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Welche Luftwaffeneinheiten nahmen am 11. März 1941 am Überfall auf Manchester teil?

Welche Luftwaffeneinheiten nahmen am 11. März 1941 am Überfall auf Manchester teil?

Welche Luftwaffeneinheiten nahmen am 11. März 1941 am Überfall auf Manchester teil?


Es scheint keine spezifische Antwort auf diese Frage zu geben, obwohl dies die allgemeine Schlachtordnung der Luftwaffe zu dieser Zeit ist.

Verantwortlich für die Bombenanschläge im Nordwesten (Manchesters-Abschnitt) waren Einheiten der Luftflotte 3 (Luftflotte 3), die von Elementen der Luftflotte 1 und 4 respektvoll unterstützt wurden.

Wenn Sie Hintergrundinformationen über die Bombardierung von Old Trafford lesen (was Sie vermutlich andeuten). Ich grenzte die Möglichkeiten auf das Bomberkorps der Luftflotte 3 ein, das X.Fliegerkorps (X. Air Corps) Angers wäre.

Ich fürchte, es ist unmöglich, genau nachzuvollziehen, welche Elemente für den Überfall verantwortlich waren.


Top 10 der deutschen Luftwaffen-Asse des Zweiten Weltkriegs

Der Ace Fighter-Kult wurde während des Ersten Weltkriegs bekannt, der der erste Konflikt war, der den Einsatz von Flugzeugen in größerem Maßstab nutzte. Der berüchtigte Rote Baron Manfred von Richthofen war einer der ersten, der die “ace”-Tradition innerhalb der deutschen Luftwaffe begründete. Er wurde das Ass der Asse mit 80 gutgeschriebenen Luftsiegen genannt.

Vor dem Zweiten Weltkrieg erfuhr die Luftwaffe gravierende Veränderungen und verstieß gegen die Bestimmungen des Versailler Vertrages, der Deutschland verbot, eine Luftwaffe aufzubauen. Hermann Göring ignorierte die Vereinbarung und begann in den 1930er Jahren mit den Vorbereitungen für einen zukünftigen Krieg.

Die deutsche Luftwaffe produzierte zwischen 1939 und 1945 119.871 Flugzeuge. Die Piloten, die diese Flugzeuge bemannten, waren im Dritten Reich respektiert und beliebt, und die Geschichten ihrer Siege waren oft Teil der NS-Propagandakampagne. Die Luftwaffe operierte während des gesamten Krieges mit 3.400.000 Mann.

Deutsche Tag- und Nachtjäger-Piloten errangen im Zweiten Weltkrieg rund 70.000 Luftsiege, 25.000 über britische oder amerikanische und 45.000 über russische geflogene Flugzeuge. Andererseits waren auch ihre Verluste hoch: Rund 14.800 Tag- und Nachtpiloten verloren ihr Leben und 6.900 wurden im Einsatz verwundet. Die Luftwaffe hatte 103 Piloten, die über 100 Flugzeuge abschossen. Beachten Sie, dass ein Jäger-Ass fünf oder mehr feindliche Flugzeuge abschießen muss, um seinen Titel zu verdienen.


Schlacht um Frankreich 1940 [ bearbeiten | Quelle bearbeiten]

Frankreich und West .- Zerstörergeschwader 26, Leutnant Theodore Rossiwall im Cockpit seiner Messerschmitt Bf 110, PK KBK Lw 3

Die Einheit nahm von Mai bis Juni 1940 an der Schlacht um Frankreich teil. Am 12. Mai kam III./ZG 26 im Einsatz und die Gruppe behauptete, acht feindliche Flugzeuge ohne Verlust abgeschossen zu haben. Am 14. Mai starteten die alliierten Luftstreitkräfte eine Reihe von verzweifelten Angriffen gegen die Brücken um Sedan mit hohen Kosten. ZG 26 half beim Luftschutz. Am nächsten Tag führten Konflikte mit Jägern dazu, dass zwei Flugzeuge der 2./ZG 26 abgeschossen wurden und zwei weitere beschädigt mit Verwundeten an Bord zurückkehrten. Zu den Verlusten der ZG 26 gehörte die der I. Gruppe Gruppenadjutant Oblt. Hans-Gunther Koch, der im Einsatz gefallen ist. Sowohl Hptm. Herbert Kaminski, der Staffelkapitän 2./ZG 26 und seine Bordfunker kehrte verwundet zur Basis zurück. Am 18. Mai führten weitere schwere Gefechte zu Verlusten für ZG 26, darunter 5 Staffel CO Hptm. Eberhard d'Elsa, der gefangen genommen wurde und später aus der Gefangenschaft zurückkehrte, obwohl seine Verletzungen so groß waren, dass er nicht zum Fliegerdienst zurückkehrte.

Am 19. Mai hatte die 5./ZG 26 nur noch drei einsatzfähige Bf-110 zur Verfügung. Angeführt von ihrem neuen Staffelkapitän, Oblt. Theodor Rossiwall standen sie bald im Kampf mit alliierten Jägern und III./ZG 26 holten für diesen Tag etwa 19 Siege. Neun weitere Siege folgten am nächsten Tag, obwohl 7./ZG 26 Staffelkapitän Oblt hatte. Kurt-Wilhelm Heinrich verwundet, erliegt am 24. Mai seinen Verletzungen. Das Geschwader traf nun auf immer mehr RAF-Jäger, während der deutsche Vormarsch auf die belagerte B.E.F. rund um Dünkirchen. Am 23. Mai schoss Lt. Günther Specht drei Spitfires der No. 92 Squadron ab (zwei gingen verloren, eine davon wurde von S/L. Roger Bushell geflogen, der gefangen genommen wurde). Sein Flugzeug wurde jedoch im Luftkampf beschädigt, Specht notlande mit schweren Verwundungen, die ihn für einige Zeit vom Kampfeinsatz abhalten würden. Sechs weitere RAF-Jäger wurden am 27. Mai beansprucht, während am 31. Mai die 5./ZG 26 eine Formation ahnungsloser Spitfires „abprallte“ und fünf Siege ohne Verlust errang. Nach der erfolgreichen Evakuierung von Dünkirchen wandte sich die Luftwaffe dem Vorstoß nach Süden und Westen nach Frankreich zu. ZG 26 errang zahlreiche weitere Siege über Flugzeuge der RAF und der französischen Luftwaffe, mit acht Siegen am 3. Juni und neun weiteren am 14. Juni.

Nach gewonnener Schlacht zog ZG 26 auf Flugplätze um Crecy-en-Ponthieu, Lille und Yvrench um.


Welche Luftwaffeneinheiten nahmen am 11. März 1941 am Überfall auf Manchester teil? - Geschichte

Kampfgeschwader 53 'Legion Condor' - KG53 Code A1+

  • Oberst Philipp Zoch, 1. Mai 1939 - 31. Juli 1939
  • Oberst Erich Stahl, 1. August 1939 - Dezember 1940
  • Oberst Paul Weitkus, 15.12.1940 - 31.10.1942
  • Obesrt Karl-Eduard Wilke, 01.11.1942 - 31.03.1943
  • Obstlt Fritz O. Pockrandt, 14.04.1943 - Apr.1945

Gegründet am 1. Mai 1939 in Ansbach aus Stab/KG355. Eine Stabs-Staffel existierte von Mai 1939 bis April 1942.

Flugplätze und Air Base-Standorte
Datum Standort Gruppe Gebrauchte Flugzeuge
1. Mai 1939 - 3. Februar 1940 Ansbach Er 111
3. Februar 1940 - 1. Mai 1940 Schwäbisch-Hall Er 111
1. Mai 1940 - 18. Mai 1940 Roth Er 111
18. Mai 1940 - 25. Mai 1940 Wiesbaden-Erbenheim Er 111
25. Mai 1940 - 18. Juni 1941 Lille-Nord Er 111
18. Juni 1941 - 9. Juli 1941 Radom Er 111
9. Juli 1941 - 4. August 1941 Minsk-Dubinskaja Er 111
4. August 1941 - 1. Oktober 1941 Orscha Er 111
1. Okt 1941 - 10. Juni 1942 Schatalowka-Ost Er 111
10. Juni 1942 - 5. August 1942 Korowje-Selo Er 111
5. August 1942 - August 1942 Smolensk-Nord Er 111
Aug. 1942 - 9. Sept. 1942 Seschtschinskaja Er 111
9. September 1942 - Februar 1943 Korowje-Selo Er 111
Februar 1943 - April 1943 Pleskau Er 111
April 1943 - Juli 1943 Korowje-Selo Er 111
Juli 1943 - 10. September 1943 Olsufjewo Er 111
10. September 1943 - 24. September 1943 Gomel-S d Er 111
24. September 1943 - 24. Oktober 1943 Bobruisk Er 111
24. Oktober 1943 - 22. November 1943 Rotmistrowka Er 111
22. November 1943 - 5. Dezember 1943 Winnitsa Er 111
5. Dezember 1943 - 16. Januar 1944 Rauchowka Er 111
16. Januar 1944 - 12. Februar 1944 Schaulen Er 111
12. Februar 1944 - 22. Februar 1944 Proskurow Er 111
22. Februar 1944 - 1. Mai 1944 Kowno Er 111
1. Mai 1944 - 25. Juli 1944 Radom Er 111
25. Juli 1944 - 17. August 1944 Jesus Er 111
17. August 1944 - 27. August 1944 Toul Er 111
27. August 1944 - 5. September 1944 Lachen-Speyersdorf Er 111
5. Sept. 1944 - Okt. 1944 Reppen Er 111
Okt 1944 - März 1945 Bad Zwischenahn Er 111

  • Obstlt Karl Mehnert, 1. Mai 1939 - 10. Mai 1940
  • Obstlt Erich Kaufmann, 16. Mai 1940 - Dez. 1941
  • Maj Joachim Wienholtz, Dez. 1941 - 30. März 1942
  • Maj Fritz O. Pockrandt, 11.04.1942 - 13.04.1943
  • Maj Karl Rauer, 17. April 1943 - September 1944
  • Maj Martin Vetter, 15. Oktober 1944 - März 1945

Gegründet am 1. Mai 1939 in Ansbach aus I./KG355 mit:

Stab I./KG53 von Stab I./KG355
1./KG53 von 1./KG355
2./KG53 von 2./KG355
3./KG53 von 3./KG355

Im Februar 1940 wurde 2./KG53 zu 8./KG28 und wurde reformiert. I./KG53 wurde am 09.09.1944 aufgelöst.

Reformiert am 9.9.1944 in Varelbusch aus III./KG3 für luftgestützte V1-Starts.

Stab I./KG53 von Stab III./KG3
1./KG53 von 7./KG3
2./KG53 von 8./KG3
3./KG53 ab 9./KG3

Flugplätze und Air Base-Standorte
Datum Standort Gruppe Gebrauchte Flugzeuge
1. Mai 1939 - August 1939 Ansbach Er 111
Aug. 1939 - 8. Sept. 1939 Schönfeld Er 111
08.09.1939 - 09.09.1939 Neudorf Er 111
09.09.1939 - 15.09.1939 Gießen Er 111
15. September 1939 - 6. Februar 1940 Ansbach Er 111
6. Februar 1940 - 10. Mai 1940 Roth-Kiliansdorf Er 111
10. Mai 1940 - 18. Mai 1940 Gelchsheim Er 111
18. Mai 1940 - 21. Juni 1940 Groß-Ostheim Er 111
21. Juni 1940 - 9. Juli 1940 Evreux-le-Courdray Er 111
9. Juli 1940 - 12. Juli 1940 Wevelghem Er 111
12. Juli 1940 - 18. Juni 1941 Vitry-en-Artois Er 111
18. Juni 1941 - 29. Juni 1941 Grojek Er 111
29. Juni 1941 - 2. Juli 1941 Rogoznica Er 111
2. Juli 1941 - 9. Juli 1941 Miedzyrzee Er 111
9. Juli 1941 - 4. August 1941 Minsk-Dubinskaja Er 111
4. August 1941 - 1. Oktober 1941 Orscha Er 111
1. Okt 1941 - Dez 1941 Schatalowka-Ost Er 111
Dez 1941 - Jan 1942 Ansbach Er 111
Januar 1942 - März 1942 Riga Er 111
März 1942 - Juni 1942 Korowje-Selo Er 111
Juni 1942 - August 1942 Gostkino Er 111
Aug. 1942 - Dez. 1942 Seschtschinskaja Er 111
Dez 1942 - Feb 1943 Korowje-Selo Er 111
Februar 1943 - März 1943 Pleskau-S d Er 111
März 1943 - April 1943 Gablingen Er 111
April 1943 - Juli 1943 Korowje-Selo Er 111
1. Juli 1943 - September 1943 Olsufjewo Er 111
Sept. 1943 - Dez. 1943 Kowno Er 111
Dezember 1943 - 22. Februar 1944 Proskurow Er 111
22. Februar 1944 - 1. Mai 1944 Kowno Er 111
1. Mai 1944 - 25. Juli 1944 Radom Er 111
25. Juli 1944 - 21. August 1944 Heiligenbeil Er 111
21. August 1944 - September 1944 Nancy Er 111
Sept. 1944 - 9. Sept. 1944 Neubrandenberg Er 111
Sept. 1944 - Dez. 1944 Varelbusch* Er 111
Dezember 1944 - März 1945 Leck** Er 111

* 1./KG53 bei Varelbusch, 2./KG53 bei Ahlhorn, 3./KG53 bei Vechta.

  • Obstlt Kohlbach, 1. Mai 1939 - Juli 1940
  • Maj Reinhold Tamm, 23. Juli 1940 - 18. August 1940
  • Maj Hans Steinweg, 18.9.1940 - Jul. 1941
  • Obstlt Hans Bader, 25.07.1941 - (?)Mai 1942
  • Obstlt Schulz-Mullensiefen, Mai 1942 - 14. April 1943
  • Maj Herbert Wittmann, 25. Mai 1943 - März 1945

Gegründet am 1. Mai 1939 in Schwäbisch-Hall aus II./KG355 mit:

Stab II./KG53 von Stab II./KG355

4./KG53 ab 4./KG355
5./KG53 ab 5./KG355
6./KG53 von 6./KG355

Fing im Oktober 1944 mit dem Luftlandestart von V1 an. Auflösung am 15. März 1945.

Flugplätze und Air Base-Standorte
Datum Standort Gruppe Gebrauchte Flugzeuge
1. Mai 1939 - August 1939 Schwäbisch-Hall Er 111
August 1939 - 3. Februar 1940 Roth Er 111
3. Februar 1940 - 1. Mai 1940 Manching Er 111
1. Mai 1940 - 18. Mai 1940 Ödheim Er 111
18. Mai 1940 - 22. Juni 1940 Zellhausen Er 111
22. Juni 1940 - 12. Juli 1940 Schallhausen Er 111
12. Juli 1940 - 18. Juni 1941 Lille-Nord Er 111
18. Juni 1941 - 9. Juli 1941 Radom Er 111
9. Juli 1941 - 4. August 1941 Minsk-Dubinskaja Er 111
4. August 1941 - 1. Oktober 1941 Orscha Er 111
1. Okt 1941 - 10. Juni 1942 Schatalowka-Ost Er 111
10. Juni 1942 - 5. August 1942 Korowje-Selo Er 111
5. August 1942 - August 1942 Smolensk-Nord Er 111
Aug. 1942 - 9. Sept. 1942 Seschtschinskaja Er 111
9. September 1942 - Dezember 1942 Korowje-Selo Er 111
Dezember 1942 - 12. Januar 1943 Greifswald Er 111
12. Januar 1943 - 6. Februar 1943 Woroschilovgrad Er 111
6. Februar 1943 - 15. Februar 1943 Stalino Er 111
15. Februar 1943 - 24. Februar 1943 Dnjepropetrovsk Er 111
24. Februar 1943 - 8. März 1943 Kirowograd Er 111
8. März 1943 - 19. März 1943 Dnjepropetrovsk Er 111
19. März 1943 - April 1943 Pleskau Er 111
April 1943 - 15. Juli 1943 Gablingen Er 111
15.07.1943 - 10.09.1943 Olsufjewo Er 111
10. September 1943 - 24. September 1943 Gomel-S d Er 111
24. September 1943 - 24. Oktober 1943 Bobruisk Er 111
24. Oktober 1943 - 22. November 1943 Rotmistrowka Er 111
22. November 1943 - 5. Dezember 1943 Winnitsa Er 111
5. Dezember 1943 - 16. Januar 1944 Rauchowka Er 111
16. Januar 1944 - 12. Februar 1944 Schaulen Er 111
12. Februar 1944 - 20. Februar 1944 Proskurow Er 111
20. Februar 1944 - 1. Juni 1944 Schaulen Er 111
1. Juni 1944 - 25. Juli 1944 Piastow Er 111
25. Juli 1944 - 17. August 1944 Jesus Er 111
17. August 1944 - August 1944 Le Bourget, Verdun Er 111
Aug. 1944 - 4. Sept. 1944 Babenhausen Er 111
4. September 1944 - Oktober 1944 Reppen Er 111
Okt 1944 - März 1945 Bad Zwischenahn* Er 111

* 4./KG53 in Bad Zwischenahn, 5./KG53 in Jever, 6./KG53 in Wittmund.

  • Maj Friedrich Edler von Braun, 1. Mai 1939 - (?) März 1940
  • Maj Willi Rohrbacher, (?)März 1940 - Feb. 1941
  • Maj Richard Fabian, Feb. 1941 - Apr. 1942
  • Maj Walter Brautkuhl, Apr. 1942 - 5. Aug. 1942
  • Maj Hans Waldforst, 17. August 1942 - 13. September 1942
  • Maj Hubert Munch, 21. Oktober 1943 - 27. Mai 1943
  • Maj Emil Allmendinger, 24. Juni 1943 - 18. März 1945

Gegründet am 1. Mai 1939 in Giebelstadt aus III./KG355 mit:

Stab III./KG53 von Stab III./KG355
7./KG53 von 7./KG355
8./KG53 von 8./KG355
9./KG53 ab 9./KG355

Im Juli 1944 wurde aus 8./KG53 11./KG53 und reformiert.

