University of Delaware.

In diesem Frühjahr jährt sich der Beginn des dramatischen und katastrophalen Untergangs der Enron Corp. zum 20. Mal. Ein Skandal von außergewöhnlichem Ausmaß und Auswirkungen, es war (damals) der größte Bankrott in der amerikanischen Geschichte. Die angeblichen Geschäftspraktiken ihrer Führungskräfte führten zu zahlreichen strafrechtlichen Einzelverurteilungen. Es war auch ein wichtiger Impuls für die Verabschiedung des Sarbanes-Oxley Act und die Weiterentwicklung des Konzepts der unternehmerischen Verantwortung. Als solche ist es eine der folgenreichsten Entwicklungen der Corporate Governance in der Geschichte.

Doch eine neue Generation von Unternehmensführern hat seitdem ihre Positionen für andere eingenommen, ihre Erinnerung an den kolossalen Skandal mag mit den Jahren verblasst sein. Und ein allgemeines Bewusstsein für die Grundsätze der Unternehmensverantwortung ersetzt nicht die Kenntnis der Governance-Versäumnisse, die die Konzentration auf eine effektive und verantwortungsvolle Unternehmensführung nachhaltig neu belebt haben. Ein grundlegendes Verständnis des Enron-Debakels und seiner Auswirkungen auf die Governance ist für das Engagement der Direktoren von wesentlicher Bedeutung.

Enron wurde als Erdgaspipeline-Unternehmen gegründet und wandelte sich schließlich durch Diversifizierung zu einem Handelsunternehmen, das verschiedene Formen hochkomplexer Transaktionen betreibt. Darunter befanden sich eine Reihe unkonventioneller und komplizierter Transaktionen mit verbundenen Parteien (erinnern Sie sich an die seltsam benannten Unternehmen Raptor, Jedi und Chewco), an denen Mitglieder der Finanzführung von Enron lukrative finanzielle Beteiligungen hielten. Insbesondere das Managementteam war erfahren, und sowohl sein Vorstand als auch sein Prüfungsausschuss setzten sich aus einer vielfältigen Gruppe erfahrener, qualifizierter und prominenter Persönlichkeiten zusammen.

Das schnelle finanzielle Wachstum des Unternehmens erreichte im März 2001 seinen Höhepunkt, als Medienberichte in Frage stellten, wie es seinen hohen Aktienwert (mit dem 55-fachen seines Gewinns) halten könnte. Berühmt unter diesen war der Fortune-Artikel von Bethany McLean und seine Identifizierung potenzieller Probleme bei der Finanzberichterstattung bei Enron. [1] In einer schwindelerregenden Reihe von Ereignissen in den nächsten Monaten brach der Aktienkurs des Unternehmens ein, sein CEO trat zurück, eine Rettungsaktion scheiterte, seine Kreditwürdigkeit wurde herabgestuft, die SEC leitete eine Untersuchung ihrer Geschäfte mit verbundenen Parteien ein, und schließlich Insolvenz angemeldet. Es folgten mehrere behördliche Untersuchungen, mehrere strafrechtliche Verurteilungen wurden erwirkt und Sarbanes-Oxley wurde schließlich erlassen, um den wahrgenommenen Missbrauch durch Enron und mehrere ähnliche Bilanzskandale einzudämmen. [2]

Es bleiben noch mehrere wichtige, eigenständige Governance-Lektionen aus der Enron-Kontroverse, von denen alle Direktoren profitieren würden:

1. Die klügsten Jungs im Raum. Die Art aggressiven Führungsverhaltens, das maßgeblich zum Sturz von Enron beitrug, war weder für das Unternehmen, die Branche noch für die Zeit einzigartig. In Ermangelung einer eingebetteten Kultur der Unternehmensethik und Compliance besteht für einige Führungskräfte immer die Möglichkeit, Geschäftspraktiken „am Rande des Umschlags“ zu verfolgen, insbesondere wenn diese Praktiken kurzfristig sinnvolle finanzielle oder andere operative Ergebnisse erzielen. Diese Haltung, kombiniert mit schwachen Aufsichtspraktiken, kann für ein Unternehmen eine katastrophale Kombination sein.

Auch wenn der Handel seitdem große Fortschritte bei den internen Kontrollen gemacht hat, hängt die unternehmerische Verantwortung letztendlich von der Integrität des Managements und der Kompetenz und Beharrlichkeit der Aufsichtsbehörden ab. [3]

2. Die kritische Bedeutung der Aufsicht durch den Vorstand. Als das Unternehmen zu implodieren begann, beauftragte Enrons Vorstand einen Sonderausschuss, um die damit verbundenen Transaktionen zu untersuchen, geleitet von William C. Powers Jr., dem damaligen Dekan der University of Texas School of Law. Der Powers Report, wie er bekannt wurde, skizzierte in erstaunlichen Details eine Litanei von Aufsichtsversagen, die zum Zusammenbruch des Unternehmens beitrugen. [4]

Dazu gehörten unangemessene und schlecht implementierte interne Kontrollen das Fehlen ausreichender Wachsamkeit ein zusätzliches Versäumnis, angemessen zu reagieren, wenn Probleme auftraten, die eine schnelle und ernsthafte Reaktion erforderten, kursorische Überprüfung kritischer Sachverhalte durch den Prüfungs- und Compliance-Ausschuss das Versäumnis, auf einem ordnungsgemäßen Informationsfluss zu bestehen und die Unfähigkeit, die Bedeutung einiger der Informationen, die dem Board zur Verfügung gestellt wurden, vollständig einzuschätzen. [5]

3. Rote Fahnen erkennen. Zu den schädlichsten Pannen in der Governance gehörte, dass die Legitimität der Transaktionen mit verbundenen Parteien, für die so viele interne Kontrollen erforderlich waren, nicht in Frage gestellt wurde. Diese Mängel dienten dazu, ein einst bedeutendes Unternehmen und seine leitenden Angestellten in die Knie zu zwingen und viele nachhaltige Lehren für die Unternehmensführung zu bieten. Wie der Powers Report mit brutaler Klarheit schloss, war ein Großteil des Geschäftsplans des Unternehmens – Transaktionen mit verbundenen Parteien – fehlerhaft. [6]

Diese Transaktionen waren mit riskanten Interessenkonflikten des Managements verbunden. Es gab eine erhebliche Sorge um den „Wald vor lauter Bäumen“ – die Unfähigkeit zu erkennen, dass Konflikte dieser Größenordnung, die so viele vom Vorstand genehmigte interne Kontrollen und Verfahren erforderten, überhaupt nie hätten genehmigt werden dürfen. All dies trotz der Tatsache, dass die einzelnen Direktoren von Enron Menschen mit Leistung und Fähigkeiten waren, die von den Medien als gut funktionierendes Gremium anerkannt wurden. [7]

Allerdings fehlte ihnen die tatsächlich notwendige Unabhängigkeit, um die vor ihnen wehenden roten Fahnen zu erkennen. Ihre vielfältigen Beziehungen zur Unternehmensleitung machten sie mit dem, was ihnen über das Unternehmen erzählt wurde, nur allzu vertraut. [8] Dieser Zusammenhang erschwerte es ihnen, die Gefahren zu erkennen, die mit den Warnsignalen der widersprüchlichen Transaktionen verbunden waren. Tatsächlich war es die Aufdeckung dieser Konflikte, die die Aufmerksamkeit der Medien erregte und letztendlich „das Haus zum Einsturz brachte“. [9]

4. Es kann immer noch passieren. Der Skandal 2020 um das deutsche Finanzdienstleistungsunternehmen Wirecard bietet eines der jüngsten hochkarätigen (internationalen) Beispiele dafür, wie sich angeblich aggressive Geschäftspraktiken, laxe interne und prüferische Aufsicht, Unregelmäßigkeiten in der Bilanzierung und eingeschränkte Aufsichtsbehörden zu einem spektakulären Unternehmenszusammenbruch verbinden können, der zahlreiche Betrugsermittlungen der Regierung. Nicht umsonst wird der Wirecard-Skandal als „deutscher Enron“ bezeichnet. [10]

5. Ein bedeutendes Erbe. Dennoch bleibt die Enron-Kontroverse als Impulsgeber für das Umfeld der Unternehmensverantwortung, das die Einstellung zur Unternehmensführung in den letzten 20 Jahren verändert hat, von grundlegender Bedeutung. Hier fing alles an – die seismische Neukalibrierung der Unternehmensführung von der Chefetage zurück in den Sitzungssaal, wo sie hingehört. Daraus entstanden die treuhänderischen Leitlinien, Prinzipien und „Best Practices“, die als Korridore moderner Unternehmensführung dienen und als direkte Reaktion auf die im Powers-Bericht kritisierten Verhaltensweisen entwickelt wurden. [11]

Und das ist wichtig für die heutigen Vorstandsmitglieder. [12] Denn im Laufe der Jahre hat die Nachricht möglicherweise ihr Knistern verloren. Die einst wichtigen Aufsichtsthemen, die in der „einfachen alten“ Corporate Responsibility enthalten waren, scheinen den Vorstandsbereich den politisch populäreren Themen der Corporate Social Responsibility zu weichen. Und obwohl Corporate Compliance immer noch wichtig ist, scheint die Unternehmens-Compliance in den Köpfen einiger Führungskräfte ihre „fünfzehn Jahre Ruhm“ gehabt zu haben, die die organisatorische Initiative anderswohin gewendet hat.

