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Leif Eriksson

Leif Eriksson

Erik Thorvaldsson, im Volksmund als Erik der Rote bekannt, führte 986 n. Chr. eine Kolonisierungsgruppe nach Grönland. Die Legende besagt, dass Eriksson König Olav I Schiff wurde in einem Sturm vom Kurs geweht und er landete unwissentlich an der Küste Nordamerikas. Andere Behörden unter Berufung auf die Grönland-Saga glauben, dass Eriksson seine Expedition absichtlich für eine Reise nach Westen ausstattete. Einige behaupten, Eriksson habe versucht, diese Behauptung zu überprüfen. Erikssons Partei landete anscheinend zuerst auf Baffin Island, dann möglicherweise auf Labrador und schließlich im sogenannten "Vinland". Auf Altnordisch bedeutete das Wort „vin“ so viel wie „Grünland“ oder „offene Felder“ oder „gute Weide“.* Die tatsächliche Lage von Vinland bleibt umstritten. Die gegenwärtige Denkweise scheint den nördlichen Standort zu bevorzugen; 1963 entdeckten Archäologen die Ruinen eines Wikinger-Außenpostens in L'Anse aux Meadows, Neufundland, die Erikssons Beschreibung bemerkenswert ähnlich schienen. Eriksson und seine Crew überwinterten in Vinland und kehrten dann 1001 nach Grönland zurück. Eriksson kehrte nie in das Land zurück der Westen. Aus diesen Unternehmungen resultierten keine dauerhaften Niederlassungen in Nordamerika.


*Heute ist "vin" in Skandinavien noch ein Teil geographischer Namen und ein aktuelles Wort im Isländischen.


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