Beginn des V1-Starts in der Luft im Oktober 1944. Auflösung am 21. März 1945.

Flugplätze und Flugplatzstandorte
Datum Standort Gruppe Gebrauchte Flugzeuge
1. Mai 1939 - August 1939 Giebelstadt Er 111
Aug. 1939 - 1. Okt. 1939 Groß-Ostheim Er 111
1. Oktober 1939 - 3. Februar 1940 Giebelstadt Er 111
3. Februar 1940 - 1. Mai 1940 Schwäbisch-Hall Er 111
1. Mai 1940 - 12. Juli 1940 Frankfurt/Rhein-Main Er 111
12. Juli 1940 - Dezember 1940 Lille-Mouvaux Er 111
Dez 1940 - 18. Juni 1941 L be* Er 111
18. Juni 1941 - 9. Juli 1941 Radzyn Er 111
9. Juli 1941 - 4. August 1941 Minsk-Dubinskaja Er 111
4. August 1941 - 1. Oktober 1941 Orscha Er 111
1. Okt 1941 - Jan 1942 Schatalowka-Ost Er 111
Jan. 1942 - 15. Juli 1942 Ansbach Er 111
15.07.1942 - 16.08.1942 Chartres Er 111
16. August 1942 - 1. September 1942 Smolensk-Nord Er 111
1. September 1942 - 20. Oktober 1942 Gostkino Er 111
20. Okt 1942 - Apr. 1943 Dnein Er 111
April 1943 - 1. Juli 1943 Pleskau Er 111
1. Juli 1943 - 19. Juli 1943 Osulfjewo Er 111
19. Juli 1943 - 5. Dezember 1943 Gablingen Er 111
5. Dezember 1943 - 25. Januar 1944 Puchwitschi Er 111
25. Januar 1944 - 31. Januar 1944 Kowno Er 111
31. Januar 1944 - 9. Februar 1944 Schaulen Er 111
9. Februar 1944 - 21. Februar 1944 Uman Er 111
21. Februar 1944 - 30. März 1944 Schaulen Er 111
30. März 1944 - 30. April 1944 Mielec Er 111
30. April 1944 - 9. Juli 1944 Radom Er 111
9. Juli 1944 - 25. Juli 1944 Grojek Er 111
25. Juli 1944 - 17. August 1944 Jesus Er 111
17. August 1944 - 27. August 1944 Toul Er 111
27. August 1944 - 6. September 1944 Lachen-Speyersdorf Er 111
6. September 1944 - Oktober 1944 Nieder-Seyfersdorf Er 111
Okt. 1944 - 17. Febr. 1945 Schleswig* Er 111
17. Februar 1945 - März 1945 Greifswald** Er 111

* 8./KG53 in Liegnitz, 9./KG53 in Freiwaldau

* 7./KG53 bei Leck, 8./KG53 bei Schleswig, 9./KG53 bei Eggebeck

  • ?
  • Maj Joachim Wienholtz, 21. März 1941 - 3. Dezember 1941
  • Maj Karl-Andreas Zahn, 4. Dezember 1941 - 11. April 1943
  • Maj Ludwig Gr zinger, 12.04.1943 - 20.08.1944

Gegründet Juni 1940 in Giebelstadt als Schulstaffel/KG53. September 1940 aufgelöst und von III./KG53 übernommen.

Reformiert 21. März 1941 jetzt als Gruppe mit:

Stab IV./KG53 neu
10./KG53 neu
11./KG53 neu
12./KG53 neu

13./KG53 wurde im September 1942 in Orleans-Bricy gegründet.

IV./KG53 wurde am 20. August 1944 aufgelöst.

Flugplätze und Air Base-Standorte
Datum Standort Gruppe Gebrauchte Flugzeuge
Juni 1940 - September 1940 Giebelstadt* Er 111
21. März 1941 - November 1941 Lille-Nord* Er 111
November 1941 - ?.42 Vembrechis* Er 111
?.42 - ?.42 Ansbach-Katterbach* Er 111
?.42 - 6. Februar 1944 Orléans-Bricy* Er 111
7. Februar 1944 - Februar 1944 Landsberg/Lech* Er 111
Feb. 1944 - 20. Aug. 1944 Szolnok* Er 111

* 10./KG53 in Vembrechis (März 1941 - ?.42), und Wiener Neustadt? (7. Februar 1944 - 20. April 1944)

* 11./KG52 in M rkisch-Friedland (26.03.1941 - Jun. 1941), Vembrechis (Jun 1941 - ?.41), Lille-Nord (?.41 - ?.42), Ansbach-Katterbach (?.42 - 21. Nov. 1942), Cormeilles (22. Nov. 1942 - 30. Dez. 1942)

* 12./KG53 in Vembrechis (Juni 1941 - ?.41), Schwäbisch-Hall (?.42 - ?.42) und dann Ansbach-Katterbach.

Gegründet Juli 1942 in Agram vom 10.(kroat.)/KG3. Juni 1944 aufgelöst.

Flugplätze und Flugplatzstandorte
Datum Standort Gruppe Gebrauchte Flugzeuge
Juli 1942 - Juli 1942 Agram Mache 17Z
Juli 1942 - August 1942 Korowje-Selo? Mache 17Z
Aug. 1942 - Sept. 1942 Seschtschinskaja? Mache 17Z
Sept. 1942 - Dez. 1942 Korowje-Selo? Mache 17Z
Dezember 1942 - Juni 1944 Agram* Mache 17Z

* Der Flugplatz Sarajevo-Butmir wurde ebenfalls genutzt.

Kampfgeschwader 53

Aktiv: 1939-1945
Land: Deutschland
Treue: Nazi Deutschland
Zweig: Luftwaffe
Typ: Bombergeschwader
Rolle: Taktische und direkte Bodenunterstützung.
Größe: Flügel der Luftwaffe
Spitzname: Legion Kondor
Engagements:Polenfeldzug Schlacht um die Niederlande Schlacht um Belgien Schlacht um Frankreich Schlacht um England Ostfront Westfront

Kampfgeschwader 53 'Legion Condor' (englisch: Condor Legion) (KG 53) war ein Bombergeschwader der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg. Seine Einheiten waren an allen Fronten des Europäischen Theaters beteiligt, bis es im Mai 1945 aufgelöst wurde. Es betrieb drei der wichtigsten deutschen Bombertypen: die Dornier Do 17, die Heinkel He 111 und die Junkers Ju 88.

Das Kampfgeschwader 53 wurde am 1. Mai 1939 in Ansbach, Deutschland mit Stab./KG 53, I Gruppe, II Gruppe und III Gruppe gebildet.

Das Geschwader wurde zunächst in Westdeutschland für den Fall einer alliierten Offensive in Bereitschaft versetzt. Infolgedessen sahen die meisten ihrer Gruppen keine Aktion in der Kampagne. Die I./KG 53 wurde der Luftflotte 1 unterstellt. Sie hatte eine Stärke von 31 He 111, alle einsatzbereit. Es wurde vom ersten Tag an eingesetzt, aber am 6. September in die Luftflotte 4 verlegt. Die Gruppe verlor im Feldzug nur 1 Flugzeug. [1]

Der Geschwader wurde während des Feldzugs ausgebildet und nahm nicht an der Schlacht teil.

Frankreich und die Niederlande

I./KG 53 flog Unterstützungsmissionen gegen Versorgungs- und Bahnziele im Raum Reims. Später wurden Ziele in Abbeville, Amiens, Rouen und Arras angegriffen. I./KG 53 verzeichnete in den ersten beiden Tagen null Verluste. [2] II./KG hatte 36 He 111 auf Stärke und nahm am Sedan-Durchbruch teil, griff Ziele um Lille an und unterstützte I./KG 53. [3]

Der Luftflotte 2 zugeteilt I./KG 54 wurde am 1. Juli 1940 nach Wevelgem, Belgien verlegt. Sie führte bis zum 11. Mai Operationen über Großbritannien durch. Es blieb bis zum 18. Juni inaktiv, als es nach Polen zurückgezogen wurde. II./KG 53 bis zum gleichen Datum fortgeführt. Zu den Zielen gehörten Nachtangriffe auf Flugplätze der RAF Fighter Commands, die meisten in East Anglia. Es nahm an den schweren Luftkämpfen am 18. August 1940 teil, die als "Der härteste Tag" bezeichnet wurden. III./KG 53 unterstützte weiterhin die anderen Gruppen, die alle an dem Angriff vom 15. September, dem sogenannten Battle of Britain Day, beteiligt waren.

Das Geschwader unterstützte die Operationen der Heeresgruppe Mitte in der Anfangsphase des Krieges im Osten. Es nahm an der Schlacht von Bialystok-Minsk, der Schlacht von Brody, der Schlacht von Kiew und der Schlacht von Smolensk teil. Es unterstützte den Vorstoß, Moskau zu erobern, was zur gescheiterten Schlacht um Moskau führte.Von Dezember 1941 bis Januar 1942 wurde es nach Deutschland zurückgezogen. KG 53 unterstützte Fall Blau und die deutsche 6. Armee in der Schlacht von Stalingrad und beteiligte sich an der verzweifelten Nachschuboperation, nachdem die russische Gegenoffensive die 6. Armee eingeschlossen hatte. Angriffe wurden auch in Nordrussland gegen Leningrad durchgeführt. Im Juni 1943 wurden auch strategische Bombenangriffe gegen Gorki durchgeführt, die auf die Panzerfabrik Gorkovskiy Avtomobilniy abzielten. Alle Werke von GAZ Nr. 1 50 Gebäude, 9.000 Meter Förderbänder, 5.900 Geräte und 8.000 Panzermotoren wurden zerstört. [4]

Das Kampfgeschwader unterstützte die Operation Zitadelle und die anschließende Schlacht um Kursk. Am 14. Oktober 1943 nahm die Einheit an einer kurzen strategischen Bombardierung in Russland teil. Formationen der USAAF hatten Shuttle-Missionen auf sowjetisches Territorium geflogen, nachdem sie deutsche Ziele bombardiert hatten. Die Operation namens Zaunkönig traf sowohl amerikanische Flugplätze in Russland als auch sowjetische Ziele. KG 53 und KG 55 nahmen an dem Angriff teil. Die Russen versäumten es, diese Flugzeuge gegen Angriffe der Luftwaffe zu verteidigen, und die Bombardierung zerstörte etwa 44 B-17-Bomber und beschädigte 26 andere. Weitere 15 Kämpfer wurden ebenfalls zerstört. Die Sowjets begannen jedoch kurz darauf mit der Operation Bagration und die Kampfgeschwader wechselten wieder zur Unterstützung der Bodentruppen. [5] [6] [7]

Die meisten Einheitengruppen wurden bis Oktober 1944 aufgelöst. Es scheint, dass die letzte Einheit, 14.(Eis)/KG 3, am 4. März 1945 aufgelöst wurde, ihr restliches Personal ging an KG 76.

KG 53 wurde im August 1944 von der Ostfront abgezogen und begann Operationen über Großbritannien, mit fliegenden Bombern ausgestatteten V-1-Flugbomben. Der Betrieb wurde am 25. Januar 1945 aufgrund von Treibstoffmangel, alliierter Verteidigung und der Unfähigkeit, die Ergebnisse zu sehen, eingestellt. [8]

Bomberoperationen über der Ostfront 1941-42

Die Besatzung der Kroatischen Luftwaffe (HZL) posiert vor ihrem Bomber Dornier Do 17Z in Anerkennung des 1.000. Einsatzes der Einheit über der Ostfront, 16. September 1942.

Offiziell als '15.(Kroatische)/KG 53'. bezeichnet, war das Bombergeschwader mit Dornier Do 17Z Flugzeugen ausgestattet. Es kam an der Ostfront am 25. Oktober 1941 nach einer Ausbildung an der Großen Kampfflieger Schule 3 in Greifswald, Deutschland, an. Ihr erstes Einsatzgebiet war in der Nähe von Witebsk. Die restlichen Aufgaben des Bombergeschwaders waren im Nordsektor der Ostfront, einschließlich der Bombardierung von Leningrad und Moskau. Am 9. November 1941 gratulierte Feldmarschall Kesselring dem Geschwader zu seinen bisherigen Aktionen. Nach rund 1.500 Einsätzen an der Ostfront wurden das Geschwader und seine Flugzeuge im Dezember 1942 nach Kroatien verlegt, um die wachsende jugoslawische Partisanenbedrohung für die Achsenmächte an der jugoslawischen Front zu bekämpfen.

Bombereinsätze über Kroatien 1943-45

Nach seiner Rückkehr wurde das Bombergeschwader der Legion in 1./(Kroat.)KG umbenannt, nachdem es seine neun Dornier Do 17Z-Bomber von Russland zurück nach Kroatien geflogen hatte. Die Dorniers erwiesen sich bis Ende Juli 1944 als willkommene Ergänzung der Schlagkraft der Achsenmächte, die an der jugoslawischen Front gegen die jugoslawischen Partisanen kämpften, als sie in den ZNDH eingegliedert wurde. Ende 1943 wurde ein zweites Geschwader, die 2./(Kroat.)KG gebildet, um die operative Ausbildung zu gewährleisten. Es war mit in Italien entworfenen und gebauten CANT Z.1007 und Fiat BR.20 Bombern ausgestattet.

  • Flugzeugbestand und Bewegungsmeldungen, Stab/KG53
  • Flugzeugbestand und Bewegungsmeldungen, I./KG53
  • Flugzeugbestand und Bewegungsmeldungen, II./KG53
  • Flugzeugbestand und Bewegungsmeldungen, III./KG53
  • Flugzeugbestand und Bewegungsmeldungen, IV./KG53
  • Flugzeugbestand und Bewegungsmeldungen, 15./KG53
  • Bergström, Christer (2007). Barbarossa - Die Luftschlacht: Juli-Dezember 1941. London: Chervron/Ian Allan. ISBN 978-1-85780-270-2.
  • Bergström, Christer (2007). Stalingrad - Die Luftschlacht: November 1942 - Februar 1943. London: Chervron/Ian Allan. ISBN 978-1-85780-276-4 .
  • Bergström, Christer (2007). Kursk - Die Luftschlacht: Juli 1943. London: Chervron/Ian Allan. ISBN 978-1-903223-88-8.
  • de Zeng, H.L. Stanket, D.G. Creek, E.J. Bomber Units of the Luftwaffe 1933-1945 A Reference Source, Volume 1. Ian Allan Publishing, 2007. ISBN 978-1-85780-279-5

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Lerne die Nachthexen kennen, die wagemutigen Pilotinnen, die Nazis bei Nacht bombardierten

Sie flogen im Schutz der Dunkelheit in knochenharten Doppeldeckern aus Sperrholz. Sie trotzten Kugeln und Erfrierungen in der Luft, während sie am Boden gegen Skepsis und sexuelle Belästigung ankämpften. Sie wurden von den Nazis so sehr gefürchtet und gehasst, dass jedem deutschen Flieger, der einen abgeschossen hatte, automatisch die prestigeträchtige Medaille des Eisernen Kreuzes verliehen wurde.

Alles in allem warf das bahnbrechende, rein weibliche 588. Nachtbomberregiment mehr als 23.000 Tonnen Bomben auf Nazi-Ziele ab. Und damit wurden sie zu einem entscheidenden sowjetischen Vorteil beim Gewinnen des Zweiten Weltkriegs.

Die Deutschen nannten sie die Nachthexen oder “Nachthexen”, weil das Rauschen ihrer Holzflugzeuge dem eines Kehrbesens ähnelte. 𠇍ieses Geräusch war die einzige Warnung, die die Deutschen hatten. Die Flugzeuge waren zu klein, um auf dem Radar … [oder] auf Infrarot-Ortungsgeräten zu erscheinen,”, sagte Steve Prowse, Autor des Drehbuchs The Night Witches, einem Sachbuch über das wenig bekannte weibliche Geschwader. “Sie benutzten nie Funkgeräte, daher konnten sie auch von Funkortungsgeräten nicht erfasst werden. Sie waren im Grunde Geister.”

Pilotinnen der “Night Witches” erhalten Befehle für einen bevorstehenden Überfall. (Bildnachweis: Sovfoto/UIG über Getty Images)

Der Einsatz weiblicher Bombardiere war nicht die erste Wahl. Während Frauen zuvor vom Kampf ausgeschlossen waren, gab der Druck eines eindringenden Feindes den sowjetischen Führern Anlass, die Politik zu überdenken. Adolf Hitler hatte im Juni 1941 die Operation Barbarossa, seine massive Invasion der Sowjetunion, gestartet. Im Herbst drängten die Deutschen auf Moskau, Leningrad wurde belagert und die Rote Armee kämpfte. Die Sowjets waren verzweifelt.

Die erste Mission des 588. ’, am 28. Juni 1942, zielte 𠅎rfolgreich𠅊t auf das Hauptquartier der einfallenden Nazi-Truppen.

Eine Frau führt die Anklage an
Das Geschwader war die Idee von Marina Raskova, bekannt als die “Soviet Amelia Earhart”—, die nicht nur als erste weibliche Navigatorin der sowjetischen Luftwaffe, sondern auch für ihre vielen Langstreckenflugrekorde berühmt ist. Sie hatte Briefe von Frauen aus der ganzen Sowjetunion erhalten, die sich den Kriegsanstrengungen des Zweiten Weltkriegs anschließen wollten. Obwohl sie in Nebenrollen mitwirken durften, gab es viele, die Kanoniere und Piloten werden wollten, die alleine flogen. Viele hatten Brüder oder Geliebte verloren oder ihre Häuser und Dörfer verwüstet. Raskova sah eine Gelegenheit und bat den sowjetischen Diktator Joseph Stalin, ihr die Bildung eines rein weiblichen Kampfgeschwaders zu erlauben.