Aber das Pendel kann zurückschwingen. Es gibt eine erneute Erkenntnis, dass Compliance-Programme aufgrund mangelnder Unterstützung verkümmern können. Die neue Regulierungsbehörde in Washington könnte zu einer Betonung der organisatorischen Rechenschaftspflicht zurückkehren. Wie die Entscheidungen von Delaware andeuten, werden Aktionäre möglicherweise zunehmend intolerant gegenüber kostspieligen Compliance- und Bilanzierungsfehlern. Die Rolle des Whistleblowers und die Rolle des Vorstands bei der Sicherstellung der Unterstützung und des Schutzes dieser Rolle werden erneut betont.

Daher kann es an diesem glückverheißenden Jubiläum nützlich sein, den Vorstand auf verschiedene Weise in die Enron-Erfahrung einzubeziehen. Fügen Sie zunächst einen Überblick als Teil der formellen „Onboarding“-Bemühungen des Direktors hinzu. Zweitens: Führen Sie ein Gespräch auf Vorstandsebene über die Erwartungen an die Aufsicht und das Erkennen von betrieblichen und ethischen Warnzeichen. Und drittens, überdenken Sie die kritischen und selbst zugegebenen Fehler des Enron-Vorstands im Kontext der heutigen Vorstandskultur. [13]

Ein solches Gespräch wäre ein eindrucksvoller Beweis für das loyale Engagement eines Vorstands für effektive Governance, unternehmerische Verantwortung und Führungsethik.

Endnoten

1 Bethany McLean, „Ist Enron überteuert?“ Fortune, 5. März 2001. https://archive.fortune.com/magazines/fortune/fortune_archive/2001/03/05/297833/index.htm.(zurück)

2 Sehen, Michael W. Peregrine, Corporate BoardMitglied, 2. Quartal 2016 (nachfolgend „Corporate BoardMember“).(zurück)

3 Sehen, z. B. Elson und Gyves, In Re Hinweis: Gute Absichten, unbeabsichtigte Konsequenzen, 39 Wake Forest Law Review, 691 (2004). (zurück)

4 Bericht des Sonderuntersuchungsausschusses des Board of Directors der Enron Corporation, 1. Februar 2002. http://i.cnn.net/cnn/2002/LAW/02/02/enron.report/powers.report.pdf .(geh zurück)

5 Sehen, Michael W. Peregrine, „Das Corporate Governance Vermächtnis der Befugnisse“ Corporate Counsel, 23. Januar 2012 Montag.(zurück)

6 Sehen, Michael W. Peregrine, „Enron ist auch 15 Jahre nach seinem Zusammenbruch immer noch wichtig“, Die New York Times, 1. Dezember 2016.(zurück)

8 Sehen, Elson und Gyves, „The Enron Failure and Corporate Governance Reform“, 38 Wake Forest Law Review 855 (2003) und Elson, „Enron and the Necessity of the Objective Proximate Monitor“, 89 Cornell Law Review 496 (2004). zurück)

9 John Emshwiller und Rebecca Smith, „Enron verbucht überraschenden Verlust im 3. Quartal nach Investitionen und Wertberichtigungen“, Das Wall Street Journal, 17. Oktober 2001. https://www.wsj.com/articles/SB1003237924744857040.(zurück)

10 Dylan Tokar und Paul J. Davies, „Wirecard Red Flags hätten frühere Reaktionen auslösen sollen, sagt ein ehemaliger Manager“ Das Wall Street Journal, 8. Februar 2021. https://www.wsj.com/articles/wirecard-red-flags-should-have-prompted-earlier-response-former-execu tive-says-11612780200.(zurück)

12 Sehen Peregrine, „Why Enron Remains Relevant“, Harvard Law School Forum on Corporate Governance, 2. Dezember 2016. (zurück)


Enron-Skandal

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Enron-Skandal, eine Reihe von Ereignissen, die zum Konkurs des US-amerikanischen Energie-, Rohstoff- und Dienstleistungsunternehmens Enron Corporation und zur Auflösung von Arthur Andersen LLP führten, einem der größten Wirtschaftsprüfungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen der Welt. Der Zusammenbruch von Enron, das mehr als 60 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten hielt, war mit einer der größten Insolvenzanträge in der Geschichte der Vereinigten Staaten verbunden und führte zu vielen Debatten sowie zu Gesetzen zur Verbesserung der Rechnungslegungsstandards und -praktiken mit lang anhaltenden Auswirkungen auf die Finanzwelt.

Enron wurde 1985 von Kenneth Lay aus dem Zusammenschluss der beiden Erdgastransportunternehmen Houston Natural Gas Corporation und InterNorth, Inc. gegründet. Das fusionierte Unternehmen HNG InterNorth wurde 1986 in Enron umbenannt. Nachdem der US-Kongress eine Reihe von Gesetze zur Deregulierung des Erdgasverkaufs Anfang der 1990er Jahre verlor das Unternehmen sein ausschließliches Recht zum Betrieb seiner Pipelines. Mit Hilfe von Jeffrey Skilling, der zunächst als Berater und später als Chief Operating Officer des Unternehmens tätig war, verwandelte sich Enron in einen Händler von Energiederivatkontrakten, der als Vermittler zwischen Erdgasproduzenten und ihren Kunden agierte. Der Handel ermöglichte es den Erzeugern, das Risiko von Energiepreisschwankungen zu mindern, indem sie den Verkaufspreis ihrer Produkte durch einen von Enron gegen Gebühr ausgehandelten Vertrag festlegten. Unter der Führung von Skilling dominierte Enron bald den Markt für Erdgasverträge und das Unternehmen begann, enorme Gewinne aus seinen Geschäften zu erzielen.

Skilling veränderte auch nach und nach die Unternehmenskultur, um aggressiven Handel zu betonen. Er stellte landesweit Top-Kandidaten aus MBA-Programmen ein und schuf ein wettbewerbsintensives Umfeld innerhalb des Unternehmens, in dem der Fokus zunehmend darauf lag, möglichst viele Cash-generierende Geschäfte in kürzester Zeit abzuschließen. Einer seiner klügsten Rekruten war Andrew Fastow, der schnell zum Chief Financial Officer von Enron aufstieg. Fastow beaufsichtigte die Finanzierung des Unternehmens durch Investitionen in immer komplexer werdende Instrumente, während Skilling den Aufbau seines umfangreichen Handelsgeschäfts beaufsichtigte.

Der Bullenmarkt der 1990er Jahre half Enrons Ambitionen und trug zu seinem schnellen Wachstum bei. Überall mussten Geschäfte abgeschlossen werden, und das Unternehmen war bereit, einen Markt für alles zu schaffen, was jeder bereit war zu handeln. So wurden Derivatekontrakte für eine Vielzahl von Rohstoffen – darunter Strom, Kohle, Papier und Stahl – und sogar für das Wetter gehandelt. Eine Online-Handelsabteilung, Enron Online, wurde während des Dot-Com-Booms gegründet und das Unternehmen investierte in den Aufbau eines Breitband-Telekommunikationsnetzes, um den Hochgeschwindigkeitshandel zu ermöglichen.

Als die Boomjahre zu Ende gingen und Enron einem zunehmenden Wettbewerb im Energiehandelsgeschäft ausgesetzt war, schrumpften die Gewinne des Unternehmens rapide. Unter dem Druck der Aktionäre begannen die Führungskräfte des Unternehmens, sich auf zweifelhafte Buchführungspraktiken zu verlassen, einschließlich einer Technik, die als „Mark-to-Market-Buchhaltung“ bekannt ist, um die Probleme zu verbergen. Die Mark-to-Market-Bilanzierung ermöglichte es dem Unternehmen, unrealisierte zukünftige Gewinne aus einigen Handelskontrakten in die laufende Gewinn- und Verlustrechnung zu schreiben, wodurch die Illusion höherer laufender Gewinne erweckt wurde. Darüber hinaus wurde der notleidende Geschäftsbetrieb der Gesellschaft auf sogenannte Zweckgesellschaften (SPEs) übertragen, bei denen es sich im Wesentlichen um mit Dritten gegründete Kommanditgesellschaften handelt. Obwohl viele Unternehmen Vermögenswerte an SPEs verteilten, missbrauchte Enron diese Praxis, indem sie SPEs als Deponien für seine in Schwierigkeiten befindlichen Vermögenswerte nutzten. Die Übertragung dieser Vermögenswerte auf SPEs bedeutete, dass sie von Enrons Büchern ferngehalten wurden, was die Verluste weniger schwerwiegend erscheinen ließ, als sie wirklich waren. Ironischerweise wurden einige dieser SPEs von Fastow selbst geleitet. In all diesen Jahren war Arthur Andersen nicht nur als Wirtschaftsprüfer von Enron, sondern auch als Berater für das Unternehmen tätig.