Marina Raskova, Moskau, 1938. (Bild: ITAR-TASS Fotoagentur/Alamy Stock Foto)

Am 8. Oktober 1941 gab Stalin den Befehl, drei rein weibliche Luftwaffeneinheiten einzusetzen. Die Frauen würden nicht nur Missionen fliegen und Bomben abwerfen, sie würden auch das Feuer erwidern. Damit war die Sowjetunion die erste Nation, die Frauen offiziell erlaubte, an Kämpfen teilzunehmen. Früher konnten Frauen beim Transfer von Flugzeugen und Munition helfen, danach übernahmen die Männer.

Raskova begann schnell, ihre Teams zu füllen. Aus mehr als 2.000 Bewerbungen wählte sie für jede der drei Einheiten rund 400 Frauen aus. Die meisten waren Studenten im Alter von 17 bis 26 Jahren. Die Ausgewählten zogen nach Engels, einer kleinen Stadt nördlich von Stalingrad, um eine Ausbildung an der Engels-Flugschule zu beginnen. Sie durchliefen eine stark komprimierte Ausbildung, von der erwartet wurde, dass sie in wenigen Monaten lernten, was die meisten Soldaten mehrere Jahre brauchten, um zu verstehen. Jeder Rekrut musste als Pilot, Navigator, Wartungs- und Bodenpersonal trainieren und arbeiten.

(Bildnachweis: Nikolai Ignatiev/Alamy Stock Foto)

Jenseits ihrer steilen Lernkurve wurden die Frauen von einigen männlichen Militärangehörigen skeptisch, die glaubten, dass sie den Kampfanstrengungen keinen Wert beitrugen. Raskova tat ihr Bestes, um ihre Frauen auf diese Einstellung vorzubereiten, aber sie sahen sich immer noch sexueller Belästigung, langen Nächten und zermürbenden Bedingungen ausgesetzt. 𠇍ie Männer mochten es nicht, dass die ‘kleinen Mädchen’ an die Front gingen. Es war eine Männersache. ” Prowse erzählte GESCHICHTE.

Mit Hand-Me-Downs und Relikten auskommen
Das Militär, das auf weibliche Piloten nicht vorbereitet war, bot ihnen magere Ressourcen an. Flyer erhielten heruntergekommene Uniformen (von männlichen Soldaten), darunter übergroße Stiefel. ” Sie mussten ihr Bettzeug zerreißen und in ihre Stiefel stopfen, damit sie passen,”, sagte Prowse.

Ein Partisanenflugzeug, die Polikarpov Po-2, während des Zweiten Weltkriegs. (Foto: Sovfoto/UIG über Getty Images)

Ihre Ausstattung war nicht viel besser. Das Militär stellte ihnen veraltete Polikarpov Po-2-Doppeldecker zur Verfügung, die als Trainingsfahrzeuge aus den 1920er Jahren verwendet wurden. Diese leichten zweisitzigen Flugzeuge mit offenem Cockpit waren nie für den Kampf gedacht. „Es war wie ein Sarg mit Flügeln“, sagte Prowse. Aus Sperrholz mit überzogener Plane gefertigt, bot das Flugzeug praktisch keinen Schutz vor den Elementen. Bei Nachtflügen hielten die Piloten eisige Temperaturen, Wind und Erfrierungen aus. In den strengen sowjetischen Wintern wurden die Flugzeuge so kalt, dass nur eine Berührung die nackte Haut abreißen würde.

Aufgrund der begrenzten Gewichtskapazität der Flugzeuge und der begrenzten finanziellen Mittel des Militärs fehlten den Piloten auch andere “luxus-Artikel, die ihre männlichen Kollegen genossen. Anstelle von Fallschirmen (die zu schwer zum Tragen waren), Radar, Waffen und Funkgeräten, waren sie gezwungen, rudimentärere Werkzeuge wie Lineale, Stoppuhren, Taschenlampen, Bleistifte, Karten und Kompasse zu verwenden.

(Bildnachweis: Nikolai Ignatiev/Alamy Stock Foto)

Die älteren Flugzeuge hatten einige Vorteile. Ihre Höchstgeschwindigkeit war langsamer als die Überziehgeschwindigkeit der Nazi-Flugzeuge, was bedeutete, dass diese hölzernen Flugzeuge ironischerweise schneller als der Feind manövrieren konnten, was es schwer machte, sie anzuvisieren. Sie konnten auch von den meisten Standorten aus leicht starten und landen. Der Nachteil? Wenn die Piloten unter feindliches Feuer gerieten, mussten sie sich ducken, indem sie ihre Flugzeuge in Stürze schickten (fast keines der Flugzeuge trug Verteidigungsmunition). Wenn sie zufällig von Leuchtspurgeschossen getroffen würden, die eine pyrotechnische Ladung tragen, würden ihre Holzflugzeuge in Flammen aufgehen.

Lange Nächte, Stealth-Taktiken
Die Polikarpovs konnten nur zwei Bomben gleichzeitig tragen, eine unter jedem Flügel. Um die deutschen Frontlinien sinnvoll einzugraben, schickte das Regiment bis zu 40 Zweimann-Mannschaften pro Nacht aus. Jeder würde zwischen acht und 18 Missionen pro Nacht ausführen und zwischen den Läufen zurückfliegen, um sich neu zu bewaffnen. Das Gewicht der Bomben zwang sie, in niedrigeren Höhen zu fliegen, was sie zu einem viel leichteren Ziel machte – daher ihre reinen Nachtmissionen.

Kapitän Polina Osipenko (Co-Pilotin und Kommandantin des Flugzeugs), Stellvertreterin des Obersten Sowjets der UdSSR Valentina Grizodubova (Navigator) und Oberleutnant Marina Raskova kurz vor dem Abflug. (Bildnachweis: Sovfoto/UIG über Getty Images)

Die Flugzeuge, jedes mit einem Piloten vorne und einem Navigator hinten, reisten in Rudeln: Die ersten Flugzeuge würden als Köder einsteigen und deutsche Scheinwerfer anziehen, die für die dringend benötigte Beleuchtung sorgten. Diese Flugzeuge, die selten Munition hatten, um sich zu verteidigen, lösten eine Leuchtkugel aus, um das beabsichtigte Ziel zu beleuchten. Das letzte Flugzeug würde seine Triebwerke aussetzen und im Dunkeln zum Bombengebiet gleiten. Es war dieser “stealth-Modus”, der ihren charakteristischen Hexenbesen-Sound erzeugte.

Es gab 12 Gebote, die die Nachthexen befolgten. Die erste war “ sei stolz, dass du eine Frau bist.” Deutsche zu töten war ihr Job, aber in ihrer Freizeit haben die heldenhaften Flieger noch Handarbeit, Patchwork, dekoriert ihre Flugzeuge und tanzten. Sie haben sogar die Stifte, die sie für die Navigation verwendet haben, als Eyeliner eingesetzt.

Aufgelöst und übersehen
Ihr letzter Flug fand am 4. Mai 1945 statt, als die Nachthexen 60 Kilometer von Berlin entfernt flogen. Drei Tage später ergab sich Deutschland offiziell.

Laut Prowse hatten die Deutschen zwei Theorien darüber, warum diese Frauen so erfolgreich waren: Sie waren allesamt Kriminelle, die Meister im Stehlen waren und zur Strafe an die Front geschickt wurden — oder sie bekamen spezielle Injektionen, die ihnen erlaubten, hineinzusehen die Nacht.


Inhalt

St. Nazaire liegt am Nordufer der Loire, 400 km (250 Meilen) vom nächsten britischen Hafen entfernt. 1942 hatte es 50.000 Einwohner. Der Hafen von St. Nazaire hat einen Außenhafen, der als Avant Port bekannt ist und von zwei Piers gebildet wird, die in den Atlantischen Ozean ragen. Dieser führt zu zwei Schleusentoren vor dem Bassin de St Nazaire. Diese Tore kontrollieren den Wasserstand im Becken, damit er nicht von den Gezeiten beeinflusst wird. [3]

Jenseits des Beckens befindet sich das größere Innendock namens Bassin de Penhoët, das Schiffe bis zu 10.000 Tonnen aufnehmen kann. Es gibt auch einen alten Eingang zum Bassin de St Nazaire auf halbem Weg entlang des Bassin de St Nazaire. Unmittelbar vor dieser liegt das Trockendock Normandie zwischen dem Bassin de St Nazaire und der Loire, dessen südliches Ende in die Loire übergeht und das nördliche Ende in das Bassin de Penhoët übergeht. Gebaut, um den Ozeandampfer SS . unterzubringen Normandie, dieses Dock war bei seiner Fertigstellung im Jahr 1932 das größte Trockendock der Welt. [3] Die "Alte Mole" ragt auf halbem Weg zwischen der Südmole des Avant Port und dem alten Eingang in die Loire in die Loire. [4]

Am 24. Mai 1941 wurde die Schlacht in der Dänemarkstraße zwischen den deutschen Schiffen ausgetragen Bismarck und Prinz Eugen und die britischen Schiffe HMS Prinz von Wales und HMS Kapuze. Kapuze versenkt und beschädigt Prinz von Wales wurde zum Rücktritt gezwungen. Bismarck, ebenfalls beschädigt, befahl ihrer Gefährtin, unabhängig zu fahren, während sie den französischen Hafen von St. Nazaire ansteuerte, der der einzige Hafen an der Atlantikküste mit einem Trockendock war, der ein Schiff ihrer Größe aufnehmen konnte. Sie wurde von den Briten abgefangen und unterwegs versenkt. [3]

Die britische Naval Intelligence Division schlug Ende 1941 erstmals einen Kommandoangriff auf die Anklagebank vor. [5] Als das deutsche Schlachtschiff Tirpitz im Januar 1942 für einsatzbereit erklärt wurde, arbeiteten die Royal Navy (RN) und die Royal Air Force (RAF) bereits Pläne für einen Angriff auf sie aus. Planer des Combined Operations Headquarters untersuchten mögliche Szenarien, wenn Tirpitz entkam der Seeblockade und erreichte den Atlantik. [6] Sie entschieden, dass der einzige Hafen, der sie aufnehmen konnte, St. Nazaire war, besonders wenn, wie Bismarck, sie wurde unterwegs beschädigt und musste repariert werden. Sie kamen zu dem Schluss, dass die Deutschen wahrscheinlich keine Entsendung riskieren würden, wenn das Dock in St. Nazaire nicht verfügbar wäre Tirpitz in den Atlantik. [6]

Combined Operations prüfte mehrere Optionen bei der Planung der Zerstörung des Docks. In dieser Phase des Krieges versuchte die britische Regierung noch, zivile Opfer zu vermeiden. Dies schloss einen Bombenangriff der RAF aus, die zu diesem Zeitpunkt nicht die erforderliche Genauigkeit besaß, um das Dock ohne ernsthafte Verluste an Zivilisten zu zerstören. [7]

Die Special Operations Executive wurde kontaktiert, um zu sehen, ob ihre Agenten die Docktore zerstören könnten. Sie entschieden, dass die Mission ihre Fähigkeiten überstieg, da das Gewicht der erforderlichen Sprengstoffe zu viele Agenten benötigt hätte, um sie zu tragen. Die Royal Navy war auch nicht in der Lage, eine Operation zu starten, da St. Nazaire 8 km (5,0 Meilen) die Mündung der Loire hinauf ist. Alle Marineschiffe, die groß genug waren, um ausreichend Schaden anzurichten, würden lange bevor sie in Reichweite waren, entdeckt. [7]

Die Planer prüften dann, ob eine Kommandotruppe die Aufgabe erfüllen könnte. Im März 1942 war eine ungewöhnlich hohe Springflut zu erwarten, die es einem leichten Schiff ermöglichen würde, die Sandbänke in der Mündung zu passieren und sich den Docks zu nähern, wobei der stark verteidigte Baggerkanal umgangen wurde. Der Anflug war zu flach für ein Landungsschiff der Infanterie, aber die Planer glaubten, dass ein Zerstörer, wenn er leichter werden könnte, einen geringen Tiefgang haben könnte, um durchzukommen. [9]

Der Zweck des Überfalls war die Zerstörung des Docks der Normandie, der alten Tore zum Bassin de St Nazaire mit den Wasserpumpen und anderen Installationen und allen U-Booten oder anderen Schiffen in der Gegend. [10] Der ursprüngliche Plan für kombinierte Operationen erforderte einen besonders leichten Zerstörer, um den Angriff durchzuführen. Es würde mit Sprengstoff gefüllt und in die Docktore gerammt. [11] Kommandos an Bord würden dann von Bord gehen und Sprengladungen verwenden, um nahe gelegene Dockanlagen, Scheinwerfer und Geschützstellungen zu zerstören. [11] Der Zerstörer würde dann gesprengt. Gleichzeitig würde die RAF Ablenkungsangriffe in der Umgebung durchführen. [9]

Als der Plan der Admiralität vorgelegt wurde, weigerten sie sich, ihn zu unterstützen. Der sichere Verlust eines oder beider [ Klärung nötig ] Zerstörer, das Trockendock zu beseitigen, kam nicht in Frage. Sie schlugen vor, sie könnten einen alten freien französischen Zerstörer zur Verfügung stellen, Ouragan, und eine Flottille kleiner Motorboote, um die Kommandos zu transportieren und sie anschließend zu evakuieren. [9] Die Genehmigung für die Mission mit dem Codenamen Operation Chariot wurde am 3. März 1942 erteilt. Die Verwendung eines französischen Schiffes würde den Einsatz der freien französischen Streitkräfte mit sich bringen und die Anzahl der Personen erhöhen, die über den Angriff informiert waren. Folglich wurde beschlossen, dass die Marine ein eigenes Schiff bereitstellen musste. Die RAF beklagte, dass der Angriff ihre Ressourcen stark in Anspruch nehmen würde und die Anzahl der vom RAF Bomber Command zugewiesenen Flugzeuge während der Planung des Angriffs zurückgegangen sei. Der britische Premierminister Winston Churchill verkomplizierte die Angelegenheit zusätzlich, als er anordnete, dass Bomben nur dann stattfinden sollten, wenn die Ziele eindeutig identifiziert wurden. [8]

Das Hauptquartier für kombinierte Operationen arbeitete eng mit mehreren Geheimdienstorganisationen zusammen, um die Razzia zu planen. Die Naval Intelligence Division sammelte Informationen aus einer Vielzahl von Quellen. Ein detaillierter Plan der Stadt St. Nazaire wurde vom Geheimdienst bereitgestellt, und Informationen über die Küstenartillerie in der Nähe wurden vom Militärischen Geheimdienst des Kriegsministeriums bezogen.Informationen über das Dock selbst stammten aus technischen Zeitschriften der Vorkriegszeit. Das Naval Operational Intelligence Center wählte die Route und den Zeitpunkt für den Überfall basierend auf Informationen über die Position von Minenfeldern und deutschen Erkennungssignalen aus Enigma-Entschlüsselungen und Kenntnissen über Patrouillen der Luftwaffe, die von der Air Intelligence Branch des Luftministeriums zusammengestellt wurden. [5] Nachdem alle Pläne zusammengetragen und der Zeitpunkt ausgearbeitet waren, sollte der Hauptteil der Razzia nicht länger als zwei Stunden dauern. Die Kommandos und Besatzungen von Campbeltown sollten die Motorboote am Bootsanleger Old Mole besteigen und dann zur Basis zurückkehren. [12]

Der überarbeitete Plan für kombinierte Operationen erforderte einen Zerstörer, um die Docktore zu rammen, und eine Reihe kleinerer Fahrzeuge, um die Kommandos zu transportieren. Die Royal Navy würde daher das größte Kontingent für den Überfall stellen, unter dem Gesamtkommando des ranghohen Marineoffiziers, Commander Robert Ryder. Das Schiff, das ausgewählt wurde, um in die Docktore zu rammen, war HMS Campbeltown, kommandiert von Lieutenant Commander Stephen Halden Beattie. Campbeltown war ein Zerstörer des Ersten Weltkriegs und war zuvor USS Buchanan bei der US-Marine. Sie war 1940 als einer von 50 Zerstörern in den RN-Dienst aufgenommen worden, die im Rahmen des Zerstörer-für-Stützpunkt-Deals nach Großbritannien gebracht wurden. [12]

Konvertieren Campbeltown denn der Überfall dauerte zehn Tage. Sie musste erleichtert werden, um ihren Tiefgang zu erhöhen, um über die Sandbänke in der Mündung zu gelangen. Dies wurde erreicht, indem alle ihre Innenfächer vollständig entfernt wurden. Die Werft entfernte ihre drei 4-Zoll (102 mm) Kanonen, Torpedos und Wasserbomben vom Deck und ersetzte die vordere Kanone durch eine leichte 12-Pfünder 3-Zoll (76 mm) Kanone. Acht 20-mm-Oerlikons wurden auf über Deck angehobenen Halterungen installiert. [14] Die Brücke und das Steuerhaus erhielten zusätzlichen Panzerplattenschutz, und zwei Panzerreihen wurden an den Seiten des Schiffes befestigt, um die Kommandos auf dem offenen Deck zu schützen. [fünfzehn]

Zwei ihrer vier Schornsteine ​​wurden entfernt und die vorderen zwei wurden schräg geschnitten, um denen eines deutschen Zerstörers zu ähneln. [16] Der Bug war mit 4,5 Tonnen Sprengstoff gefüllt, der einbetoniert wurde. [13] Es wurde beschlossen, dass die Sprengladung nach dem Verlassen des Hafens gezündet werden sollte. Um zu verhindern, dass die Deutschen sie abschleppen, öffnete die Besatzung die Seeventile des Schiffes, bevor sie das Schiff verließ. [12] Sollte sie vor dem Anlegen des Docks behindert oder versenkt werden, waren vier Motorboote abkommandiert worden, um die Besatzung zu entfernen und die Kommandos an Land zu bringen. Die Ladung würde zurückgesetzt, um zu explodieren, nachdem das letzte Boot abgefahren war. [17]