Der Ernst der Situation wurde Mitte 2001 offensichtlich, als eine Reihe von Analysten begannen, sich mit den Details des öffentlich veröffentlichten Jahresabschlusses von Enron auseinanderzusetzen. Nach einem Memorandum eines Vizepräsidenten eines Unternehmens wurde eine interne Untersuchung eingeleitet, und bald untersuchte die Securities and Exchange Commission (SEC) die Transaktionen zwischen Enron und Fastows SPEs.

Als die Einzelheiten des Buchführungsbetrugs bekannt wurden, stürzte der Aktienkurs des Unternehmens von einem Höchststand von 90 USD pro Aktie Mitte 2000 auf weniger als 1 USD Ende November 2001 ab, was den Wert der 401 (k) der Mitarbeiter von Enron mit sich brachte ) Pensionen, die im Wesentlichen an die Unternehmensaktien gebunden waren. Lay und Skilling traten zurück und Fastow wurde zwei Tage nach Beginn der SEC-Untersuchung entlassen.

Am 2. Dezember 2001 beantragte Enron Insolvenzschutz nach Chapter 11. Viele Führungskräfte von Enron wurden wegen verschiedener Anklagen angeklagt und später zu Gefängnisstrafen verurteilt. Arthur Andersen wurde einer intensiven Prüfung unterzogen und verlor schließlich einen Großteil seiner Kunden. Der Rufschaden war so groß, dass er sich selbst auflösen musste. Zusätzlich zu den Bundesklagen wurden Hunderte von Zivilklagen von Aktionären sowohl gegen Enron als auch gegen Andersen eingereicht.

Der Skandal führte zu einer Welle neuer Vorschriften und Gesetze, die die Genauigkeit der Finanzberichterstattung für börsennotierte Unternehmen erhöhen sollen. Die wichtigste dieser Maßnahmen, der Sarbanes-Oxley Act (2002), verhängte harte Strafen für die Zerstörung, Änderung oder Herstellung von Finanzunterlagen. Das Gesetz verbot auch Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, gleichzeitig Beratungsgeschäfte für dieselben Kunden zu tätigen.


Enrons Jahresabschluss vor der Insolvenzerklärung

In diesem Artikel werden die Warnzeichen und/oder Warnsignale erörtert, die in den Jahresabschlüssen von Enron vor der Insolvenzerklärung im Jahr 2001 auftauchten. Als Maßstab für Erfolg und Leistung verwendete Enron Einnahmen anstelle von Gewinnen als Treiber. Der Umzug zielte auf die Schaufensterdekoration ab. Das heißt, die Manipulation von Rechnungslegungszahlen, um das Unternehmen als Blue Chip oder als guter Performer in Bezug auf Wachstum und Innovation zu zeigen (Singeton et al. 126). Darüber hinaus zielte der Schritt darauf ab, Schulden zu verschleiern und eine optimale Kapitalstruktur abzubilden.

Hauptursachen für den Betrug der Firma Enron

Ertragsrechnungstechniken

Im Gegensatz zur Wachstumsstrategie anderer Unternehmen hat das Management von Enron zwei Rechnungslegungsgrundsätze manipuliert, um ein positives Wachstum darzustellen. Erstens wurden die meisten Energieverträge des Unternehmens als Finanzverträge behandelt. Dies ermöglichte es dem Unternehmen, zukünftige Renditen der Investitionen in der aktuellen Rechnungsperiode zu erfassen. Nach dem Periodenkonzept der Rechnungslegung sind Umsatzerlöse in den Perioden zu erfassen, auf die sie sich beziehen. Wie aus dem Artikel hervorgeht, führte die Nichteinhaltung dieses Rechnungslegungsgrundsatzes zum Konkurs des Unternehmens. Darüber hinaus führte der Ansatz des Managements des Unternehmens, Einnahmen und/oder Einnahmen aus der Online-Handelsplattform des Unternehmens zu interpretieren, zu Buchführungsbetrug und schließlich zum Konkurs des Unternehmens.

Die Buchhaltungsmitarbeiter von Enron hatten ein aggressives Buchhaltungsmodell eingeführt, das als Händlermodell bekannt ist.

Bei diesem Modell weist Enron den gesamten Cashflow aus dem Online-Handel als Umsatz aus. Dies führte zu einem ungewöhnlichen Anstieg der Gewinnmarge des Unternehmens im Vergleich zu anderen Wettbewerbern in der Branche, die einen konservativeren Ansatz verfolgten. Zum Beispiel stieg der Umsatz des Unternehmens innerhalb von vier Jahren von einem Tiefststand von 13,3 Milliarden US-Dollar auf einen Höchststand von 100,8 Milliarden US-Dollar, was einer Steigerung von etwa 750 % entspricht. Im Gegensatz dazu erfassten die meisten Wettbewerber wie Merrill Ltd. Maklergebühren als Einnahmen aus dem gesamten Handelswert und damit den festgestellten Unterschied in den Profitabilitätswachstumsniveaus. Auch hier war das von Enron Ltd. gemeldete ungewöhnliche Gewinnwachstum auf den Einsatz von Anreizplänen zurückzuführen, die auf dem NPV (Nettovorgabewert) und nicht auf den realen und/oder tatsächlichen Cashflows basieren, die aus solchen Geschäften resultieren würden. In ähnlicher Weise hatte das Unternehmen zusätzlich zum Händlermodell die MTM-Methode verwendet, um die Energieverträge zu berücksichtigen (Dharan und Bufkins 102). Dies führte auch zu einer Überbewertung des Nettogewinns des Unternehmens. Ein Schritt, der darauf abzielt, das Unternehmen als High Performer darzustellen.

Der Einsatz von Händler- und MTN-Methodik führte zu einem höheren Umsatz und senkte die Umsatzkosten um mehr als 50 %. Daher führten zu hohe Umsatzerlöse und zu niedrige Vertriebskosten zu einer überhöhten Nettorendite für ein bestimmtes Geschäftsjahr. Aus dem Artikel geht hervor, dass die im Geschäftsjahr 2000 ausgewiesenen 100,8 Mrd. Die Market-to-Marker-Buchhaltung, die den größten Teil des Untergangs des Unternehmens ausmachte, hatte Anfang 1992 begonnen. Dieser Schritt wurde nach der Ernennung von Skillings eingeleitet, die die Genehmigung zur Verwendung des Rechnungslegungsansatzes von der damaligen Wertpapier- und Börsenkommission beantragten. Dieser Schritt führte zu einem erheblichen Abschwung für Enron Ltd, da das Management begann, seine Aufmerksamkeit von der Leistungsorientierung auf das Umsatzwachstum zu verlagern. Der Fokus wurde auch von den Hauptzielen jedes gewinnbringenden Unternehmens wie Rentabilität und Cashflow-Wachstum geändert. Die Änderung des Schwerpunkts führte zu den größten Bilanzfälschungen, da das Management bemüht war, das Unternehmen als stabil und finanziell solide darzustellen. Dennoch war der Großhandel des Geschäfts am stärksten von den Skandalen betroffen.

Wie aus dem Artikel hervorgeht, erwirtschaftete die Großhandelseinheit etwa 1,8 % der gesamten Betriebseinnahmen, was das Ausmaß der Inflation anzeigt. Darüber hinaus hatte die Inflation der Einnahmenpraxis nicht nur das Unternehmen, sondern auch die gesamte Branche betroffen. Untersuchungen zeigen, dass viele andere Unternehmen die Mark-to-Market-Buchhaltung eingesetzt haben. Diese Unternehmen nutzten den Schritt, um den Druck von Enron Limited zu verringern und in der Branche wettbewerbsfähig zu bleiben. Infolgedessen rückten mehrere Unternehmen, die diesen Ansatz verfolgten, in die Spitzenkategorie der leistungsstärksten Länder auf.

Warnsignale/Red Flags im Jahresabschluss von Enron

Die Segmentangaben waren die wichtigste Warnung vor der Schaufensterdekorationspraxis des Unternehmens. Die in den Segmentberichten bereitgestellten Daten zeigten, dass die Gesellschaft bei der Berichterstattung für diese Teilbereiche Mark-to-Market-Verfahren verwendet. So verzeichneten die Energie-Einzel- und Großhandelssparten steigende Gewinne aufgrund des Einsatzes von Mark-to-Market-Buchhaltung. Im Gegensatz dazu weisen die Abteilungen bzw. Bereiche, die diesen Ansatz anwenden konnten, keine Gewinne aus. Dies führte zu der Schlussfolgerung, dass die ausgewiesenen Renditen im Wesentlichen aus den Gewinnen aus dem verwendeten Bilanzierungsansatz resultieren. Auch andere Geschäftsbereiche wuchsen in einer rasanten Phase, verzeichneten jedoch keine entsprechenden Gewinnsteigerungen.