Andere beteiligte Marineeinheiten waren zwei Zerstörer der Hunt-Klasse, HMS Tynedale und Atherstein, die die Truppe von und zur französischen Küste begleiten und während des Angriffs auf See bleiben würde. [12] Ein Motorkanonenboot (Typ Fairmile C) MGB 314) war das Hauptquartierschiff für den Überfall, mit Commander Ryder und dem Kommandanten der Kommandos an Bord. [18] Ein Motortorpedoboot (ein 70 Fuß Vosper, MTB 74), kommandiert von Unterleutnant Michael Wynn, [19] hatte zwei Ziele: Wenn die äußeren Docktore der Normandie geöffnet waren, musste sie die inneren Docktore torpedieren. Wenn die Tore geschlossen waren, würde sie stattdessen die Tore am alten Eingang zum Becken von St. Nazaire torpedieren. [12]

Um den Transport der Kommandos zu unterstützen, wurden 12 Fairmile B Motor Launches (ML) der 20. und 28. Motor Launch Flottillen zugeteilt. Diese Boote wurden mit zwei Oerlikon 20-mm-Kanonen, die vorne und hinten montiert waren, neu bewaffnet, um ihre beiden 0,303-Zoll-Lewis-Kanonen zu ergänzen. [20] [nb 2] In letzter Minute wurden weitere vier MLs von der 7. Motor Launch Flottille zugeteilt (siehe Fußnoten für Details zur Flottille). Auch diese vier Boote waren mit je zwei Torpedos bewaffnet. Anstatt die Kommandos zu transportieren, sollten diese Boote alle deutschen Schiffe angreifen, die in der Mündung gefunden wurden. Alle MLs hatten einen 500 Imperial Gallonen (2.300 Liter) zusätzlichen Treibstofftank, der auf dem Oberdeck befestigt war, um ihre Reichweite zu erhöhen. [22] Das U-Boot der S-Klasse HMS Stör würde vor dem Rest des Konvois abfahren und in der Lage sein, als Navigationsbaken zu fungieren, um den Konvoi in die Loire-Mündung zu führen. [12]

Der Mann, der ausgewählt wurde, um die Kommandotruppe zu führen, war Lieutenant Colonel Charles Newman, sein Commando Nr. 2 würde das größte Kommandokontingent, 173 Mann, für den Überfall stellen. [12] [18] Das Hauptquartier der Special Service Brigade nutzte den Überfall, um Erfahrung für ihre anderen Einheiten zu sammeln, und 92 Männer wurden aus den Nr. 1, 3, 4, 5, 9 und 12 Kommandos gezogen. [18] [23] [24]

Die Kommandos wurden in drei Gruppen eingeteilt: Eins und Zwei würden in den 12 MLs reisen, während Drei in sein würden Campbeltown. Unter dem Kommando von Captain Hodgeson hatte die Gruppe Eins, die in ML 447, 457, 307, 443, 306 und 446 reiste, das Ziel, die Old Mole zu sichern und die Flugabwehrgeschützstellungen um die südlichen Kais zu beseitigen. Sie sollten dann in die Altstadt einziehen und das Kraftwerk, Brücken und Schleusen für die neue Einfahrt in das Becken vom Avant-Hafen sprengen. [25] Das Fangen des Maulwurfs war ein wichtiges Ziel, da es der Einschiffungspunkt für die Evakuierung nach der Mission sein sollte. [26]

Gruppe Zwei unter dem Kommando von Captain Burn in ML 192, 262, 267, 268, 156 und 177 würde am alten Eingang zum St. Nazaire-Becken landen. Ihre Ziele waren, die Flakstellungen in der Umgebung und das deutsche Hauptquartier zu zerstören, die Schleusen und Brücken am alten Eingang in das Becken zu sprengen und dann gegen einen Gegenangriff vom U-Boot-Stützpunkt aus zu schützen. [25] Gruppe Drei stand unter dem Kommando von Major William 'Bill' Copland, der auch der Stellvertreter des Kommandos war. Es war um die unmittelbare Umgebung zu sichern Campbeltown, zerstören die Wasserpumpen- und Toröffnungsmaschinen des Docks und die nahe gelegenen unterirdischen Kraftstofftanks. [26] Alle drei Gruppen wurden in Angriffs-, Abriss- und Schutzteams unterteilt. Die Angriffsteams würden den anderen beiden den Weg freimachen. Die Sprengtrupps mit den Sprengladungen hatten nur Seitenwaffen zur Selbstverteidigung, die mit Thompson-Maschinenpistolen bewaffneten Schutztrupps sollten sie verteidigen, während sie ihre Aufgaben erledigten. [26]

Die Kommandos wurden bei ihrer Planung für die Operation von Captain Bill Pritchard von den Royal Engineers unterstützt, der Vorkriegserfahrung als Lehrling in den Werften der Great Western Railway hatte und dessen Vater der Dockmeister von Cardiff Docks war. Im Jahr 1940, als er Teil der britischen Expeditionstruppe in Frankreich war, hatte er zu seinen Aufgaben gehört, zu bestimmen, wie die französischen Werften deaktiviert werden konnten, wenn sie gefangen genommen wurden. Eine der Werften, die er studiert hatte, war St. Nazaire, und er hatte einen Bericht vorgelegt, in dem detailliert beschrieben wurde, wie die Werft stillgelegt werden konnte. [24]

Die Deutschen hatten rund 5.000 Soldaten in der unmittelbaren Umgebung von St. Nazaire. [27] Der Hafen wurde vom 280. Marineartillerie-Bataillon unter dem Kommando von verteidigt Kapitän zur See Edo Dieckmann. Das Bataillon bestand aus 28 Geschützen verschiedener Kaliber von 75 mm bis 280 mm Eisenbahngeschützen, die alle zur Bewachung der Küstenanflüge positioniert waren. Die schweren Geschütze wurden durch die Geschütze und Scheinwerfer der 22. Marine-Flak-Brigade [nb 3] unter dem Kommando von Kapitän zur See Karl-Konrad Mecke. [ Zitat benötigt ]

Die Brigade war mit 43 Flugabwehrgeschützen im Kaliber 20 bis 40 mm ausgestattet. Diese Geschütze hatten eine Doppelfunktion als Flugabwehr- und Küstenverteidigungswaffen. Viele befanden sich in Betonstellungen auf den U-Boot-Pferden und anderen Dockanlagen des U-Boot-Stützpunkts St. Nazaire. [28] [29]

Die Hafenverteidigungsunternehmen waren für die lokale Verteidigung und für die Sicherheit der im Hafen vertäuten Schiffe und U-Boote verantwortlich. Diese Kompanien und die Hafenverteidigungsboote, mit denen der Fluss patrouilliert wurde, standen unter dem Kommando des Hafenkommandanten Korvettenkapitän Kellermann. Die 333. Infanterie-Division war die deutsche Armeeeinheit, die für die Verteidigung der Küste zwischen St. Nazaire und Lorient verantwortlich war. Die Division hatte keine Truppen in der Stadt stationiert, aber einige waren in Dörfern in der Nähe stationiert und konnten auf jeden Angriff auf den Hafen reagieren. [30]

Die Kriegsmarine (Deutsche Marine) hatte mindestens drei Überwasserschiffe in der Loire-Mündung: einen Zerstörer, einen bewaffneten Trawler und einen Sperrbrecher ("Minesweeper"), das letzte ist das Wachschiff für den Hafen. [31] In der Nacht des Überfalls lagen auch vier Hafenverteidigungsboote und zehn Schiffe der 16. und 42. Minensucher-Flottillen im Becken, während zwei Tanker im Dock der Normandie lagen. [28] Die 6. und 7. U-Boot-Flottillen, kommandiert von Kapitänleutnant Georg-Wilhelm Schulz und Korvettenkapitän Herbert Sohler, waren dauerhaft im Hafen ansässig. Es ist nicht bekannt, wie viele U-Boote am Tag des Überfalls anwesend waren. Der U-Boot-Stützpunkt war vom U-Boot-Oberbefehlshaber inspiziert worden, Vizeadmiral Karl Dönitz, einen Tag vor der Razzia. Er fragte, was sie tun würden, wenn die Basis von britischen Kommandos angegriffen würde. Sohler antwortete, dass "ein Angriff auf die Basis gefährlich und höchst unwahrscheinlich wäre". [32]

Hinfahrt Bearbeiten

Die drei Zerstörer und 16 kleine Boote verließen Falmouth, Cornwall, am 26. März 1942 um 14:00 Uhr. [2] Sie bildeten einen Konvoi mit drei Fahrspuren, mit den Zerstörern in der Mitte. Bei der Ankunft in St. Nazaire sollten die MLs an Backbord die Old Mole ansteuern, um ihre Kommandos zu verlassen, während die Steuerbordspur zum alten Eingang zum Becken führen würde, um ihre Kommandos zu verlassen. Da sie nicht die Reichweite hatten, um St. Nazaire ohne Hilfe zu erreichen, wurden MTB und MGB von Campbeltown und Atherstein. [26]

Der Konvoi traf als nächstes auf zwei französische Fischtrawler. Beide Besatzungen wurden abgesetzt und die Schiffe versenkt, aus Angst, sie könnten die Zusammensetzung und den Standort des Konvois melden. [27] Um 17:00 Uhr erhielt der Konvoi ein Signal von Commander-in-Chief Plymouth, dass sich fünf deutsche Torpedoboote [nb 4] in der Gegend befanden. Zwei Stunden später informierte sie ein weiteres Signal, dass zwei weitere Zerstörer der Hunt-Klasse, HMS Cleveland und HMS Brocklesby, war mit voller Geschwindigkeit losgeschickt worden, um sich dem Konvoi anzuschließen. [34]

Der Konvoi erreichte um 21:00 Uhr eine Position 65 Seemeilen (120 km 75 Meilen) vor St. Nazaire und änderte den Kurs in Richtung der Mündung Atherstein und Tynedale als Seepatrouille. [35] Der Konvoi nahm eine neue Formation mit dem MGB und zwei Torpedo-MLs an der Spitze an, gefolgt von Campbeltown. Der Rest der MLs bildete zwei Kolonnen zu beiden Seiten und hinter dem Zerstörer, wobei das MTB das Schlusslicht bildete. [36] Das erste Opfer des Überfalls war ML 341, die Motorprobleme entwickelt hatte und aufgegeben wurde. Um 22:00 Uhr das U-Boot Stör richtete ihr Navigationsbaken aufs Meer hinaus, um den Konvoi hineinzuleiten. Ungefähr zur gleichen Zeit Campbeltown hob die deutsche Marineflagge, um deutsche Späher zu täuschen und sie für einen deutschen Zerstörer zu halten. [27]

Am 27. März um 23:30 Uhr begannen fünf RAF-Staffeln (bestehend aus 35 Whitleys und 27 Wellingtons) ihre Bombenangriffe. Die Bomber mussten über 1.800 m bleiben und sollten 60 Minuten über dem Hafen bleiben, um die Aufmerksamkeit auf sich selbst und vom Meer abzulenken. Sie hatten den Befehl, nur eindeutig identifizierte militärische Ziele zu bombardieren und jeweils nur eine Bombe abzuwerfen. Wie sich herausstellte, führten schlechtes Wetter mit voller Wolkendecke über dem Hafen dazu, dass nur vier Flugzeuge Ziele in St. Nazaire bombardierten. Sechs Flugzeuge schafften es, andere nahe gelegene Ziele zu bombardieren. [27] [37]

Gegen 02:00 Uhr wurde der Konvoi vom deutschen U-Boot gesichtet U-593, die tauchte und später meldete, dass die britischen Schiffe sich nach Westen bewegten, was das deutsche Verständnis des Überfalls weiter erschwerte. [ Zitat benötigt ]

Das ungewöhnliche Verhalten der betroffenen Bomber Kapitän zur See Mecke. Am 28. März um 00:00 Uhr warnte er, dass eine Fallschirmlandung im Gange sein könnte. Am 28. März um 01:00 Uhr befahl er, alle Geschütze einzustellen und die Scheinwerfer zu löschen, falls die Bomber sie zur Lokalisierung des Hafens verwenden würden. Alle wurden in einen erhöhten Alarmzustand versetzt. Die Hafenverteidigungskompanien und Schiffsbesatzungen wurden aus den Luftschutzkellern beordert. Währenddessen meldete ein Ausguck etwas Aktivität auf See, so dass Mecke eine Art Landung vermutete und befahl, den Zugängen zum Hafen besondere Aufmerksamkeit zu schenken. [38]

Rammen des Trockendocks Bearbeiten

Am 28. März um 00:30 Uhr überquerte der Konvoi die Untiefen an der Mündung der Loire Campbeltown den Boden zweimal abkratzen. Jedes Mal zog sie sich los, und die Gruppe fuhr im Dunkeln auf den Hafen zu. Sie waren innerhalb von etwa acht Minuten von den Docktoren gekommen, als um 01:22 Uhr der gesamte Konvoi an beiden Ufern der Mündung von Suchscheinwerfern beleuchtet wurde. Ein Signallicht der Marine verlangte ihre Identifizierung. [31]

MGB 314 antwortete in einer codierten Antwort, die von einem deutschen Trawler erhalten wurde, der während des Überfalls auf Vågsøy an Bord gegangen war. Ein paar Salven wurden von einer Landbatterie abgefeuert und beides Campbeltown und MGB 314 antwortete: "Schiff wird von befreundeten Kräften beschossen". Die Täuschung gab ihnen etwas mehr Zeit, bevor jedes deutsche Geschütz in der Bucht das Feuer eröffnete. [39] Um 01:28, mit dem Konvoi 1 Meile (1,6 km) von den Docktoren, befahl Beattie, die deutsche Flagge zu senken und die White Ensign zu hissen. Die Intensität des deutschen Feuers schien zuzunehmen. Das Wachschiff eröffnete das Feuer und wurde schnell zum Schweigen gebracht, als die Schiffe im Konvoi reagierten und im Vorbeifahren in sie schossen. [40]

Inzwischen waren alle Schiffe des Konvois in Reichweite, um Ziele an Land zu bekämpfen, und feuerten auf die Geschützstellungen und Scheinwerfer. Campbeltown wurde mehrfach getroffen und erhöhte ihre Geschwindigkeit auf 19 kn (35 km/h). Der Steuermann auf ihrer Brücke wurde getötet, und sein Ersatz wurde ebenfalls verwundet und ersetzt. [41] Von den Suchscheinwerfern geblendet, wusste Beattie, dass sie ihrem Ziel nahe waren. Immer noch unter starkem Beschuss verwandelte sich der MGB in die Mündung als Campbeltown räumte das Ende der Alten Mole, durchtrennte die Torpedonetze, die über den Eingang gespannt waren, rammte die Tore des Docks und schlug um 01:34 Uhr ein, drei Minuten später als geplant. Die Wucht des Aufpralls trieb das Schiff 10 m auf die Tore. [31]

Ausschiffung von Campbeltown und die MLs Bearbeiten

Die Kommandos an Campbeltown jetzt ausgeschifft. Diese bestanden aus zwei Angriffstrupps, fünf Sprengtrupps mit ihren Beschützern und einer Mörsergruppe. [36] Drei Abbruchteams wurden mit der Zerstörung der Dockpumpmaschinen und anderer mit dem Trockendock verbundener Einrichtungen beauftragt. Der einen Kilt tragende Kapitän Donald William Roy – „The Laird“ – und seine 14-köpfige Sturmtruppe hatten die Aufgabe, zwei Geschützstellungen auf dem Dach des Pumpenhauses hoch über dem Kai zu zerstören und eine Brücke zu sichern, um eine Route für den Überfall zu schaffen Parteien, den Dockbereich zu verlassen. Roy und Sgt Don Randall benutzten kletternde Leitern und Granaten, um Ersteres zu erreichen, und einen Frontalangriff, um die Brücke zu sichern und einen Brückenkopf zu bilden, der es Captain Bob Montgomery und Lt Corran Purdon und ihren Abrissteams ermöglichte, das Gebiet zu verlassen. [42] [43]

Sie verloren bei dieser Aktion vier Männer. Auch dem fünften Team gelang es, alle seine Ziele zu erreichen, aber fast die Hälfte seiner Männer wurde getötet. Die anderen beiden Kommandogruppen waren nicht so erfolgreich. Die MLs, die die Gruppen Eins und Zwei transportierten, waren bei ihrem Anflug fast alle zerstört worden. ML 457 war das einzige Boot, das seine Kommandos auf der Old Mole landete und nur ML 177 hatte es geschafft, die Tore am alten Eingang zum Becken zu erreichen. [44] Diesem Team gelang es, zwei Schlepper, die im Becken vertäut waren, mit Sprengladungen zu belegen. [45]

Es gab nur zwei andere MLs in der Nähe: ML 160 war weiter am Dock vorbei und griff Ziele flussaufwärts an, ML 269 schien außer Kontrolle zu sein und lief im Kreis. [ Zitat benötigt ]

Lt Col Newman an Bord der MGB hätte nicht gelandet sein müssen, aber er war einer der ersten an Land. Eine seiner ersten Aktionen bestand darin, Mörserfeuer auf eine Geschützposition auf den U-Boot-Pferden zu richten, die unter den Kommandos schwere Verluste verursachte. Als nächstes richtete er Maschinengewehrfeuer auf einen bewaffneten Trawler, der sich flussaufwärts zurückziehen musste. Newman organisierte eine Verteidigung, die es schaffte, die wachsende Zahl deutscher Verstärkungen in Schach zu halten, bis die Abrisstrupps ihre Aufgaben erledigt hatten. [46]

Etwa 100 Kommandos waren noch an Land, als Newman feststellte, dass eine Evakuierung auf dem Seeweg nicht mehr möglich war. Er sammelte die Überlebenden und gab drei Befehle:

  • Um unser Bestes zu tun, um nach England zurückzukehren
  • Nicht aufgeben, bis all unsere Munition aufgebraucht ist
  • Nicht aufgeben, wenn wir es verhindern können. [47]