Der Nachweis einer schlechten Ergebnisqualität durch die Kapitalflussrechnung war auch eines der wichtigsten Signale oder Warnsignale für einen zugrunde liegenden Betrug im Unternehmen. Bei der CFO-Analyse gelten Rückstellungen als positiv, wenn der Reingewinn höher ist als der des CFO (Cashflow aus der Geschäftstätigkeit). In solchen Fällen ist die Verdienstqualität in der Regel gering. Obwohl sich das Management von Enron dieser Maßnahme bewusst war, konzentrierte es sich darauf, sicherzustellen, dass der Nettogewinn immer niedriger war als der aus dem operativen Geschäft erwirtschaftete Cashflow. Diese Lücke diente als Warnung vor dem möglichen Betrug im veröffentlichten Jahresabschluss des Unternehmens.

Darüber hinaus gab die Free-Cash-Flow-Messung auch Anlass zu Bedenken hinsichtlich der Bewertungskonzepte und der Ertragsqualität des Unternehmens. Der freie Cashflow wird durch Subtraktion der Anlageerträge von den Erträgen aus den Routinetätigkeiten des Unternehmens ermittelt. Der Free Cashflow wird als Maß für die langfristige Stabilität eines Unternehmens verwendet. Ein Konzept zur Unternehmensfortführung ist gefährdet, wenn negative Cashflows ausgewiesen werden (Kwork, 109). Enron Ltd hatte im Geschäftsjahr 1997 einen enorm negativen Cashflow gemeldet. Obwohl das Unternehmen später im Jahr 2000 einen positiven Cashflow meldete, würde der Betrag, wenn er vom Defizit 1997 abgezogen wird, immer noch zu Verbindlichkeiten und/oder Verbindlichkeiten führen.

Auch die von der Firma verwendeten Rentabilitätskennzahlen deuteten auf einen möglichen Buchführungsbetrug im Unternehmen hin. Dies war auf das ungewöhnliche Wachstum der Gewinnmarge über kurze Zeiträume zurückzuführen. Zum Beispiel stieg der Umsatz des Unternehmens innerhalb von vier Jahren von einem Tiefststand von 13,3 Milliarden US-Dollar auf einen Höchststand von 100,8 Milliarden US-Dollar, was einer Steigerung von etwa 750 % entspricht. Jahresberichte zeigen, dass die Einnahmen des Unternehmens im Vergleich zum Umsatz des Unternehmens relativ gering waren. Dies würde bedeuten, dass der Gesamtüberschuss nicht im gleichen Maße mit den Einnahmen gewachsen ist. So stieg der Umsatz beispielsweise jährlich um etwa 164,6 %. Im Gegensatz dazu wurde im gleichen Zeitraum ein Gewinnwachstum von durchschnittlich 2 % pro Jahr festgestellt (Dharan und Bufkins 107).

Ebenso wurde festgestellt, dass die Rohertragsquoten seit 1996 rückläufig waren. Unterschiede bei Umsatz und Nettoeinkommen ließen viele Menschen an der Glaubwürdigkeit des veröffentlichten Jahresabschlusses des Unternehmens zweifeln. Auch der Rückgang der Gewinnmarge des Unternehmens zeigte eine große rote Fahne, da erwartet wurde, dass das Wachstum des Unternehmensumsatzes der Rentabilität entsprechen würde. Berichte des Insolvenzprüfers der vom Gericht bestellten Firma zeigten, dass die Gewinne durch den Einsatz von MTN und den Rechnungslegungsmodellen und/oder -techniken des Händlers bis zu 95 % manipuliert wurden.

Forensische Buchführung ist eine der wichtigsten Warnsignale oder Signale für möglichen Buchführungsbetrug durch das Unternehmen. Aufgrund der Medienpopularität des Unternehmens aufgrund seiner relativen Größe und seines Wachstums begannen Reporter, die Aussagen des Unternehmens zu analysieren oder tief in sie einzudringen (Dharan und Bufkins 105). Infolgedessen gaben viele Veröffentlichungen an, dass die übertriebenen Einnahmen von Energiehändlern beunruhigt seien. Berichte stellten auch die langfristige Stabilität des Unternehmens in Frage. Auch die Gewinne des Unternehmens wurden im Jahr 2000 mit anderen konkurrierenden Unternehmen verglichen, als Jeff Skillings ankündigte, dass die Neubewertung der Aktie für das Unternehmen i26 USD betragen würde. Die Ergebnisse der Analyse führten zu verschiedenen Veröffentlichungen, die die Glaubwürdigkeit des Jahresabschlusses von Enron in Frage stellten. Auch Finanzkennzahlen wurden analysiert und die Unternehmensleistung im Rahmen dieser Maßnahmen entsprach nicht den Medienberichten. Daher fungierte die forensische Buchführung als wichtiges Warnsignal.

Dharan, Bala und Bufkins, William. Warnsignale in Enrons Reporting of Revenue and Key Financial Measures. Unternehmensfiasko und ihre Auswirkungen, 2004 97-112.


Pacific Gas & Electric Co

Eingereicht Kapitel 11: 2001

Wert bei Insolvenz: 36,15 Milliarden US-Dollar

Was ist passiert: PG&E, Kaliforniens größtes Energieversorgungsunternehmen, fiel der Stromkrise des Staates 2000-2001 zum Opfer. Stromausfälle fegten über den Staat hinweg und die Kosten stiegen in die Höhe, was zum großen Teil auf Kaliforniens Deregulierung der Energiewirtschaft im Jahr 1996 zurückzuführen war – der erste Staat, der dies tat.

Enron – der auch diese Liste erstellt hat – hat sogar den Strom abgeschaltet, um die Preise zu manipulieren, was die Krise verschlimmert. PG&E hat im April 2004 Insolvenz angemeldet.

Die Einreichung von Chapter 11 von MF Global hat PG&E offiziell von den Top Ten verdrängt.


Aufstieg und Fall von Enron

Enron begann 1985 mit der Fusion zweier Erdgasunternehmen. Enron versuchte schon früh, zu wachsen, indem es seinen Tätigkeitsbereich über Erdgas hinaus ausdehnte, und stieg mit Kraftwerken und anderen Anlagen zur Stromerzeugung aggressiv in die elektrische Energie um.

Was Enrons Top-Führungskräfte jedoch anzutreiben schien, waren die Bemühungen des Unternehmens, vom Energiehandel zu profitieren. Anstatt sich auf die Produktion und Lieferung von Energieprodukten für seine Kunden zu konzentrieren, nutzte Enron Futures-Kontrakte, um Erdgas oder Strom zu bestimmten zukünftigen Zeiten zu liefern, um Geld von denen zu verdienen, die entweder auf Preisbewegungen spekulieren oder sich gegen die Risiken unerwarteter Energie- Preisvolatilität.

Dabei nahm Enron Eigenschaften an, die es eher wie eine Wall Street-Investmentgesellschaft denn wie ein Energie- oder Versorgungsunternehmen aussehen ließen. Das Unternehmen schuf schließlich völlig neue Märkte, die nur lose mit den Energiemärkten verbunden waren, einschließlich Terminkontrakten, die an Wetterereignisse und Internet-Bandbreitenkapazitäten gebunden waren. Diese Verbindung zum Tech-Boom war besonders aktuell, und im Jahr 2000 war die Aktie in die Höhe geschossen, was Enron zu einem der Top-10-Unternehmen des Landes machte.

Am Ende stellte sich viel von Enrons Erfolg als Fata Morgana heraus. Das Unternehmen schuf eine Reihe von verbundenen Geschäftseinheiten und nutzte buchhalterische Spielereien, um massive Geschäftsverluste und hohe Schulden zu verbergen. Diese Taktiken funktionierten schließlich nicht mehr, und im Oktober 2001 gab Enron einen riesigen Quartalsverlust bekannt und sagte, dass es seine Gewinne seit mindestens vier Jahren systematisch überbewertet habe. Der Energieversorger Dynegy erwog, Enron im November dieses Jahres zu kaufen, aber als Dynegy später in diesem Monat seine Fusionsgespräche beendete, hatte Enron keine andere Wahl, als einen Insolvenzschutz nach Chapter 11 zu beantragen.

Die Folgen des Insolvenzantrags zeigten das Ausmaß des Fehlverhaltens von Enron – das Energieunternehmen betrieb ein massives betrügerisches System. Arthur Andersen, damals eine der führenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaften der Welt, gab schließlich bekannt, dass seine Mitarbeiter Enron-Dokumente vernichtet hatten, die zur strafrechtlichen Verfolgung des Unternehmens hätten verwendet werden können. Eine wichtige Führungskraft von Enron starb an den Folgen eines offensichtlichen Selbstmords, und die ehemaligen CEOs Jeffrey Skilling und Ken Lay wurden beide wegen Verschwörung und Betrug verurteilt.

Darüber hinaus wurden mehrere Führungskräfte und Familienmitglieder von Enron des Insiderhandels beschuldigt. Sie verkauften Aktien in der Nähe ihrer Höchststände, obwohl einige einfache Mitarbeiter und externe Investoren dazu drängten, die Aktie weiter zu kaufen. Für einige der Beteiligten, darunter Skilling und Lay, kam es zu Verurteilungen.


Enron Scam: Der größte Betrug in der Geschichte Amerikas

Enron Scam ist der Name eines institutionellen Betrugs, der von einem in den Vereinigten Staaten von Amerika registrierten Unternehmen Enron begangen wird. Der Betrug war das Ergebnis einer fehlerhaften Bilanzierung des Unternehmensvermögens.

Enron Corporation (im Folgenden „Enron“ genannt) war ein amerikanisches Energie-, Rohstoff- und Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in Houston, Texas. It came into existence in the year 1985 as a merger between Houston natural Gas and Internorth, both being relatively small regional companies. In its initial years, the company was simply a natural gas provider. By the year 1989, it began trading in natural gas commodities, and by the year 1994 it started trading in electricity as well. That’s how quick the transformation and enlargement of the company occurred. It employed approximately 20,000 persons. It was one of the world’s leading electricity, natural gas, paper and communication companies which claimed approximate revenue of nearly $101 billion in the year 2000. The company extensively dealt in the trade of sugar, coffee, grains, hog and other meat products. The company made revolutionary changes in the energy trading which allowed it to grow overnight. Enron tailored electricity and natural gas contracts which effectively minimized the cost of the same. In essence, it became nation-wide and soon a global energy trading corporation. Fortune named Enron as “America’s Most Innovative Company” for six years in a row. By the end of 2001, it was revealed that there are huge errors in the accounting of Enron so much so that Enron had to file for bankruptcy in December 2001.

Problem

The scam came into notice when the balance sheets of Enron were analysed and they did not make any sense to analysts. Enron was seen to be shifting its debt obligations to offshore partnerships, mainly created by the Chief Financial Officer of the company Andrew Fastow. The company was also reporting inaccurate trading revenues. Etwas mala fide practices of Enron included serving as a middleman in a contract, then showing the entire sale as Enron revenue. Enron also used its various partnerships to sell their own contracts to themselves.

In February 2001, Jeffrey Skilling, the president of Enron, took over as the CEO of the company. He soon resigned abruptly. After his resignation, it came into cognizance of the company about a possible accounting fraud. Before the troubles of Enron could calm, the firm shocked its investors in October with an announcement that the company has been undergoing huge losses. In the third quarter of 2001, the company officially registered a loss of $638 million. It took a $1.2 billion reduction in shareholder equity.

An important role here was played by Arthur Andersen LLP, one of the largest public accounting firms in 1990s, with approximately 85,000 employees operating in 84 nations. This LLP was Enron’s accountant and auditor as well. In the year 2002, the partnership was found guilty of destroying documents relating to Enron audits, which amounts to obstruction of justice. The decision was later unanimously overturned by the Supreme Court of the United States of America. By September 2001, Enron insiders decided to declare losses for the third quarter. Arthur then went into crisis management mode in anticipation of SEC investigation. In October 2012, the company destroyed all extraneous documents by complying with the company’s documentation retention policy.

The SEC had begun an inquiry into Enron and the partnerships. After a week of inquiry, a full investigation was launched against the company. The SEC even issued a cease and desist order against Anderson regarding security violations in some other company. When Anderson was asked to provide the Enron audit documents, it couldn’t comply. Various companies which were audited by Anderson were under the scrutiny of SEC for fraudulent acts which evidenced of an error on the part of Anderson as well. This forced the company to abruptly declare bankruptcy. The company was found guilty of shredding of documents which also amounted to obstruction of justice, a felony under the federal laws of the USA. Arthur Anderson lost its license to engage in public accounting when the Justice Department declared it guilty. Three years later, the Supreme Court overturned the judgment but the firm had lost all its clientele by then. Soon, the company vanished.

The Scam

Enron scandal is the name for the events that led to the bankruptcy of the US energy, commodities and services company Enron and dissolution of its auditor Arthur Anderson LLP. Enron held more than $60 billion worth of assets, when it abruptly filed for the biggest bankruptcy in the history of the USA leaving long lasting repercussions on the financial world.

To understand the scam in detail, we must understand the two concepts of market system, the Bullish and the Bearish system. The Bear system is more into trial and error. The investments and capitalisation is on daily level. The fluctuations are also regular and very evident. Whereas in Bullish system, the market is stabilised at all times. The stock market has mostly been Bullish. Enron took the benefit of the Bullish system of market and grew overnight. The company was ready to create a market for anything and everything in which anyone was willing to trade. It made derivative contracts for a wide range of commodities like electricity, coal, paper, steel and even weather reporting. The company also invested in building a broadband telecommunication network to facilitate high speed trading. This was a period of boom for the economy when there was a market for every commodity. Soon, the system changed. The company was facing increased competition and its profits shrank rapidly. To compete, and to avoid the pressure from shareholders, the company began a practice of dubious accounting known as ‘mark-to-market’ under which the company accounts showed the future gains from trading contracts into current income statements, thus fooling the investors by showing higher profits than they actually were. The troubled operations of the company were transferred to Special Purpose Entities (hereinafter referred as ‘SPEs’), to limit the partnerships created with outside parties. Enron used the SPEs as a dump site for its troubled assets. Transferring the assets to SPEs meant that the same need not be shown in company’s books, which made the losses look less severe than they actually were. All this while, Arthur Anderson worked not only as the auditor of the company but also as a consultant for the company. This was seen as a fraud and malicious practice against the investors who were not told the truth before they planned to invest in the company.

The matter came into notice when various analysts began to dig into the financial statements of Enron. An internal investigation took place, headed by the Vice President of the company, which was soon followed by an official investigation by the SEC analysing the transactions between Enron and the SPEs. Soon after, Enron filed for bankruptcy . The Enron executives were indicated on a variety of charges and were later sentenced to prison. Along with the federal lawsuits, multiple civil suits were filed by the shareholders against Enron.

Class Action Suit

A class lawsuit was brought by former Enron employees, who held company’s stocks at the time the company filed for bankruptcy in November, 2001. They suffered huge losses in their retirement savings plan. The defendants in the case were Enron, members of its Board, its executives and employees, the institutional trustee Northern Trust Company and the auditor of Enron, Arthur Anderson. The violations were from the Employee Retirement Income Security Act, 1974 (hereinafter referred as ‘ERISA’). The court held that the corporate officers and employees who are appointed by the employer to administer its retirement plan may be held personally liable. The defendants further breached their fiduciary duty to disclose accurate information about Enron’s financial condition. It defrauded the people for investing in the company. Northern Trust acted as a trustee for the company, which puts a fiduciary responsibility on the company to make the persons investing aware of the dangers of the plan. Northern Trust was declared liable under ERISA for failing to override the directions received by the company. The suit against Arthur Anderson was upheld as well for knowingly participating in hiding the truth about Enron’s financial condition. The compensation in this case amounted to $7.2 billion which was paid out by a group of banks accused of participating in the fraud and breach of fiduciary duties.

Downfall of Enron

Enron grew manifold in the short time span of 20 years. But, it also saw the most abrupt downfall ever by going for bankruptcy from a market capitalisation of $60 billion in a year. The reasons for its downfall were many, mainly that the financial statements of the company were confusing the shareholders and analysts. Its business model was very complex that most people could not understand, the company was falling into many unethical practices. The company even used its accounting limitations to misrepresent its earnings and modify the balance sheet to indicate favourable performance. The company kept finding ways to hide its debt till the extent that the company went into total losses. The company’s officers prepared such balance sheets, complex financial structures and bewildering deals that no one could understand them, let alone wishing to invest. Therefore, the company sunk into losses and had to go for bankruptcy.

Repercussions

The whole scam was a huge setback for America. To avoid the slightest possibility of such an incident in future, new regulations and legislations were introduced to improve the accuracy of financial reporting of public companies. The Sarbanes-Oxley Act, 2002 also called as “Public Company Accounting Reform and Investor Protection Act” and “Corporate and Auditing Accountability, Responsibility, and Transparency Act” was passed by the US Senate which provides for a set of enlarged requirements for all US Public Company Boards and managements relating to destroying, altering or fabricating records in investigations and attempting to defraud shareholders. The Act also increased the accountability of auditing firms, in order to make them unbiased and independent of their clients. It provides for a criminal penalty for such acts, which is a welcome step as it will surely deter companies from involving in fraud and the auditors from supporting the same. The Act also prohibited auditing firms to act as a consultant for the same clients as well as had happened in the present case.