Newman und Copland führten den Angriff von der Altstadt über eine Brücke, die von Maschinengewehrfeuer heimgesucht wurde, und rückten in die Neustadt vor. Die Kommandos versuchten, durch die engen Gassen der Stadt und in die umliegende Landschaft zu gelangen, wurden aber schließlich umzingelt. Als ihre Munition aufgebraucht war, ergaben sie sich. [44] [46] [48] Nicht alle Kommandos wurden gefangen genommen, da fünf Männer das neutrale Spanien erreichten und schließlich nach England zurückkehrten. [49]

Kleine Schiffe Bearbeiten

Die meisten MLs waren beim Einlaufen zerstört worden und brannten. Die erste ML in der Steuerbordsäule war das erste Boot, das Feuer fing. Ihr Kapitän schaffte es, sie am Ende der Alten Mole auf den Strand zu bringen. Einigen Steuerbordbooten gelang es, ihr Ziel zu erreichen und ihre Kommandos zu verlassen. ML 443, das führende Boot in der Backbordkolonne, kam angesichts des schweren direkten Feuers und der Handgranaten bis auf 3 m an die Mole heran, bevor es in Brand gesteckt wurde. Die Crew wurde gerettet von ML 160, einem der Torpedo-MLs, die nach Gelegenheitszielen wie den beiden im Hafen gemeldeten großen Tankern gesucht hatten. [50] Die Kommandanten von ML 160 und ML 443, Lieutenants T Boyd und T D L Platt, wurden für ihre Tapferkeit mit dem Distinguished Service Order ausgezeichnet.[51] [nb 5] Der Rest der Portkolonne war zerstört oder deaktiviert worden, bevor sie die Mole erreichte. [53] ML192 und ML 262 wurden angezündet, und alle bis auf sechs ihrer Männer wurden getötet. ML 268 wurde gesprengt, mit einem Überlebenden. [54]

Thomas O'Leary, der Mobilfunkanbieter für ML 446, genannt:

"Ein Commando bemerkte, wie hübsch das Leuchtspurfeuer, rot und grün, sei. Einen Moment später blies ihm einer den Hinterkopf aus. Ich war unten mit meinem Blechhut, weil die Kugeln inzwischen durch (das Boot) gingen und auf der anderen Seite raus. Wenn ich mich fortbewegen wollte, musste ich auf Händen und Knien kriechen und ich hatte Glück, dass auf meinem Niveau nichts durchkam. Wir kamen nicht (zum Ziel) und plötzlich fingen die Verwundeten an heruntergekommen. Bis dahin hatten sich alle unsere Geschütze verklemmt und die meisten anderen Schiffe brannten." [55] [56]

ML 177, die Barkasse, die einen Teil der Besatzung erfolgreich von CampbeltownSie wurde auf dem Weg aus der Mündung versenkt. [57] ML 269, ein weiteres torpedobewaffnetes Boot, bewegte sich mit hoher Geschwindigkeit den Fluss auf und ab, um das deutsche Feuer von den Landungen wegzulocken. Kurz nach dem Passieren Campbeltown es wurde getroffen und die Lenkung beschädigt. Die Reparatur der Lenkung dauerte zehn Minuten. Das Boot drehte und startete in die andere Richtung, wobei es im Vorbeigehen das Feuer auf einen bewaffneten Trawler eröffnete. Erwidertes Feuer vom Trawler setzte den Motor des Bootes in Brand. [58]

ML 306 geriet auch unter starkes Feuer, als es in der Nähe des Hafens ankam. Sergeant Thomas Durrant vom No. 1 Commando, der die hintere Lewis-Kanone bediente, schaltete beim Einlaufen die Kanonen- und Scheinwerferpositionen ein. Er wurde verwundet, blieb aber bei seiner Waffe. Die ML erreichte das offene Meer, wurde aber auf kurze Distanz vom deutschen Torpedoboot angegriffen Jaguar. Durrant erwiderte das Feuer und zielte auf die Brücke des Torpedoboots. Er wurde erneut verwundet, blieb aber an seiner Waffe, auch nachdem der deutsche Kommandant um ihre Übergabe gebeten hatte. Er feuerte viele Trommeln mit Munition ab, bis die ML bestiegen wurde. Durrant starb an seinen Wunden und auf Empfehlung von Jaguar 's Kommandant, wurde posthum ein Victoria Cross verliehen. [34] [59]

Nachdem die Hauptquartiergruppe des Kommandos gelandet war, ging Commander Ryder, um sich davon zu überzeugen Campbeltown steckte fest im Dock. Einige ihrer überlebenden Besatzungsmitglieder wurden an Bord der MGB gebracht. Ryder kehrte zum Boot zurück und befahl dem MTB, seine alternative Aufgabe auszuführen und die Schleusentore am alten Eingang zum Becken zu torpedieren. Nach einem erfolgreichen Torpedoangriff befahl Ryder dem MTB zu gehen. Auf dem Weg aus der Mündung hielten sie an, um Überlebende eines sinkenden ML einzusammeln und wurden getroffen und in Brand gesteckt. [60] Zurück an den Docks hatte sich der MGB in der Mitte des Flusses positioniert, um feindliche Geschützstellungen zu bekämpfen. Der vordere 2-Pfünder wurde von Able Seaman William Alfred Savage bemannt. Commander Ryder hat das berichtet

"Die Geschwindigkeit des Stützfeuers war offenbar zu spüren, und die Kommandos im Bereich des Tirpitz-Docks hatten zweifellos den Widerstand in diesem Bereich überwunden. Das feindliche Feuer ließ merklich nach." [61]

Ryder konnte keine anderen Schiffe als sieben oder acht brennende MLs sehen. Dann stellte er fest, dass die Landungsplätze an der Alten Mole und der Eingang zum Becken beide von den Deutschen zurückerobert worden waren. [2] Sie konnten nichts mehr für die Kommandos tun, also fuhren sie hinaus aufs Meer. Auf ihrem Weg wurden sie ständig von deutschen Suchscheinwerfern beleuchtet und wurden mindestens sechsmal von den deutschen Geschützen getroffen. Vorbeigehen ML 270, befahlen sie ihr zu folgen und machten Rauch, um beide Boote zu verstecken. [51]

Als sie das offene Meer erreichten, waren die Geschütze des kleineren Kalibers außer Reichweite und hörten auf zu feuern, aber die schwerere Artillerie griff sie weiter an. Die Boote befanden sich etwa 6,4 km vor der Küste, als die letzte deutsche Salve sie überquerte und Savage tötete, der immer noch an seiner Waffe war. Für seine Taten wurde ihm posthum ein Victoria Cross verliehen. Sein Zitat würdigte sowohl Savage als auch die Tapferkeit "vieler anderer, unbenannt, in Motorbooten, Motorkanonenbooten und Motortorpedobooten, die ihre Aufgaben in völlig exponierten Positionen gegen feindliches Feuer aus nächster Nähe tapfer ausführten". [51]

Rückfahrt Bearbeiten

Um 06:30 Uhr wurden die fünf deutschen Torpedoboote, denen der Konvoi am Vortag ausgewichen war, von HMS . gesichtet Atherstein und Tynedale. Die Zerstörer wandten sich ihnen zu und eröffneten das Feuer aus einer Entfernung von 7 sm (8,1 mi 13 km). Nach zehn Minuten wandten sich die deutschen Boote ab und machten Rauch. [61] Die Zerstörer sichteten kurz darauf den MGB und zwei begleitende MLs und übergaben ihre Verletzten an Atherstein. Da sie keine weiteren Boote erwarteten, machten sie sich auf den Weg nach Hause. Kurz nach 09:00 Uhr die Eskortzerstörer der Hunt-Klasse Brocklesby und Cleveland eingetroffen, geschickt von Commander-in-Chief Plymouth. Kurz darauf wurden die Schiffe von einem Heinkel 115 Wasserflugzeug der Luftwaffe. [2]

Das nächste deutsche Flugzeug am Tatort, eine Junkers 88, wurde von einem Bristol Beaufighter der RAF, der zuvor in der Gegend aufgetaucht war, angegriffen. Beide Maschinen stürzten ins Meer. Andere deutsche Flugzeuge kamen an, wurden aber von Beaufighters und Hudsons vom Coastal Command vertrieben. Die atlantischen Wetterbedingungen verschlechterten sich. Inmitten der Besorgnis über die wachsende deutsche Bedrohung und der Erkenntnis, dass die beschädigten kleinen Schiffe nicht mithalten können, befahl Commander Sayer die Besatzungen der kleineren Boote und ließ sie versenken. [62]

ML 160, ML 307 und ML 443 erreichte das Rendezvous und wartete bis 10:00 Uhr auf das Erscheinen der Zerstörer. Nachdem sie bereits einmal angegriffen worden waren, zogen sie weiter hinaus in den Atlantik, um zu versuchen, den Luftwaffe aber um 07:30 Uhr tauchte eine Junkers 88 über ihnen auf und näherte sich ihnen auf niedrigem Niveau, um sie genauer zu betrachten. Die Schiffe eröffneten das Feuer, trafen die Junkers im Cockpit und das Flugzeug stürzte ins Meer. Das nächste Flugzeug, das auftauchte, war ein Wasserflugzeug von Blohm & Voss, das versuchte, die Schiffe zu bombardieren, aber nachdem es durch Maschinengewehrfeuer beschädigt wurde. Die MLs erreichten schließlich am nächsten Tag ohne Hilfe England. [63] [64]

Campbeltown explodiert Bearbeiten

Die Sprengladungen in HMS Campbeltown detonierte am 28. März 1942 mittags, das Trockendock wurde zerstört. [65] Über das Schicksal der beiden Tanker, die sich im Dock befanden, gibt es unterschiedliche Berichte. [67] Eine Gruppe von 40 hochrangigen deutschen Offizieren und Zivilisten, die auf einer Tour durch Campbeltown wurden getötet. Insgesamt tötete die Explosion etwa 360 Männer. [68] Das Wrack von Campbeltown noch Monate später im Trockendock zu sehen war, als RAF-Fotoaufklärungsflugzeuge geschickt wurden, um den Hafen zu fotografieren. [69]

Laut Captain Robert Montgomery (Royal Engineers, angegliedert an Nr. 2 Commando), Campbeltown sollte um 04:30 Uhr gezündet haben, die Verzögerung, so glaubt er, dadurch, dass ein Teil der Säure in den Bleistiftzündern abdestilliert wurde. Im Laufe des Morgens schlossen sich ihm immer mehr gefangene Kameraden im deutschen Hauptquartier an.

Kurz bevor die Campbeltown explodierte, wurde Sam Beattie von einem deutschen Marineoffizier verhört, der sagte, dass es nicht lange dauern würde, den Schaden zu reparieren, den Campbeltown angerichtet hat. Genau in diesem Moment ging sie hoch. Beattie lächelte den Offizier an und sagte: 'Wir sind nicht ganz so dumm, wie Sie denken!' [70]

Am Tag nach der Explosion Organisation Todt Arbeiter wurden beauftragt, die Trümmer und Wracks zu säubern. Am 30. März um 16:30 Uhr werden die Torpedos von MTB 74, die auf eine verzögerte Zündsicherung lagen, explodierten am alten Eingang in das Becken. Dies löste bei den Deutschen Alarm aus. Die Organisation Todt Arbeiter flüchteten aus dem Dockbereich. Deutsche Wachen, die ihre Khaki-Uniformen mit britischen Uniformen verwechselten, eröffneten das Feuer und töteten einige von ihnen. Die Deutschen dachten auch, dass sich noch einige Kommandos in der Stadt versteckten, und führten eine Straßensuche durch, bei der auch einige Stadtbewohner getötet wurden. [65]

Die Explosion setzte das Trockendock für den Rest des Krieges außer Betrieb. [71] Der Überfall auf St. Nazaire war ein Erfolg gewesen, aber auf Kosten – von den 612 Männern der Royal Navy und den Kommandos, die an dem Überfall teilnahmen, kehrten nur 228 Männer nach England zurück. Fünf Kommandos entkamen mit Hilfe französischer Staatsbürger über das neutrale Spanien und Gibraltar und brachten ein Schiff nach England. 169 Mann wurden getötet (105 RN und 64 Kommandos) und weitere 215 wurden Kriegsgefangene (106 RN und 109 Kommandos). Sie wurden zuerst nach La Baule gebracht und dann zum Stalag 133 in Rennes geschickt. [13] [48] Die gefallenen britischen Räuber wurden auf dem Friedhof La Baule-Escoublac, 13 km (8,1 Meilen) westlich von St. Nazaire, mit militärischen Ehren begraben.

Um ihre Leistung zu würdigen, wurden 89 Auszeichnungen für den Überfall verliehen, darunter Victoria-Kreuze an Lieutenant Commander Beattie, Lieutenant Colonel Newman und Commander Ryder sowie posthum an Sergeant Durrant und Able Seaman Savage. Distinguished Service Orders wurden Major William Copland, Captain Donald Roy, Lieutenant T. Boyd und Lieutenant T. D. L. Platt zuerkannt. Weitere Auszeichnungen, die verliehen wurden, waren vier Medaillen für auffällige Galanterie, fünf Medaillen für hervorragendes Verhalten, 17 verdiente Dienstkreuze, 11 Militärkreuze, 24 angesehene Dienstmedaillen und 15 Militärmedaillen. Vier Männer wurden von Frankreich mit dem Croix de guerre ausgezeichnet und weitere 51 wurden in Depeschen erwähnt. [13] [72]

Adolf Hitler war wütend, dass die Briten eine Flotte von Schiffen ungehindert die Loire hinaufsegeln konnten und feuerte Generaloberst Carl Hilpert, Stabschef des OB West (Oberbefehlshaber West). [73] Der Überfall lenkte die Aufmerksamkeit der Deutschen auf den Atlantikwall und besondere Aufmerksamkeit wurde den Häfen geschenkt, um eine Wiederholung des Überfalls zu verhindern. Im Juni 1942 begannen die Deutschen mit Beton, um Geschützstellungen und Bunker in Mengen zu befestigen, die zuvor nur in U-Boot-Pferden verwendet wurden. Hitler legte in einem Treffen mit Rüstungsminister Albert Speer im August 1942 neue Pläne vor und forderte den Bau von 15.000 Bunkern bis Mai 1943 zur Verteidigung der Atlantikküste von Norwegen bis Spanien. [74] Das Schlachtschiff Tirpitz nie den Atlantik betreten. Sie blieb in norwegischen Fjorden, um die alliierte Schifffahrt zu bedrohen, bis sie am 12. November 1944 von der RAF in der Operation Katechismus zerstört wurde. [75]

St. Nazaire war eine der 38 Kampfehren, die den Kommandos nach dem Krieg verliehen wurden. [76] Die Überlebenden gründeten ihre eigene Vereinigung, die St. Nazaire Society, eine im Vereinigten Königreich eingetragene Wohltätigkeitsorganisation. [77]

Ein Denkmal für den Überfall, das in Falmouth errichtet wurde, trägt die folgende Inschrift: [78]

FAHRWAGEN

VON DIESEM HAFEN 622 SEGELN
UND COMMANDOS SEGELN FÜR
DER ERFOLGREICHE ÜBERFALL AUF ST. NAZAIRE
28. MÄRZ 1942 168 WURDEN GETÖTET
5 VICTORIA KREUZE WURDEN AUSGEZEICHNET
———— · ————
DEM GEDENKEN AN . GEWIDMET
IHRE GENOSSEN VON

DER ST. NAZAIRE-GESELLSCHAFT

Ein neues HMS Campbeltown, eine Fregatte vom Typ 22, wurde am 7. Oktober 1987 vom Stapel gelassen. [79] Sie trug die Schiffsglocke vom ersten Campbeltown, die während der Razzia gerettet und am Ende des Zweiten Weltkriegs der Stadt Campbelltown, Pennsylvania, übergeben worden war. 1988 stimmten die Leute von Campbelltown dafür, die Glocke dem neuen Schiff zu verleihen, solange es im Dienst der Royal Navy blieb. [80] Die Glocke wurde am 21. Juni 2011 an die Stadt zurückgegeben, als HMS Campbeltown wurde außer Dienst gestellt.

Am 4. September 2002 wurden den Männern des Überfalls ein Baum und ein Sitz im National Memorial Arboretum geweiht. Der Sitz trägt die Aufschrift:

In Gedenken an die Matrosen und Armeekommandos der Royal Navy, die bei dem Überfall auf St. Nazaire am 28. März 1942 getötet wurden [81]

Eine neue Typ 31 HMS Campbeltown wurde als Teil der neuen Fregattenklasse "Inspiration" für die Royal Navy angekündigt, die am 19. Mai 2021 angekündigt wurde [82]


Kampfgeschwader 2

Quelle: Wikipedia

Kampfgeschwader 2 „Holzhammer“ (KG 2) (Battle Wing 2) war eine Bombereinheit der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg. Die Einheit wurde im Mai 1939 gebildet. Die Einheit betrieb die leichten Bomber Dornier Do 17, Dornier Do 217 und Junkers Ju 188 schwere Bomber. Im Verlauf des Zweiten Weltkrieges verlor KG 2 767 Flugzeuge zerstört und 158 beschädigt. Es erlitt 1.908 im Kampf gefallene oder vermisste Soldaten und 214 als Kriegsgefangene.


Welche Luftwaffeneinheiten nahmen am 11. März 1941 am Überfall auf Manchester teil? - Geschichte



























1940 Chronologie der Luftfahrtgeschichte
Wichtige Luftfahrtereignisse

1940 Luftfahrtaufzeichnungen

Geschwindigkeit: (Nazi-Deutschland), 469,22 km/h, Fritz Wendel, Messerschmitt &ldquoMe.209-V1&rdquo, 26.04.1949.

Distanz: (Italien), 8.038 Meilen, Tondi, Degasso, Vignoli, Savoia-Marchetti &ldquoS.M.75&rdquo, 01.08.1949.