Zeitleiste der Ereignisse

1985- Houston Natural Gas merges with Inter North to form Enron.

1989- Enron enters the natural gas commodities trading market.

1990- An energy consultant was hired to run a new subsidiary called Enron Finance Corporation.

October 16, 2001– Enron announced a third quarter loss of $168 million. The company later confessed that it overstated its earnings since 1997.

October 31, 2001- SEC initiates a formal investigation against the company.

November 2001- There were headlines regarding the merger of Enron with rival company Dynergy, which was denied by Dynergy.

January 2002- The US Department of Justice started a criminal proceeding against Enron’s collapse.

January 10, 2002- Arthur Anderson LLP, the accounting firm that handled Enron’s audits, disclosed that the company has destroyed all the relevant documents.

January 15, 2002- The New York Stock Exchange suspends trading of Enron shares on its stock exchange.

January 17, 2002- Enron- Arthur partnership ended.

March 2002- Arthur declared guilty of obstruction of justice and its licence to audit pubic companies was revoked.

2006- The company officials Skilling and Lay were convicted of fraud and conspiracy. Additional charges of insider trading and making false statement were proved. Lay died of heart attack while awaiting sentence.

2008- A class action lawsuit was filed by shareholders and investors of Enron and the settlement was arrived at in the federal court. An amount of $7.2 billion was paid out by a group of banks accused of participating in the fraud.

2013- Skilling’s sentence was reduced as he forfeited $42 million to be distributed among the victims of Enron fraud.

2015- The SEC announced its judgement against Skilling barring him from serving as an officer or Director of any public company.

February 21, 2019- Skilling was finally released after serving over 12 years in the federal prison.

Lessons Learnt from Enron Scandal

The following lessons can be learnt from the scandal which shook the Wall Street majorly-

  • There should be a healthy corporate culture in a company. The executives of Enron believed Enron was best at everything and jumped into any possible new arena. The shareholders were overly optimistic. Hiding the losses of company in order to protect the name and reputation wasn’t a great idea.
  • A more holistic system is required for supervision of the company by shareholders, so that the executives are under a constant scrutiny of the shareholders.
  • The government needs to make more stringent norms regarding public companies as their downfall hits the entire economy of the country, like in the present case.
  • The approval of US government to use an immoral and illegal method ‘mark-to-market’,which is nothing but a manner to fool the investors, and to hide the losses of the company. Long term gains cannot be made out of this system. The ignorance regarding the drawbacks of this system is a failure on the part of government as it hides the major accounts of the company.
  • This case is the best example of antithesis of ethics. A company is such an organisation where there are multiple possibilities of fraud and demeanour. It is of utmost importance to follow business ethics and be loyal to each other for all employees of the company. In the present matter, the company officials defrauded their own employees by hiding the accounts of the company from them.

Potential Solution

While going through news reports, we find that the cases of financial fraud have grown manifold over the last few years. This has been one of the most deterring factors for the people with lesser knowledge about this sector from investing their capital and contributing in the growth of a country’s economy. To bring about a decline in this culture of corporate scams, the following systematic changes need to be brought-

  • The law for protection of Whistle Blowers is imperative. More people will come forth to give information if they are given assurance of their protection.
  • The regulating agencies involved in these cases should be provided with greater autonomy and less political influence.
  • An essential judicial reform to provide for fast disposal of such matters, so that the consequences are severe and immediate.

Abschluss

A corporate scam of this level, that too in a country like America, which is known for its very stringent laws is a shame on our morals and a never undying greed for money. Even with all the laws coming up in this regard, we will not be able to curb these incidents because of the lack of activism in the judicial mechanism, the omnipresent loopholes and the power of money. Nonetheless, this case is an example of how the wrong will not prevail in the end irrespective of how fool proof it was. The company’s collapse not only affected thousands of its employees but also shook the Wall Street to its core.


Enron Declared Bankruptcy 15 Years Ago Today

Today marks the 15-year anniversary of one of the most infamous days in Wall Street history. On December 2, 2001, Enron officially declared bankruptcy. Only one year earlier, the company reported $111 billion in revenue.

Enron began with the merger of two natural gas companies in 1985. By the peak of the Dot Com Bubble, the company had established the Enron Online (EOL) electronic commodities trading website. By 2000, EOL was executing $350 billion in trades. Enron also decided to dump a bunch of money into building a high-speed broadband telecom network just as the Dot Com Bubble reached its peak.

Despite the fact that the company never realized any significant returns on its telecom network, the company used an accounting technique referred to as mark-to-market to record projected returns as current profits. This technique allowed Enron to prop up what was later exposed as an accounting house of cards.

At its peak, Enron was the seventh-largest company in the U.S. and employed 21,000 people. However, the company’s accounting began to unravel in 2001, and the giant succumbed to Chapter 11 bankruptcy on December 2.

CEO Kenneth Lay was subsequently found guilty of 10 counts of fraud and conspiracy. Enron has since become the poster child of fraudulent accounting on Wall Street.

To this day, investors remember the downfall of Enron.

To put things in perspective with respect to today’s market, Enron’s market cap peaked near $70 billion in 2000. In today’s market, that would make Enron roughly the size of American Express Company (NYSE: AXP), 40 percent larger than Netflix, Inc. (NASDAQ: NFLX) or about twice the size of Yahoo! Inc. (NASDAQ: YHOO).


The Enron Collapse

The failure of Enron in the early 2000’s is one of the largest bankruptcies in US history (with Lehman Brothers in 2008 as the largest). Its accounting scandal led to Enron’s bankruptcy as well as the dissolution of Arthur Andersen, one of the big five accounting firms. Shareholders were wiped out, and tens of thousands of employees left with worthless retirement accounts due to the collapse of Enron. But why did Enron fail?

Today the name “Enron” still evokes a reflexive repulsion, a feeling that these were simply bad people doing illegal things. But, we think, that’s in the past. Surely we’ve evolved as a society, and by thinking hard enough, you or I can avoid these problems.

In reality, when you dig into the details, Enron’s downfall is the predictable mixture of human greed, poorly structured incentives, and lack of sanity checks when everyone has their fingers in the pie.

You might be surprised to learn that most of Enron’s accounting tactics were not technically illegal at the time – they were actually publicly celebrated for being financial innovations. Shareholders, employees, investment bankers, and accountants all benefited from the situation and enabled Enron for years. They only stopped when it became untenable. This is a big part of the question “Why did Enron fail?”

The most important takeaway from The Smartest Guys in the Room is to understand the key enabling conditions for Enron’s deception. When multiple conditions mutually reinforce each other and create positive feedback loops, a massively outsized result – a lollapalooza – can happen.

These are also the warning signs you can use to detect unstable situations and desist from bad behavior.

1. Accounting practices that disguised the fundamentals

The root of the Enron collapse has to be the accounting tactics that enabled deception. They let Enron book more revenue than they actually earned keep losses and debt off balance sheets. If these were disallowed, the money-losing state of Enron would have been apparent far sooner.

  • Mark-to-market accounting allowed booking the total value of a deal immediately, rather than spaced out over time.
  • Complicated SPE deals allowed Enron to borrow money while keeping it off their balance sheet
  • One-time asset sales were booked as recurring revenue
  • Deals that were actually dead were fictitiously kept alive to avoid a writedown that quarter

All this structure became so convoluted that no one totaled up the big picture. No one pieced together the dependencies between Enron’s deals, and how the dominoes would fall if Enron’s stock price fell.

Lesson: Resist the temptation of clever accounting tricks that mislead on fundamentals, even if they’re technically legal. You may eventually deceive even yourself on the true fundamental strength of the situation.

Poorly constructed compensation structures that rewarded unprofitable behavior

A pattern of Enron’s compensation style was to reward short-term behaviors (like stock price or closing deal sizes) without concern for long-term value (like profitability). And according to the book’s author, Skilling happily fed greed, believing it was the best motivator for performance.

  • Deal makers were given bonuses for the deal value when it closed, not on the generation of actual cashflow. With optimistic projections, deal makers got paid for bad unprofitable deals.
  • Employees got bonuses for short-term stock prices, thus incenting bad behavior to prop up stock price.
  • Senior managers like Skilling got large bonuses for stock performance. This prompted over-optimistic projections to Wall Street, which intensified the speed of rushing into bad businesses (Enron Broadband) and created end-of-quarter scrambles to make earnings.

Lesson: Make sure your compensation structures align with the fundamental goals of the business, and that there are balancing check points

2. Believable guiding visions

These party lines began with good intentions, but as Enron slipped into a gray zone, they helped justify bad behavior.

Enron saw itself as revitalizing an industry populated by dinosaurs and bringing efficiency through privatization and free markets. With a missionary

Andy Fastow’s department saw itself as a financial wizard, pushing the boundary of possibility while staying within the lines of GAAP accounting. They were just playing the rules of the game, which ultimately led to the collapse of Enron.

Stakeholders/watchdogs overlooking bad behavior as long as they were profiting

People who could have stepped in and intervened didn’t, often because they had a large personal stake in Enron’s success. Further, the more Enron became a success (like in terms of stock price or deal flow), the more beholden the stakeholders were to Enron.

  • Shareholders (employees and the public in general) didn’t look very hard, as long as the stock price rose and employees got bonuses. Why stop the party?
  • Enron’s accountants (Arthur Andersen) couldn’t lose Enron as a client (Enron kept accountants waiting in the wings), so they tolerated their practices despite internal skepticism. Furthermore, Enron gave many Andersen accountants cushy jobs.
  • Investment bankers earned large fees from Enron’s complicated deals, even when they knew they were skirting the intent of the law. Bankers who ran bigger deals got promotions. They competed for Enron’s business.
  • Buy-side analysts at banks who were supposed to be independent were strongly pressured to give buy ratings, since companies would only work with positive banks.
  • Short sellers were a useful counterforce, since they had a large incentive to expose wrongdoing.

Lesson: Correct for your own incentive bias when you analyze a situation.

3. Looking to others believing they had done their due diligence

When you have multiple reputable people on board, everyone thinks everyone else has done their diligence. Surely all these other people can’t be wrong! In reality, niemandhas done their diligence.

  • Employees thought the board and accountants would keep bad behavior in check, and thought public markets were heavily incented to detect bad behavior.
  • The board trusted the internal risk department, which in reality was a yes-man and thought their only job was to sign off on deals.

Lesson: Don’t trust other people’s due diligence. Assume they have the worst possible incentives to overlook problems. Do your own due diligence from first principles.

4. Big bets on businesses that failed

According to the author, the accounting tricks were meant to be short-term bridges to the real new money-makers: Enron Energy Services (retail utilities) and Enron Broadband. When asking “why did Enron fail?” you have to consider the full picture.

Enron plowed a ton of money into these businesses, in typical Enron “move fast and go big or go home.” Their read of the market and industries was wrong.

Enron’s optimistic promises to Wall Street created a situation where Enron had to deliver fast on businesses, or else their stock price would plummet.

Lesson: Don’t excuse bad practices as temporary measures until your saving grace comes around.

5. Complex dependencies that required progressively bigger risks or face complete failure

Enron built layers of financial dependencies in a constant push to raise stock prices and led to the Enron collapse. In essence, it kicked the can down the road, hoping that salvation would come at some point.

  • For example, Enron’s mark-to-market accounting might put the value of a 20-year deal down as recurring revenue in one quarter. Wall Street expected this to be real recurring revenue, which meant Enron had to book larger deals that had bad long-term prospects to keep up appearances.

Here was the nightmare scenario (that materialized):

  • Enron’s stock price was high because of misleading accounting and overoptimistic projections.
  • If Enron ever missed earnings, its stock price would fall.
  • If its stock fell, its SPE deals would unwind (since they were predicated on Enron stock prices), causing Enron to have to book massive debt on its balance sheet or issue new shares. This would cause further stock price falls.
  • This increased debt would cause a downgrade of Enron’s creditworthiness to junk status.
  • This would trigger provisions in Enron’s debt agreements to pay back loans early, and trading partners to demand cash collateral.
  • Since Enron didn’t actually have cash, its ability to pay would progressively worsen, causing trading partners to withdraw and further decrease revenue.
  • This would cause bankruptcy.

Lesson: Don’t create scenarios where you kick accountability down the road and bet on a big salvation moment. Take moves to de-risk moment to moment, and take a big write down earlier. Be even more wary if this is an existential risk, since for the sake of staying alive you might take more desperate steps.

6. An unwillingness to consider the worst case scenario seriously

Because of such strong incentive bias, social proof, and self-consistency bias, Enron managers refused to believe that the stock price would ever fall and trigger the nightmare scenario.

Lesson: Seriously consider the worst case scenario, and think about ways that you can mitigate this.

7. Bad appointments to senior managers

The collapse of Enron was also fueled by bad leaders. Generally, promoting people who had the wrong kind of ambition (more to themselves than to the fundamental health of the company).

  • Andy Fastow, known for experience creating financial structures rather than financial prudence, was promoted to CFO.
  • Ken Lay was more interested in being a public figure than in managing the business.
  • The board was weak, filled by Ken Lay with people who had reciprocal relationships with Enron.

Lesson: Hire people with the right kind of ambition, who want to grow the long-term success of the company (and are incented correctly).

8. Punishments for dissent/skepticism

Internally, Enron skeptics were punished for voicing discontent or blocking deals. They were reassigned to less glamorous parts of the company or publicly humiliated on their failure (like Rebecca Mark).

  • Enron partners (accountants, bankers) who voiced discontent lost the deals. Enron managers even strongly encouraged the dismissal of employees who added friction to deals.
  • Skilling had a tactic of making people feel dumb for asking questions. “All the data is out there. If you don’t get it, you’re just dumb.” Naturally, in the heady times of the dotcom boom, people didn’t want to look dumb or be wrong, in case Enron turned out to be a huge success.

Lesson: In your search for the truth, put aside the centering of your ego around being smart. If something seems too complicated for you to get, it’s probably not your fault – keep pressing.

The Enron collapse proved that big businesses could fail, and it was possible that no one would see it coming. Some claimed that the Enron collapse should have been a warning to the financial disaster of 2008.

———End of Preview———

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Top 10 Largest Corporate Bankruptcies In The US History

geralt / Pixabay

A large number of companies borrow heavily or take shortcuts to drive short-term profits and revenue growth. But sometimes their risky moves backfire, leading to the collapse of the entire corporation. Almost all of the billion-dollar bankruptcies in the US history had at least one of the following characteristics: massive debts, shady management, or risks that went unnoticed or were deliberately overlooked. Here we take a look at the top 10 largest corporate bankruptcies in the US history.

The ranking below is based on the total assets of the respective company before it declared bankruptcy. The largest corporations that went bankrupt belong to different industries such as utilities, automobiles, telecom, investment banking, and others. All of them wanted to grow rapidly at any cost.

10- Chrysler (2009), $39.3 billion in assets pre-bankruptcy

ValueWalk's Raul Panganiban interviews Dr. Kathryn Kaminski, Chief Research Strategist at AlphaSimplex, and discuss her approach to investing and the trends she is seeing in regards to quant investing and hedge funds. Q1 2021 hedge fund letters, conferences and more The following is a computer generated transcript and may contain some errors. Interview with AlphaSimplex's Read More

The 2008 financial crisis hit Chrysler hard as people stopped buying expensive vehicles. Its sales tumbled 30% in 2008 compared to the previous year. Chrysler was the first US automaker to fall due to the 2008 crisis. The $4 billion government bailout was not enough to rescue it. It filed for bankruptcy in April 2009. The US government later forced it to merge with Italian automaker Fiat. It received a total of $12.5 billion in federal bailouts.

9- MF Global (2011), $41 billion

Not happy with making small money in the brokerage business, MF Global CEO and former New Jersey Governor Jon Corzine started trading extremely risky, high-yield debts issued by struggling European economies such as Italy, Greece, Spain, and Portugal in the midst of the Eurozone Debt Crisis. MF Global structured its trades such that it could make short-term profits. When things didn’t work out as planned, the company started using its customers’ brokerage assets – of course, illegally – to cover its own losses from trades. Eventually, MF Global declared bankruptcy in August 2011.

8- Conseco (2002), $61 billion

Conseco was an insurance and financial holding company. Its aggressive acquisition strategies went horribly wrong as it took massive debts on its books. Since its inception in 1982, it had acquired 44 insurance firms before it went bankrupt in 2002. Things took an ugly turn when it purchased consumer lending firm Green Tree Financial for $7.6 billion in 1998. Immediately after the acquisition, Conseco had to infuse more cash into Green Tree Financial, whose financial condition kept deteriorating due to declining interest rates and weakening credit standards.

7- Enron (2001), $66 billion

Enron was one of the biggest corporate frauds in the US history. At one point, Enron was the largest seller of natural gas in the country. The company’s top management was pursuing aggressive growth at all costs. It started using fraudulent accounting practices to show more revenues and profits, at least on paper. It created Special Purpose Entities (SPEs) to hide its liabilities.

Enron was forced to declare bankruptcy after company insiders exposed the accounting fraud. Thousands of people lost their jobs overnight, their pensions vanished. Its top executives including the CEO, COO, and CFO were convicted of fraud, insider trading, and conspiracy. Enron’s bankruptcy also drove its accounting firm Arthur Anderson to extinction.