Höhe: (Italien), 56.046 Fuß, Mario Pezzi, Caproni &ldquo161bis&rdquo, 22.10.1948.

Gewicht: (Nazi-Deutschland), 123.457-lbs, Dornier, &ldquoDo.X&rdquo.

Motorleistung: (Nazi-Deutschland) 1.200 Pfund Schub, Pabst von Ohaim, Heinkel &ldquoHeS.3B&rdquo.

Januar 1940

6 Januar (Finnland) &ndash Während des Winterkrieges zwischen der Sowjetunion und Finnland gelang es dem finnischen Leutnant Jorma Sarvanto, sechs sowjetische &ldquoTupolev DB-3&rdquo-Bomber in einer Mission abzuschießen.

Februar 1940

16. März (Schottland) &mdash Das Vereinigte Königreich erleidet seine ersten zivilen Luftangriffsopfer des Krieges nach einem Angriff der KG 26 auf Scapa Flow.

25.März (Vereinigte Staaten) &ndash Die US-Regierung erteilt den Flugzeugherstellern des Landes die Erlaubnis, fortschrittliche Kampfflugzeuge an Nationen zu verkaufen, die gegen die Achsenmächte kämpfen.

9. April (Dänemark/Norwegen) &ndash Deutschland dringt in Dänemark und Norwegen ein und setzt dabei in großem Umfang Fallschirmjäger ein.

13. April (Deutschland) &ndash Die britische Royal Air Force (RAF) beginnt mit der Verlegung von Seeminen in den Küstengewässern Deutschlands.

24.-28. April (Norwegen) &ndash Der Flugzeugträger &ldquoHMS Glorious&rdquo evakuiert die Gloster Gladiators der No. 263 Squadron RAF aus Norwegen.

10. Mai (Niederlande/Belgien/Luxemburg) &ndash Deutschland dringt in die Niederlande, Belgien und Luxemburg ein. Fallschirmjäger spielen wieder eine Schlüsselrolle.

13. Mai (Vereinigte Staaten) &ndash Die Sikorsky &ldquoVS-300&rdquo, die im Vorjahr ihren Erstflug absolvierte, macht ihren ersten losen Flug.

15.-16. Mai (Deutschland) &ndash Britische Bomber machen ihren ersten Angriff auf deutsche Landziele im Ruhrgebiet.

4. Juni (Großbritannien/Portugal) &mdash BOAC startet zweimal wöchentlich eine Verbindung zwischen Großbritannien und Portugal, die mit Pan Am-Flügen von Lissabon nach New York verbunden ist.

8. Juni (Norwegen) &ndash Nach einer zweiten Expedition nach Norwegen, HMS Glorious wird von deutschen Schlachtkreuzern (oder leichten Schlachtschiffen) versenkt Scharnhorst und Gneisenau.

10. Juni (Italien) &ndash Italien erklärt Großbritannien und Frankreich den Krieg. Die italienische Royal Air Force (Regia Aeronautica), die italienische Royal Navy (Regia Marina), die deutsche Luftwaffe (Luftwaffe) und die deutsche Marine (Kriegsmarine) beginnen die &ldquoBelagerung von Malta&rdquo.

10. Juli (England) &ndash Die Luftschlacht um England beginnt mit den ersten deutschen Angriffen auf britische Konvois im Ärmelkanal.

August 1940

15. August (England) &ndash Die schwersten Kämpfe der Luftschlacht um England treten mit dem Verlust von 46 britischen und 76 deutschen Flugzeugen auf.

25.-26. August (Berlin, Deutschland) &ndash Die Royal Air Force macht ihren ersten Luftangriff auf Berlin des Krieges.

31. August (England) &ndash Die polnische 303 Squadron, die effizienteste alliierte Einheit der Luftschlacht um England, tritt in Aktion.

September 1940

7. September (Deutschland) &ndash Hermann Göumlring befiehlt der deutschen Luftwaffe (Luftwaffe), die britischen Flugplätze nicht mehr anzugreifen und stattdessen die Stadt London anzugreifen.

7.-8. September (England) &ndash Der größte Luftkampf der Geschichte findet über Großbritannien statt, mit 1.200 britischen und deutschen Flugzeugen, die auf einer Fläche von nur 24 x 48 km (15 x 30 Meilen) operieren.

15. September (London, England) &ndash Deutschland macht seinen schwersten Angriff bei Tageslicht auf London.

30. September (Großbritannien) &ndash Die Luftschlacht um England soll vorbei sein, da Hitlers geplante Invasion des Vereinigten Königreichs (&ldquoOperation Sealion&rdquo oder &ldquoUnternehmen Seelöwe&rdquo) auf unbestimmte Zeit verschoben wurde.

Oktober 1940

8. Oktober (England) &ndash No. 71 Squadron RAF, &ldquoEagle Squadron&rdquo wird gebildet, bestehend aus amerikanischen Freiwilligen.

8. Oktober (England) &mdash Josef Franti&scaronek, das tschechische Ass (17 Siege) &mdash Der effizienteste alliierte Pilot der Luftschlacht um England starb bei einem Flugzeugabsturz.

November 1940

5. November (Griechenland) &mdash Vier RAF-Staffeln werden nach Griechenland entsandt, um das Land gegen italienische Angriffe zu unterstützen.

11. November (Kanada/Großbritannien) &ndash Regelmäßige Überführungsflüge von in den USA gebauten Kampfflugzeugen beginnen über den Atlantik.

11.-12. November (Italien) &mdash Fairey &ldquoSwordfish&rdquo von &ldquoHMS Illustrious&rdquo machen einen sehr erfolgreichen Überfall gegen Schiffe der italienischen Royal Navy (Regia Marina) in Taranto. Der Überfall beschädigte das italienische Schlachtschiff Conte di Cavour irreparabel, und zwei weitere stark beschädigt, Litorio und Caio Duilio.

14.-15. November (England) &mdash 437 Flugzeuge der deutschen Luftwaffe (Luftwaffe) machen einen Massenangriff auf Coventry. 380 Zivilisten wurden getötet und etwa 800 verwundet.

Dezember 1940

23. Dezember (New York City, New York) &mdash Eddie August Schneider kommt bei einem Absturz ums Leben, als sein Flugzeug auf dem Floyd Bennett Field von einem Marinebomber abgeschnitten wird.

29.-30. Dezember (London, England) &ndash Die Luftwaffe unternimmt einen verheerenden Angriff auf London und setzt dabei in großem Umfang Brandwaffen ein.

1940 Erstflüge

1940 (Jugoslawien) &ndash Erstflug des Ikarus &ldquoAero 2&rdquo.

4. Januar (England) &ndash Erstflug des Fairey &ldquoFulmar&rdquo Produktionsflugzeugs (N1854).

13. Januar (UdSSR) &ndash Erstflug der Jakowlew Ja-26, Prototyp der Jakowlew Jak-1.

24. Februar (England) &ndash Erstflug des Hawker &ldquoTyphoon&rdquo-Prototyps (P5212).

20. März (England) &ndash Erstflug des Armstrong Whitworth &ldquoAlbemarle&rdquo Prototyps (P1361).

18. Mai (Schweden) &ndash Erstflug der SAAB B17.

29. Mai (USA) &ndash Erstflug der Vought XF4U-1 &ldquoCorsair&rdquo.

28. August (Italien) &ndash Erstflug des Thermojet-Flugzeugs Caproni-Campini &ldquoN.1&rdquo.

7. September (Deutschland) &ndash Erstflug der Blohm & Voss &ldquoBV.222&rdquo.

14. September (England) &ndash Erstflug der Miles &ldquoM.20&rdquo.

12. Oktober (UdSSR) &ndash Erstflug der Iljuschin TsKB-57, Prototyp der Iljuschin Il-2.

18. Oktober (England) &ndash Erstflug des Airspeed &ldquoFleet Shadower&rdquo.

26. Oktober (USA) &ndash Erstflug der nordamerikanischen NA-73X, Prototyp der P-51 &ldquoMustang&rdquo.

25. November (England) &ndash Erstflug des de Havilland &ldquoMosquito&rdquo Prototyps (W4050).

29. November (Deutschland) &ndash Erstflug der Junkers &ldquoJu.288&rdquo.

7. Dezember (England) &ndash Erstflug des Fairey &ldquoBarracuda&rdquo Prototyps (P1767).

18. Dezember (USA) &ndash Erstflug der Curtiss SB2C &ldquoHelldiver&rdquo.

1940 Indienststellung von Flugzeugen

Februar (Großbritannien) &ndash Die Blackburn &ldquoRoc&rdquo wurde in Dienst gestellt.

März (Großbritannien) &ndash The Fairey &ldquoAlbacore&rdquo wurde mit der No. 826 Squadron FAA in Dienst gestellt.

Kann (Frankreich) &ndash Die Dewoitine &ldquoD.520&rdquo wurde bei französischen Geschwadern in Dienst gestellt.

Juli (Großbritannien) &ndash The Fairey &ldquoFulmar&rdquo wurde bei No. 806 Squadron FAA in Dienst gestellt.

Juli (Großbritannien) &ndash Die Westland &ldquoWhirlwind&rdquo wurde mit der No. 263 Squadron RAF in Dienst gestellt.

November (Großbritannien) &ndash Die Avro &ldquoManchester&rdquo wurde bei No. 207 Squadron RAF in Dienst gestellt.

23. November (Großbritannien) &ndash The Handley Page &ldquoHalifax&rdquo wurde bei No. 35 Squadron RAF in Dienst gestellt.

Zitierte Werke

  1. Gunston, Bill et al. Chronik der Luftfahrt. Liberty, Missouri: JL Publishing Inc., 1992. 14-17
  2. Parrish, Wayne W. (Herausgeber). "Chronologie der Vereinigten Staaten". 1962 Luftfahrt-Jahrbuch, dreiundvierzigste Jahresausgabe. Washington, DC: American Aviation Publications, Inc., 1962, 446-469.
  3. Wikipedia, 1940 in der Luftfahrt
  4. Shupek, John (Fotos und Kartenbilder), Das Skytamer-Archiv. Skytamer.com, Whittier, CA

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Die 8 größten britischen Kommandomissionen des 2. Weltkriegs

Es ist 1940 und Großbritannien hat gerade die ersten Wellen des Blitzes überstanden. Nach der Evakuierung von Dünkirchen haben Churchill und sein Kriegskabinett eine gewisse Frist, um zu entscheiden, wie sie sich am besten gegen das Dritte Reich rächen können. Sie treffen die Entscheidung, eine Elitetruppe zu bilden, die besser ist als das Beste, was die Wehrmacht zu bieten hat. Das Ergebnis ist die Schaffung des britischen Commando-Regiments.

Die Kommandos wurden während des Krieges ein wichtiger Teil der alliierten Kampfkraft. Männer wurden aus ganz Großbritannien rekrutiert, um an dem teilzunehmen, was man einfach „gefährlichen Dienst“ nannte. Vom D-Day bis zum Fernen Osten wurden die Spezialeinheiten zur Geißel der Achsenmächte. Trotz anfänglich geringer Ausbildung erwiesen sich diese Stoßtrupps als so effektiv, dass Hitler den „Kommandobefehl“ (Kommandobefehl) autorisierte, der besagte, dass deutsche Soldaten jeden Soldaten der alliierten Spezialeinheiten sofort eliminieren sollten. Dies verstieß direkt gegen die ursprüngliche Genfer Konvention und zeigte, wie diese Soldaten unter die Haut der Nazi-Hierarchie kamen. Die britischen Kommandos wurden nach dem Krieg aufgelöst, ihre Aufgabe war erledigt, aber ihre Rolle und ihre Fähigkeiten lebten in den Royal Marines weiter.

HMS Campbeltown wird für den Überfall umgebaut.

1. Überfall auf St. Nazaire (28. März 1942)

Der Überfall auf St. Nazaire, einer der besten Mutakte im gesamten Zweiten Weltkrieg, war ein wahres Glücksspiel. Der beste Weg, die Kriegsmarine zu verletzen, bestand darin, ihre Werften anzugreifen, sodass der Hafen zu einem wichtigen Ziel für die Briten in der sogenannten Operation Chariot wurde.

Der schwierige Teil des Angriffs bestand darin, den Hafen zu erreichen, da er nicht der offenen See ausgesetzt war, sodass die Kommandos eine acht Kilometer lange Flussmündung durchqueren und einer Vielzahl deutscher Flak-Geschütze ausweichen mussten . Schlimmer noch, sie konnten die Taktik des Flächenbombardements aufgrund der hohen Zahl von Zivilisten in der Umgebung nicht anwenden und die Seeunterstützung war aufgrund der engen Flussmündung schwierig.

Unter dem Kommando von Lord Louis Mountbatten wurde beschlossen, den Zerstörer HMS Campbeltown mit Sprengstoff vollzupacken und mit seiner ganzen Masse ins Dock zu rammen, während Männer des 1., 2., 3., 4., 5., 9. Schiff in kleinen Motorbooten.

Trotz des Schutzes der Nacht und verschiedener Vorsichtsmaßnahmen wurden die Deutschen alarmiert, sodass nur wenige der Motorboote die Docks erreichten. An Land stürmten die Kommandos und Sprengkommandos in die U-Boot-Pferde, um Sprengstoff zu bewaffnen. Die Hauptziele waren:

  • Zerstöre die beiden Senkkästen der Normandie Dockyard vollständig.
  • Reißen Sie so viele Werftanlagen wie möglich ab.
  • Brechen Sie die Schleusentore auf.

“Nach der Explosion von Campbeltown wurde das Trockendock von St. Nazaire für den Rest des Krieges außer Betrieb gesetzt,” erklärt Dr. Peter Johnston von der Nationales Armeemuseum. “Dies schränkte die Fähigkeit der deutschen Überwasserflotte stark ein, im Atlantik zu operieren und die Konvois zu bedrohen, von denen Großbritannien abhängig war. Wegen des Überfalls schickte die deutsche Marine die Tirpitz nie in den Atlantik, aus Angst, dass sie im Falle einer Reparatur über den Ärmelkanal in deutsche Gewässer zurückkehren müsste, wo die Heimatflotte der Royal Navy sie bedrohen könnte. Stattdessen blieb die Tirpitz in den norwegischen Gewässern, bis die RAF sie am 12. November 1944 zerstörte.

“Der Überfall beschleunigte auch die deutschen Pläne für den Atlantikwall. Vor allem Häfen wurden zunehmend befestigt, um eine Wiederholung zu verhindern, und im Juni 1942 begannen die Deutschen, Beton zu befestigen, um Geschützstellungen und Bunker zu befestigen. Dies lenkte zwar Ressourcen von anderen deutschen Kriegsschauplätzen ab, würde aber auch eine zukünftige Landung in Europa für die Alliierten erschweren.”

2. Die Herzmuschel-Helden (7.-12. Dezember 1942)

Eine der ungewöhnlichsten Missionen des Krieges, Operation Frankton, ist bekannt dafür, dass sie die Blockade der Alliierten zwischen Japan und Deutschland aufrechterhält. Die Idee, Kanus zur Infiltration hinter feindliche Linien einzusetzen, stammt von den Briten, die im Dezember 1941 den Erfolg der italienischen Kanus miterlebten, die den Schlachtschiffen Elizabeth und Valiant großen Schaden zufügten. 1942 wurde die alliierte Blockade gegen Deutschland immer weniger wirksam, insbesondere im Hafen von Bordeaux. Nachdem die konventionelleren Formen des Angriffs erwogen worden waren, wurde entschieden, dass Kanus die Angriffsmethode sein würden.

In zwei Divisionen aufgeteilt, war es das Ziel, deutsche Schiffe im Hafen zu zerstören. Nach einer Reihe von Fehlern schafften es nur die Kanus Catfish und Crayfish nach Bordeaux. Während sie in einer Vegetation Deckung suchten, wurden die vier Männer entdeckt, schafften es jedoch, die Zivilisten davon zu überzeugen, dass Schweigen die beste Vorgehensweise wäre. Die beiden Kanus drängten tagelang weiter und erreichten schließlich in der Nacht des 10. Dezember ihr Ziel. Auf dem Weg in die Docks wurden die Sicherungen der Napfschnecken gesetzt.

In der nächsten Nacht wurden weitere Minen an Frachtschiffen und Patrouillenbooten angebracht, da fünf Schiffe und der Hafen selbst schwer beschädigt wurden. Irgendwann wurde Wels von einem Wachtposten entdeckt, aber seine Tarnung rettete den Tag, als der Soldat sich wieder abwandte. Nach getaner Arbeit wurden die Kanus versenkt und die Besatzung flüchtete eilig in die Sicherheit der spanischen Grenze. Dem Erfolg der Operation Frankton wird zugeschrieben, dass sie dazu beigetragen hat, den Krieg zu verkürzen.

Dr. Johnston von der Nationales Armeemuseum kommentierte: “Die langfristigen Auswirkungen des Überfalls waren nicht so signifikant wie die von St. Nazaire – aber sie hatten natürlich Auswirkungen auf die deutsche Kriegsmaschinerie.

“Nichts sollte jedoch die Tapferkeit der Männer schmälern, die es ausführten. Ein kleines Team, das gut geführt, gut ausgebildet und dem Erfolg verpflichtet war, richtete Schaden an, der seine geringe Kapazität bei weitem überwog. Die Deutschen wurden zunehmend defensiv und setzten mehr Ressourcen für die Bewachung von Schiffen im Hafen ein – Männer und Material, die anderswo hätten eingesetzt werden können.”

Truppen der Deckungskraft und Fallschirmjäger üben ihren Rückzug auf die Landungsboote während der Ausbildung in Großbritannien

3. Der Bruneval-Überfall (27. Februar 1942)

Bei früheren Angriffen auf diese Radarstation in Nordfrankreich hatten Flak-Geschützstellungen die Wirkung von Bombengeschwadern zunichte gemacht. Die Deutschen rühmten sich hochentwickelter Radarsysteme, die immer wieder dabei halfen, die RAF vom Himmel zu schlagen. Als Ergebnis wurden Kommandos der C Company, 2nd Battalion, 1st Airborne Division auf eine Mission geschickt, die als Operation Biting oder einfach Bruneval Raid bekannt wurde. Unter der Leitung von Major John Frost wurde die C Company mit der Zerstörung eines Hauses auf den Klippen von Bruneval beauftragt. Scheinbar unscheinbar, diente es den Deutschen als wichtiger Funk- und Signalisierungspunkt, der als Frühwarnsystem für sich nähernde alliierte Schiffe oder Flugzeuge diente.

Um den Maschinengewehrpfosten und Stacheldrahtzäunen auszuweichen, wurde die C Company ein gutes Stück hinter dem Haus abgesetzt, bevor sie näher rückte. Mit ihren fachmännischen Infiltrationsfähigkeiten kümmerten sich die Kommandos klinisch um das Geschäft, während sie jeden Bewohner des Hauses töteten.

Der nächste Teil der Operation bestand darin, das Radio zu zerstören, als dies geschah, deutsches Feuer kam aus einem benachbarten Bauernhaus. 12 der Kompanie kümmerten sich um die Angreifer, und nachdem die Demontage der Maschinen abgeschlossen war, war es Zeit für die Absaugung. Zunächst konnte kein Kontakt zur Royal Navy hergestellt werden, da die Hilfsschiffe fast von Zerstörern der Kriegsmarine gesichtet worden waren. Schließlich kamen die Boote unter deutschem Maschinengewehrfeuer an und die Kommandos flüchteten in Sicherheit, ihre Mission abgeschlossen. Einen Tag später flog ein einsamer Hurrikan unentdeckt über das Gebiet – Operation Biting war ein Erfolg gewesen.

“ Im Jahr 1941 hatten britische Aufklärungsflugzeuge die Würzburger Radaranlagen fotografiert, aber Experten in Großbritannien waren sich nicht sicher, was sie waren und wie sie funktionierten,” erklärt Dr. Johnston von der Nationales Armeemuseum. “Bomber Command erlitt schwere Verluste bei Luftangriffen über das besetzte Europa, und es war wichtig zu verstehen, wie die deutsche Verteidigung funktionierte, damit sie negiert werden konnten.

“Die Erfassung des Radars ermöglichte es britischen Wissenschaftlern, es zu analysieren und besser zu verstehen. Es war diese Untersuchung, die britischen Wissenschaftlern ihren Verdacht bestätigte, dass die Deutschen ein Radar entwickelt hatten, das gegen die derzeit von den Briten verwendeten Störmethoden resistent war. Eine neue Lösung war gefragt, und so setzten die Briten die Window-Gegenmaßnahme ein. Die Ergebnisse waren spektakulär und die Deutschen waren gezwungen, neue Verteidigungsstrategien und -technologien zu entwickeln.”

General Sir John Dill, Chef des Imperial General Staff (CIGS), inspiziert Fallschirmjäger im Central Landing Establishment auf dem RAF Ringway in der Nähe von Manchester, Dezember 1940.

4. Operation Koloss (14. Februar 1941)

Im Februar 1941 wurden 35 Männer des Kommandos Nr. 2 in das Herz der Achsenmächte Italiens abgesetzt. Die Mission war Sabotage und das Ziel war die Zerstörung eines Eisenbahnviadukts in den Apenninen nördlich von Neapel. Das Tragino-Aquädukt war die Wasserversorgung für drei italienische Häfen, und die Operation wurde von Major T. Pritchard geleitet, der seine X-Truppe für Colossus aus dem nahe gelegenen Malta ausbildete. Zusammen mit dem Hauptangriff wurde in Foggia ein Ablenkungsangriff durchgeführt, um die Italiener abzuziehen. Zurück in Tragino waren die Kommandos eingetroffen und der Sprengstoff war bewaffnet und einsatzbereit.

Die riesige Explosion zerstörte das Aquädukt erfolgreich, aber der Überfall wurde bald schwierig, da die Bergung der Männer schwierig wurde. Der ursprüngliche Plan war, die Kommandos per U-Boot, 60 Meilen entfernt, zu evakuieren, aber diese Idee musste aufgegeben werden, als die Abbaustelle von den Italienern entdeckt wurde. Es gab keine Pläne für eine alternative Rückzugsmethode, so dass die Männer gezwungen waren, sich in vier Gruppen aufzuteilen und zu Fuß über das Land zu fliehen.

Gebremst durch die Notwendigkeit, in Bauernhöfen und kleinen Dörfern versteckt zu bleiben, wurden sie bald alle gefangen genommen. Der italienische Spion und Dolmetscher Fortunate Picchi, der für die Briten arbeitete, wurde gefoltert und hingerichtet, während die anderen in Kriegsgefangenenlager gebracht wurden.

Die Mission war ein Erfolg, aber das Aquädukt wurde bald repariert, wodurch der Schaden der Explosion und der Mission zunichte gemacht wurde. Die Operation bewies jedoch, dass Kommandos für den Rest des Krieges hinter den feindlichen Linien Verwüstung anrichten konnten (und würden).

5. Operation Claymore (3. März 1941)

Auf den Lofoten befanden sich mehrere deutsche Glycerinfabriken, die die Herstellung von Waffen für das Dritte Reich unterstützten. Um dieser Rüstungsproduktion ein Ende zu setzen, wurden 500 Mann des Kommandos Nr. 3 und Nr. 4 geschickt, um die Anlagen zu zerstören. Nach einer dreitägigen Reise, auf der die Männer von Seekrankheit heimgesucht wurden, trafen die Briten am 4. März ein. Auf dickes Eis abgesenkt, stürmten die Kommandos in das deutsche Gelände und überraschten die dort stationierten Wehrmachtssoldaten völlig. Die Kommandos marschierten durch die kühle Umgebung, sammelten schnell die Verteidiger ein und legten Anklagen gegen Fabriken, Militärgebäude und Schiffe an. 225 Deutsche wurden ohne Verlust von Kommandos gefangen genommen. Es wurde berichtet, dass sich die einheimischen Norweger über den Anblick der alliierten Soldaten so freuten, dass sie ihnen allen Kaffeeersatz anboten.

Die Mission war so erfolgreich, dass die Briten die Veranstaltung als ideale Gelegenheit sahen, sich über die Nazis lustig zu machen. Leutnant RL Wills schickte ein spöttisches Telegramm an ‘A. Hitler‘ in Berlin sagte: „Sie sagten in Ihrer letzten Rede, dass deutsche Truppen die Briten überall dort treffen würden, wo sie landen würden. Wo sind deine Truppen?“ Wenn die Operation nicht gut genug verlaufen konnte, stießen die Kommandos als zusätzlichen Bonus auf einige Ersatzrotoren für eine deutsche Enigma-Maschine, die von Alan Turing und seinem Team direkt nach Bletchley Park geschickt wurden, um sie dort zu studieren.

Dr. Peter Johnston von der Nationales Armeemuseum kommentierte: “Kommandoangriffe in Norwegen hatten einen erheblichen Einfluss auf die Kriegsmaschinerie des Dritten Reiches und hatten wichtige Folgewirkungen auf andere Kriegsschauplätze. Sie boten die Möglichkeit, Informationen durch gefangene Gefangene zu sammeln und die britische Moral wiederherzustellen. Die Streifzüge halfen dabei, einen Satz Rotorräder für eine Enigma-Maschine und ihre Codebücher zu erbeuten. Dies bedeutete, dass die Briten die deutschen Marinecodes in Bletchley Park lesen konnten und die entscheidenden Informationen lieferten, die britischen Konvois halfen, deutsche U-Boote zu vermeiden.

“In ähnlicher Weise sah die Operation Gunnerside im Jahr 1943, die von den Briten mit norwegischen Kommandos durchgeführt wurde, das Ziel der norwegischen Schwerwasserproduktionsanlagen, um die deutsche Entwicklung einer Atombombe zu verlangsamen. Diese Überfälle trugen auch dazu bei, deutsche Militärressourcen von anderen Schauplätzen zu strecken. Nach der Operation Bogenschießen schickten die Deutschen 30.000 Soldaten nach Norwegen, um die Küsten- und Binnenverteidigung zu verbessern.”

6. Operation Dryade (2.-3. September 1942)

Hitler kam einer Eroberung Großbritanniens am nächsten, die Kanalinseln. Die Casquets vor Alderney beherbergten eine deutsche Marinesignalstation und auch einige geheime Codebücher. Ein Angriff auf den Komplex war vor September 1942 viele Male versucht worden, und diesmal wurde ein Team des Kommandos Nr. 62 mit dieser Aufgabe beauftragt. Der Leuchtturm wurde von rasiermesserscharfen Felsen geschützt, die ein Magnet für Schiffswracks waren, aber die Kommandos schafften es, an Land zu klettern, nachdem sie ein Torpedoboot 800 Meter vom Ufer entfernt von Bord gegangen waren.

Mit dem Rauschen der Wellen, die ihre Bewegungen überdeckten, erklommen die 12 Männer die Klippen bis zu den Mauern des Geländes. Die sieben deutschen Verteidiger waren mit Steyr-Gewehren und -Granaten bewaffnet, also war Tarnung der Schlüssel. Mit einer Mischung aus taktischer Spionage und deutscher Nachlässigkeit (die Verteidiger schliefen oder wehrten sich nicht) wurde der Leuchtturm ohne Schuß erobert. Die Razzia war jedoch noch nicht beendet.

Beim Verlassen des Felsens sprang einer der Kommandos, Adam Orr, mit dem Messer in der Hand an Bord des Fluchtbootes und stolperte im rauen Wasser in einen seiner Kameraden, Peter Kemp, und stach ihm in den Oberschenkel. Schlimmer noch, ein anderer aus der Gruppe, Geoff Appleyard, brach sich die Fußwurzel in seinem Knöchel, als er von einem Felsen rutschte. Nachdem die Mission abgeschlossen und die Verletzten sicher an Bord waren, wurden die Gefangenen bei der Rückkehr auf das Festland verhört und lieferten den Briten wertvolle Informationen über deutsche Stellungen, Bewegungen und Arbeitskräfte.

Britische Angriffstruppen landeten am 1. November 1944 im Morgengrauen auf Walcheren

7. Angriff auf Walcheren (1.-8. November 1944)

Antwerpen war ein wichtiges Ziel der Alliierten. Als Heimat eines der größten Häfen Europas war seine Besetzung der Schlüssel zur Erhöhung des Drucks auf das schrumpfende Dritte Reich. Ohne Zugang zur Scheldemündung war der Hafenbetrieb jedoch nutzlos. Walcheren war eine Insel, die von den Deutschen mit Bunkern und Küstengeschützen stark befestigt wurde und verhinderte, dass Minen geräumt wurden, um Schiffe in die Flussmündung zu ermöglichen.

Die Insel würde im Rahmen der Operation Infatuate mit einer Zangenbewegung aus zwei Richtungen angegriffen. Aus dem Süden versuchten die Kommandos der 4 Special Service Brigade eine amphibische Landung, während sie von kanadischen Truppen aus dem Norden unterstützt wurden. Eine Lücke im Deich war durch frühere Bombardierungen der RAF entstanden, und die Royal Navy lenkte das deutsche Feuer von der Infanterie ab. Der Turm von Westkapelle stürzte als erster ein, gefolgt von einer Radarstation.

Das nächste Ziel waren die Batterien, die schließlich nach vielen Verlusten des Kommandos genommen wurden. Da nur noch eine Batterie übrig war, verhandelte der deutsche Kommandant die Kapitulation seiner verbleibenden 4.000 Soldaten in der Gegend. Die Mission war abgeschlossen, aber noch bevor der Tag zu Ende war, kam es zu einer Katastrophe, als eines der amphibischen Landungsfahrzeuge in eine Mine fuhr. 18 Männer wurden getötet und weitere neun verwundet.

Kommandos mit gefangenen deutschen Truppen

8. Der Måløy-Überfall (27. Dezember 1941)

Bis Weihnachten 1941 besetzte die Wehrmacht Norwegen für mehr als 18 Monate. In dieser Zeit hatten die Deutschen reichlich Erz abgebaut, um ihre Streitkräfte zu versorgen. Um zurückzuschlagen, starteten die Alliierten die Operation Bogenschießen auf den Inseln Vågsøy und Måløy neben der Operation Anklet auf den nahe gelegenen Lofoten.

Die Angriffstruppe war eine Mischung aus drei Kommandoeinheiten (Nr. 2, Nr. 3 und Nr. 4) und einer Königlich Norwegischen Heeresgruppe mit insgesamt 525 Mann. Es gab keine Kriegsschiffe der Achsenmächte zu bekämpfen, aber die 181. Nach dem Weihnachtsessen auf der HMS Kenya wurden die Truppen eingesetzt. Der erste Schritt wurde von der Royal Navy unternommen, die das Feuer auf die Küstenverteidigung eröffnete, gefolgt von der RAF, die die Luftwaffe zum Handeln provozierte und gleichzeitig eine Nebelwand für die Kommandos schuf, unter der sie vordringen konnten. Zunächst überrascht, schlugen die Deutschen mit Gewalt zurück, aber ihr Widerstand wurde durch die britische schwimmende Reserve erstickt, die Verstärkungen aus dem Norden von Vågsøy blockierte.Die Kommandos entkamen, nachdem sie 150 Deutsche getötet und 98 Gefangene genommen hatten. Zu ihnen gesellten sich auch 71 Norweger, die aus ihrem besetzten Land flohen.

Die Ergebnisse waren nicht auf Land beschränkt, da neun Schiffe versenkt und vier Flugzeuge abgeschossen wurden. Der Måløy Raid war ein erfolgreicher Vorläufer der Operation Claymore.

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Welche Luftwaffeneinheiten nahmen am 11. März 1941 am Überfall auf Manchester teil? - Geschichte

Jagdgeschwader 27 - JG27

Jagdgeschwader 27 (JG 27) Afrika war ein Geschwader der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg. Es war vor allem für seinen Dienst in der Nordafrika-Kampagne bekannt und unterstützte das Deutsche Afrikakorps.

Formation

Am 1. Oktober 1939 wurden in Handorf der Stab Geschwader und die I. Gruppe/JG 27 gebildet Aktion 20. Juli 1940), der in Deutsch-Südwestafrika geboren wurde. II. Gruppe wurde im Januar 1940 in Magdeburg gegründet. Im Juli 1940 wurde I./JG 1 als III in das JG 27 überführt. Gruppe. Ab Juli 1941 flog ein spanisches Kontingent mit dem Geschwader als 15./JG 27. IV. Gruppe wurde im Juni 1943 in Kalamaki, Griechenland, gegründet.

Kriegsdienst

West- und Osteuropa

JG 27 war sowohl während der Schlacht um Frankreich als Teil des VIII. Fliegerkorps, das bei der Überquerung der Maas stark gegen alliierte Bomber punktet. 285 Ansprüche auf zerstörte Flugzeuge wurden gestellt, Hauptmann Wilhelm Balthasar (von 1./JG 1, bis Juli umbenannt in 7./JG 27) wurde mit 24 Luftabschüssen und 13 Bodenabschüssen Topscorer der Kampagne. Hauptmann Adolf Galland, der Geschwader-Adjudant des Geschwaderkommodore Oberst Max Ibel, machte während des Feldzugs ebenfalls 14 Ansprüche geltend.

In der Nähe von Cherbourg für die Luftschlacht um England stationiert, hatte JG 27 eine relativ unglückliche Kampagne und behauptete, 146 Flugzeuge abgeschossen zu haben, obwohl die Verluste an Piloten mit 83 verlorenen Bf-109Es und 58 getöteten, vermissten oder Kriegsgefangenen bis Dezember 1940 hoch waren. Im November wurde JG 27 wieder eingesetzt zurück nach Deutschland zum Umrüsten und Ausruhen. Vom 24. September bis 5. November war JG 27 in Saint-Inglevert, Pas-de-Calais stationiert. [1]

Im April 1941 diente das Geschwader kurzzeitig auf dem Balkan, bevor es (mit Ausnahme von I./JG 27) im Juni 1941 an der Eröffnungsoffensive gegen die Sowjetunion an der Zentralfront teilnahm über sowjetischem Territorium, als er mit einem I-153 Chayka-Jäger kollidierte, der von einem Lt. Kuzmin geflogen wurde. Kuzmin wurde bei der Kollision getötet, aber Schellmann gelang es, sich zu retten, konnte aber nicht zu den deutschen Linien zurückkehren und wurde gefangen genommen und später von NKWD-Truppen hingerichtet. [2] Im September wurde dem JG 27 ein freiwilliger Stab der spanischen Luftwaffe zugeteilt, der zu 15.(span.)/JG 27 wurde. Im Januar 1942 nach Spanien zurückgerufen, wurden 460 Einsätze an der Ostfront für 10 geforderte Luftabschüsse geflogen. Im November wurden die Gruppen zur Umrüstung nach Deutschland zurückgebracht. Nach einem kurzen Einsatz an der Ostfront brach das Jagdgeschwader 27 nach Afrika auf.

Nordafrika

I. Gruppe war im April 1941 nach Gazala in Nordafrika geschickt worden, um das Afrikakorps zu unterstützen. Unter dem geschickten Kommando von Hauptmann "Edu" Neumann, einem der fähigsten Feldkommandanten der Luftwaffe, sollte die I. Gruppe schnell ihre Leistung steigern. Am 19. April errang die I./JG 27 ihre ersten vier Siege im Luftkampf: Einer von Oberleutnant Karl-Wolfgang Redlich, Staffelkapitän der 1. Staffel, bescherte der I./JG 27 ihren 100. Kriegssieg.