6- Pacific Gas & Electric (2019), $71 billion

Pacific Gas & Electric is the only company in this list to have declared bankruptcy twice within a span of 20 years. The first time, it filed for Chapter 11 bankruptcy in 2001 when it was buried under a pile of massive debts. The state of California tried to bail it out, and the company emerged out of bankruptcy in 2004.

Pacific Gas & Electric filed for Chapter 11 bankruptcy again in January 2019 in response to the financial liabilities arising from the massive wildfires in California in 2017 and 2018. The company has admitted that its equipment might have caused the Camp Fire in November last year. The fire has caused damages worth up to $10 billion. The Camp fire began on November 8, 2018 in Butte County and burned through 153,336 acres of land. It is estimated to have destroyed close to 19,000 homes and claimed 89 lives.

5- CIT Group (2009), $71 billion

CIT Group was a financial services firm that offered commercial and consumer financing. It invested heavily in the subprime mortgages at the peak of the US housing bubble. The company filed for bankruptcy in January 2009 and had received about $2.3 billion in federal bailouts. It emerged from one of the largest corporate bankruptcies within weeks of filing for it.

4- General Motors (2009), $82 billion

One of the world’s largest automakers filed for bankruptcy in June 2009. The then-CEO of General Motors Fritz Henderson said at the time that the bankruptcy filing could force the company to move out of Detroit. The automaker received $68.2 billion in federal bailouts. Poor automobile sales coupled with massive pension obligations are what drove GM to bankruptcy. Its bankruptcy ended up costing the US taxpayers close to $9 billion. When the company came out of bankruptcy, the US government held more than 60% shares of the restructured General Motors. The government has since sold its stake.

3- WorldCom (2002), $104 billion

Before its bankruptcy, WorldCom was the second largest telecom carrier in the United States. WorldCom is one of the largest corporate bankruptcies in the US history, all because its top management was pulling off a massive accounting scandal. The company was growing rapidly by acquiring smaller operators, fueling the purchases by borrowing more money. At one point, it had proposed to merge with Sprint in a $115 billion deal. Its CEO Bernard Ebbers was sentenced to 25 years in prison.

2- Washington Mutual (2008), $328 billion

In 2003, Washington Mutual CEO Kerry Killinger proclaimed that in five years, Washington Mutual would do to the savings and loan holding industry what Walmart had done to the retail business. But five years later, Washington Mutual ended up filing for bankruptcy due to its extensive exposure to subprime mortgages. Much of its retail operations are now owned by JPMorgan Chase.

1- Lehman Brothers (2008), $691 billion

Lehman Brothers is by far the largest corporate bankruptcy in the US history. The investment bank filed for bankruptcy on September 15, 2008 amid the subprime mortgage crisis. The 158-year-old investment bank’s failure has been the subject of a number of movies. Following its bankruptcy filing, Barclays purchased its North American investment banking and trading operations. Nomura Holdings acquired its Asia-Pacific operations, as well as its investment banking assets in Europe.


Enron: The Largest Accounting Scandal in the History of the United States

In my last blog I talked about fair value accounting and today I am going to talk about how the largest accounting scandal and business fraud in the history of the United States occurred as a result of fair value accounting abuse.

The Enron scandal changed the business and accounting world. Enron was the largest corporate bankruptcy at the time and the fraud committed by the executives cost shareholders and employees millions of dollars. The result of the scandal created an environment filled with laws and regulations to protect the shareholders of public companies. These laws expanded the roles of public accounting and created more jobs in the profession.

Enron was founded in 1985 by Ken Lay when Houston Natural Gas and InterNorth merged. Enron was the wholesaler of electricity and natural gas owning and operating many different plants and gas pipelines worldwide. In 1992, they became the largest seller of natural gas in North America. Along with being a wholesaler of energy, Enron also traded energy and other commodities.

Enron was the seventh largest company on the Fortune 500 and the sixth largest energy company in the world valued at nearly $70 billion. In fifteen years, it went from a $10 billion in assets to 65 billion. It employed approximately 20,000 people and claimed to have revenues of nearly $101 billion dollars. Enron was awarded the most innovative company for six consecutive years by Fortune magazine.

As a result of these great accolades, Enron was considered to be a blue chip stock by many analysts. Its stock price increased by $311 percent from 1990-1998 and another 56% in 1999 and 87% in 2000. During the same years, the S&P increased by only 20% and decreased by 10% in 2000. The company’s stock priced peaked at 90$ with its market capitalization exceeding $60 billion. Enron’s stock drastically outperformed the market.

Mark-to-Market Accounting (Fair Value)

Jeff Skilling was Enron’s CEO and under his guidance, Enron entered the energy trading market. He developed the idea of using energy as financial instruments like stocks and bonds, which can be traded over an active market. He predicted huge profits for Enron from this idea. In order for Enron to be successful as energy traders, they needed to be able to use mark to market accounting to account for the trades. Arthur Andersen and the SEC approved the use of mark to market accounting.

It allowed Enron to book future profits on energy contracts and deals. Enron would predict what the future cash flows would be from the contracts and discount them to record profits in the current period. As a result of mark to market accounting, Enron’s profits could be whatever they wanted them to be. Mark to market accounting allowed Enron to record billions in profits from many of their projects. Many times these projects were failures and resulted in huge losses. But in an attempt to keep its stock price high, Enron continued to record profits from these failed projects even though there was never any cash that materialized. These projects include the power plant in Dabhol, India and the bandwidth partnership deal with Blockbuster.

Special Purpose Entities (SPE’s)

Enron was losing cash as a result of these failed projects. Andrew Fastow was Enron’s CFO and was in charge of covering up these losses and keeping the stock price up. Fastow created multiple special purpose entities (SPE) to hide Enron’s debt. These SPE’s were owned by Andrew Fastow and financed by some of the major banks in the United States such as Merrill Lynch. The SPE’s strictly did business with Enron and Fastow controlled every single transaction, personally profiting $49 million by taking a little bit from every transaction.

The SPE’s would remove Enron’s debt from its balance sheet and be placed on the SPE’s. This allowed Enron’s balance sheet to appear debt free. The use of SPE’s by Enron was legal and approved by Arthur Andersen. All the information required to be reported was disclosed by Enron. Even though the use of SPE’s was legal, Enron fraudulently used accounting techniques to hide about $30 billion dollars of debt from its balance sheet.

December 2, 2001. Its stock price fell to less than a dollar and over 20,000 employees lost their jobs. It was the largest corporate bankruptcy at the time. Before the bankruptcy, the top executives and other insiders sold off a billion dollars’ worth of Enron stock. While the average severance pay for the employees was $4,500, top executives were paid bonuses totaling 55 million dollars. In 2001, employees lost $1.2 billion in retirement funds and retirees lost $2 billion in pension funds, Enron’s top executives cashed in $116 million in stock.

In the summer of 2001, Enron’s stock price began to decline. On August 14, 2001, Skilling announced his resignation as CEO of Enron. But before he left, he sold off $66 million worth of stock. Unable to sustain its stock price, Enron declared bankruptcy on December 2, 2001. Its stock price fell to less than a dollar and over 20,000 employees lost their jobs. It was the largest corporate bankruptcy at the time.

The Enron scandal was one of the largest corporate frauds committed in the history of the United States. Many of the top executives including Skilling, Fastow, and Ken Lay were convicted of criminal charges for their roles in the fraud. Jeff Skilling was indicted in 2004 on 35 counts of fraud, insider trading and other crimes. On October 23, 2006, he was sentenced to 24 years and four months in prison and fined $45 million. Andrew Fastow who made more than $45 million through his LJM partnership took a plea bargain with prosecutors and agreed to testify against the other executives in order to get a reduced sentence. He pled guilty to conspiracy to commit wire fraud, forfeited $23 million in assets, and was sentenced to ten years in prison. Ken Lay was convicted of six counts of securities and wire fraud and was looking to face up to 45 years in prison. He died of a heart attack prior to sentencing.

For their involvement in Enron, Arthur Andersen was charged with obstructing justice. They were forced to give up their CPA license and were no longer able to practice in public accounting. Although this charge was later overturned, it was too late for Arthur Anderson. Their reputation was tarnished. They went from being one of the largest, oldest, and respected accounting firms in the world to a firm no one wanted to do business with. With their reputation ruined, the firm was ultimately destroyed losing all of its clients.

The Enron scandal resulted in major changes to the world of business and accounting. In an effort to prevent future corporate scandals, the United States government created the Sarbanes-Oxley Act of 2002 to protect investors and shareholders from corporate greed. Along with more government regulations, the New York Stock Exchange issued a new Governance Proposal. In order to be listed on the exchange, the proposal required companies to have a majority of independent directors, all audit committee members should be financially literate, and at least one member of the audit committee is required to have accounting or related financial management expertise. In addition, the board should hold additional sessions without management and the compensation committee, nominating committee, and audit committee shall consist of independent directors.