Im September wurde die Gruppe von Hpt. Wolfgang Lipperts II./JG 27, die in einem dreiwöchigen Einsatz an der Ostfront 43 Siege errungen hatte. II. Gruppe wurde nun mit der Bf109F-2/Trop ausgestattet. Die Ankunft des II. Gruppe erlaubte I./JG 27, Staffel für Staffel nach Deutschland zurückzukehren, um ihre kriegsmüden "Emils" (Bf 109Es) gegen nagelneue "Friedrichs" (109Fs) einzutauschen. Der ganze Prozess würde weit über einen Monat dauern. Mit der Ankunft von III./JG 27 aus Russland Ende Oktober befand sich im Dezember die gesamte JG 27 in Nordafrika. Die Geschwader-Einheiten an der Ostfront hatten 1941 während der Operationen über 270 Flugzeuge beansprucht, für nur 16 Flugzeuge, die im Luftkampf verloren gingen.

Das Geschwader hatte unmittelbaren Einfluss auf die Kampagne, die bis dahin von der Desert Air Force des britischen Commonwealth dominiert wurde. JG 27 wurde nun zum Synonym für das Afrikakorps und den Feldzug in Nordafrika und bot Rommels Armee von Ende 1941 bis November 1942 Kämpferschutz für praktisch den gesamten Feldzug in der Westlichen Wüste

Im Kampf gegen die im Allgemeinen minderwertigen Hawker Hurricanes und Curtiss P-40s der Desert Air Force, die oft von unerfahrenen und untertrainierten Piloten geflogen wurden, verursachten die Bf-109 schwere Verluste, obwohl die Gebrauchstauglichkeit unter den rauen Bedingungen und chronischer Treibstoffmangel die Wirksamkeit stark reduzierte des Schwaders. Am 24. März 1942 schoss Leutnant Korner eine Douglas Boston ab, der 1000. Sieg des Geschwaders.

Am 23. März schickte III./JG 27 eine kleine Abteilung nach Kastelli, Kreta. Am 5. Mai wurde die Gruppe um eine vierte Staffel erweitert: 10.(Jabo)/JG 27. Jabo oder Jagdbomber war die deutsche Bezeichnung für Jagdbomber.

Leutnant Hans-Joachim Marseille und Oberfeldwebel Otto Schulz erhielten am 22. Februar jeweils das Ritterkreuz (für 50 bzw. 44 Siege). Schulz wurde zum Oberleutnant befördert, obwohl er am 17. Juni nach 51 Schadenfällen abgeschossen und getötet wurde.

Am 7. August traf ein Schwarm der 5./JG 27, angeführt von Oberfeldwebel Emil Clade, auf einen Bristol Bombay Transport der No. 216 Squadron RAF. Die Bombay beförderte einen besonderen Passagier: Generalleutnant William Gott, der erst Stunden zuvor zum Kommandeur der britischen 8. Armee ernannt worden war. Clades erster Pass zwang das schwerfällige Bombay zur Bruchlandung. Alle bis auf einen im Inneren verbliebenen, einschließlich Gott, wurden getötet, als Unteroffizier Schneider einen Tiefangriff durchführte. Gott war der ranghöchste britische Soldat, der im Zweiten Weltkrieg durch feindliches Feuer getötet wurde. Sein Tod führte zur eiligen Ernennung eines Ersatzkommandanten für die 8. Armee, einem relativ unbekannten namens Bernard Law Montgomery.

Am 1. September 1942, als das Afrikakorps alliierte Stellungen bei El Alamein angriff, erlebte JG 27 seinen besten Tag. Hpt. Allein Marseille beanspruchte 17 und zerstörte während eines Ausfalls über Alam Halfa acht P-40 in 10 Minuten. Es glaubte jedoch, dass mindestens zwei und sogar vier von Marseilles "Kills" nicht abgeschossen wurden. [3]

Der Autor Stephen Bungay wies jedoch auf den begrenzten militärischen Wert des Abschusses von Jägern und nicht der Bomber der DAF hin, die 1942 die DAK und italienische Bodeneinheiten und Konvoirouten mit zunehmend schädlichen Auswirkungen angriffen. Er weist darauf hin, dass die DAF-Bomber an diesem Tag ungestraft die Bodentruppen der Achsenmächte und die hinteren Ränge angreifen konnten, während Marseille wahrscheinlich 15 Jäger abschoss, während der Rest der Luftwaffenpiloten weitere fünf bestätigte Flugzeuge abschoss:

Die Briten verloren überhaupt keine Bomber. [. ] Der Kommandant von JG 27, Eduard Neumann, kommentierte nach dem Krieg, dass „die meisten Piloten der Staffel von Marseille in einer untergeordneten Rolle als Eskorte des „Meisters“ agierten“. Die interne Rivalität um den Starstatus hatte Vorrang vor der militärischen Effektivität [4] Die von Bungay angegebene 100-Zahl repräsentiert die Stärke des Geschwaders und nicht die Anzahl der deutschen Piloten, die an den drei Missionen des 1. Septembers teilnahmen. Es nahmen höchstens 50 deutsche Jagdflieger teil. Major Robert Tate von der US-Luftwaffe scheint Bungays Vorstellung von interner Rivalität abzulehnen. Tate argumentiert, dass die Allied Squadrons viel konkurrenzfähiger um Kills waren: Dies weist auf einen weiteren sehr grundlegenden Unterschied zwischen der deutschen und der alliierten Kampfphilosophie hin. Während die Alliierten dazu neigten, in Rudeln zu jagen und energisch um Tötungen zu kämpfen, neigten die Deutschen, zumindest in Nordafrika, dazu, die besten Piloten "hinterlassen" zu lassen, während die Neulinge dazu neigten, sich zurückzulehnen und die Show zu genießen. Dies ist einer der Gründe, warum der Verlust eines Vermögenswertes wie Marseille für die Luftwaffe in Afrika so verheerend war. Diese Art von emotionaler Zerstörung würde in alliierten Staffeln wahrscheinlich nicht vorkommen. [5]

Ende 1942 machte sich die zahlenmäßige Überlegenheit der Alliierten bemerkbar. Innerhalb von drei Wochen wurde das Jagdgeschwader 27 vom Tod dreier Top-Asse erschüttert: Leut. Günter Steinhausen (40 Kills) im Luftkampf mit Hurricanes of No. 127 Squadron RAF, gefolgt von Leut 24 Stunden später. Hans-Arnold Stahlschmidt (59 Kills) im Luftkampf mit einer Spitfire von No. 601 Squadron RAF und am 30. September 1942 Hpt. Hans-Joachim Marseille, "The Star of Africa" ​​(158 Kills) ist bei einem Flugzeugunfall ums Leben gekommen. Im November war die Einsatzintensität so hoch, dass das JG 27 oft weniger als ein Dutzend einsatzbereiter Jäger hatte.

Verständlicherweise bedeuteten hohe Kampfermüdung und niedrige Moral die Stich-, I. und III. Gruppen von JG 27 wurden im Oktober nach Sizilien zurückgezogen, um über Malta zu operieren. Sie kehrten kurz nach Nordafrika zurück, aber dann wurde das gesamte JG 27 im Dezember 1942 zum letzten Mal aus dem Theater abgezogen. „JG 27 wurde dann durch JG 77 ersetzt.

I./JG 27 beanspruchte 588 abgeschossene Flugzeuge im Zeitraum April 1941 bis November 1942. Auf Stahlschmidt, Steinhausen und Marseille entfielen 250 davon, das sind gewaltige 42 % der Gesamtheit der Einheit. Die Gesamtforderungen in Nordafrika für JG 27 betrugen 1.166 Flugzeuge: Der Stab-Flug forderte einen Abschuss, I. Gruppe forderte 588, II. Gruppe 477 und III. Flugzeuge der Gruppe 100 abgeschossen. JG 27 verlor im Einsatz rund 200 Flugzeuge. Die überlebenden Topscorer waren Lt Werner Schr er (I/JG 27) mit 61 Claims und Hpt. Gustav Rödel (II/JG 27), der inzwischen 52 Abschüsse gefordert hatte.

Die meisten JG27 vermieden die endgültige Niederlage der Achsenmächte in Afrika, in Tunesien. Nachdem sie sich auf Flugplätze in West-Cyrenica zurückgezogen und eine große Anzahl ihrer Flugzeuge unterwegs aufgegeben hatte, übergab die Einheit den Rest ihrer Flugzeuge an JG 77 und wurde dann am 12. November aus Nordafrika evakuiert. II./JG 27 blieb fast einen Monat länger auf dem Flugplatz Merduma. In diesem Monat verlor die Gruppe drei Piloten, die für sechs zerstörte alliierte Kämpfer getötet wurden. Der letzte dieser Kills, ein Kittyhawk, war der erste Kill für Leutnant Hans Lewes von der 6. Staffel, im letzten Einsatz von JG 27 in Afrika, am Morgen des 6. Dezember 1942. [6]

Überforderung

Der australische Autor Russell Brown hat Zweifel an der Richtigkeit der Behauptungen von JG27-Piloten in Nordafrika über Luftsiege geäußert. Brown, der die Aufzeichnungen einzelner Staffeln der Desert Air Force untersucht hat, weist darauf hin, dass die Behauptung der Luftwaffe in Nordafrika weniger streng war als während der Luftschlacht um England. [7] Brown weist auf spezifische, dokumentierte Beispiele falscher Verifizierung hin, wie eine "Bestätigung" durch einen Panzerkommandanten, der lediglich eine "Staubwolke" sah, nachdem ein alliiertes Flugzeug hinter einer Sanddüne passierte. [8] Er listet auch mehrere Daten auf, an denen es signifikante, nachweisbare Überforderungen von JG27-Piloten gab. Zum Beispiel wurde Piloten von JG27 zugeschrieben, am 15. September 1942 19 oder 20 P-40s von No. 239 Wing (No. 3 Squadron RAAF, No. 112 Squadron RAF und No. 450 Squadron RAAF) zerstört zu haben. Marseille allein forderte sieben Abschüsse in sechs Minuten. Die Aufzeichnungen der einzelnen alliierten Staffeln zeigen jedoch, dass an diesem Tag insgesamt fünf Flugzeuge durch feindliche Aktionen und eines durch befreundetes Flugabwehrfeuer verloren gingen. Diese Analyse wird von anderen Autoren unterstützt. [9] Brown erklärt: „In den Kämpfen vom 15. September konnte es offensichtlich nicht sieben genaue Augenzeugenberichte gegeben haben, geschweige denn zwanzig [Hervorhebung im Original], aber Marseilles sieben Siegesansprüche wurden ohne Frage akzeptiert. [und] andere anerkannte Experten , Schr er, Homuth und von Lieres haben zwischen ihnen insgesamt sechs weitere [akzeptierte] Ansprüche eingereicht." [8] Im September 1942 waren einige Piloten, darunter Karl-Heinz Bendert, an der Fälschung von Behauptungen beteiligt. [10]

Zurück nach Europa

1943 wurde I./JG 27 zur Luftflotte 3 (Luftflotte 3) in Nordfrankreich versetzt, während II./JG 27 nach Sizilien und Brindisi ging und mit dem Schutz der Versorgungskonvois aus Sizilien und Tunesien beauftragt war. Lt Willi Kientsch wurde während dieser Operationen zum Torschützenkönig, der zu den 17 in Afrika 25 Ansprüche hinzufügte. II. Gruppe kehrte dann im August 1943 für Reichsluftverteidigungsaufgaben in Frankfurt, Wiesbaden und Merzhausen nach Deutschland zurück. Die Gruppe unter dem Kommando von Hpt.Werner Schr er sah sich erstmals am 6. September 1943 im Einsatz und behauptete, 9 B-17 abgeschossen zu haben. Im Mai 1943 IV. JG 27 wurde in Griechenland gegründet und sollte die rumänischen Ölfelder bei Ploesti verteidigen.

Ich fand den Übergang vom Wüstenkrieg zu Anti-Bomber-Operationen schwierig, viele der Piloten waren neue Rekruten, und die verbliebenen Experten waren mit dem europäischen Schauplatz nicht vertraut. Gruppenkommandeur Hpt. Heinrich Setz (132 sowjetische Tötungen) wurde im März 1943 getötet. Hpt Erich Hohagen, ein JG 2-Veteran, wurde zum Kommando I./JG 27 eingesetzt, obwohl er im Juli 1943 schwer verwundet wurde, und die Gruppe wurde in den Süden verlegt von Frankreich kurz darauf.

III./JG 27, Stab./JG 27 und IV./JG 27 blieben auf Kreta und den griechischen Inseln und waren im Herbst 1943 gegen die erfolglosen britischen Landungen auf verschiedenen griechischen Inseln im Einsatz. Das Geschwader forderte seine 2.000 Toten am 29. September 1943. Während der Station Wels I./JG 27 wurde der Personal- und Flugzeugbestand auf das Doppelte der üblichen Truppenstärke erhöht, da die Einheit erfahrene Nachwuchspiloten anderer Einheiten zu Formationsführern ausbildete.

Am 14. Mai 1944 Unteroffizier. Stadler von 7. JG 27 erzielte den letzten Siege von JG 27 auf den nordafrikanischen und mediterranen Schauplätzen, als sechs Savoia-Marchetti SM.84 der italienischen Co-Belligerent Air Force über der Straße von Otranto abgeschossen wurden. JG 27s letztes Opfer, Unteroffizier Gerhard Siegling, wurde bei dieser Aktion abgeschossen und getötet. Er war der letzte von 150 deutschen Piloten, die im Theater getötet wurden. [12]

Im Juni 1944 veranlasste die Invasion Frankreichs I, III. und IV./JG 27 ins Gefecht zu werfen, zunächst auf Flugplätzen um Reims stationiert. Bis September waren die Jagdgruppen in Frankreich dezimiert, wobei allein JG 27 fast 200 Flugzeuge verlor und 87 Piloten getötet und 62 verwundet wurden. (146 alliierte Flugzeuge wurden angeblich abgeschossen.) Sie wurden zur Neuformation nach Sachsen zurückgezogen. In der Zwischenzeit waren II./JG 27 in Österreich stationiert und "aufgearbeitet" auf dem Höhenjäger Bf 109 G-6/AS.

Im November war JG 27 wieder im Dienst der Reichsluftverteidigung und flog in Süddeutschland und Österreich gegen die Bombenangriffe der 15. Luftwaffe der USAAF. Am 2. November erlitt JG 27 die höchsten Verluste an einem einzigen Tag und verlor 53 Flugzeuge, 27 Piloten getötet und 11 verwundet, an die P-51-Geleitjäger der USAAF im Gegenzug für sechs abgeschossene USAAF P-51 Mustangs [12]

Das Geschwader nahm auch an den unglückseligen Angriffen der Operation Bodenplatte auf alliierte Flugplätze am Neujahrstag 1945 teil und verlor 15 Piloten. Die IV. Gruppe wurde im März 1945 aufgelöst, um die anderen Gruppen zu verstärken. [12]

Am 8. Mai wurden die Überreste von JG 27 in der Nähe von Salzburg, Österreich, stationiert. Der Kommandant von JG 27 ergab sich den amerikanischen Streitkräften in der Nähe. Obwohl offizielle Aufzeichnungen am Ende des Krieges verloren gingen, deuten Untersuchungen darauf hin, dass das Jagdgeschwader 27 über 3.100 Abschüsse für etwa 1.400 verlorene Flugzeuge forderte und zwischen 1939-45 etwa 827 Piloten verlor, die vermisst oder vermisst wurden.

24 Piloten der JG 27 errangen das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. [12]

  • Obstlt Max Ibel, 1.10.1939 - 10.10.1940
  • Maj Bernhard Woldenga (kommissarisch), 11.10.1940 - 22.10.1940
  • Maj Wolfgang Schellmann, 22.10.1940 - 21.06.1941
  • Maj Bernhard Woldenga, 21. Juni 1941 - 10. Juni 1942
  • Obstlt Eduard Neumann, 10.06.1942 - 22.04.1943
  • Obstlt Gustav Rödel, 22.04.1943 - 29.12.1944
  • Maj Ludwig Franzisket, 30.12.1944 - 08.05.1945

Gegründet am 1. Oktober 1939 in Münster-Handorf.

Flugplätze und Flugplatzstandorte
Datum Standort Gruppe Gebrauchte Flugzeuge
1. Oktober 1939 - Januar 1940 Münster-Handorf Bf 109E
Januar 1940 - 31. März 1940 Krefeld Bf 109E
1. April 1940 - 12. Mai 1940 Münchengladbach Bf 109E
13. Mai 1940 - 16. Mai 1940 Odendorf Bf 109E
16. Mai 1940 - 17. Mai 1940 Neufchâteau Bf 109E
17. Mai 1940 - 22. Mai 1940 Charleville Bf 109E
22. Mai 1940 - 25. Mai 1940 Guise-NO/Tupigny Bf 109E
25. Mai 1940 - 31. Mai 1940 St. Pol Bf 109E
31. Mai 1940 - 7. Juni 1940 Guise Bf 109E
7. Juni 1940 - 11. Juni 1940 Roupy-St. QUentin Bf 109E
11. Juni 1940 - 15. Juni 1940 Saconin-et-Breuil Bf 109E
15. Juni 1940 - 16. Juni 1940 Romilly Bf 109E
16. Juni 1940 - 19. Juni 1940 Auxerre Bf 109E
19. Juni 1940 - 27. Juni 1940 Nevers Bf 109E
27. Juni 1940 - 30. Juni 1940 Romilly Bf 109E
30. Juni 1940 - 14. Juli 1940 Plumento Bf 109E
14. Juli 1940 - 28. August 1940 Cherbourg-West Bf 109E
28. August 1940 - 10. November 1940 Guine Bf 109E
12. November 1940 - Januar 1941 Detmold Bf 109E
26. Januar 1940 - 1. März 1941 Bukarest-Baneasa Bf 109E
1. März 1941 - 14. März 1941 Krumovo Bf 109E
14. März 1941 - 16. April 1941 Belica Bf 109E
16.04.1941 - 20.04.1941 Ptolemais Bf 109E
20. April 1941 - 26. April 1941 Larisa Bf 109E
26. April 1941 - 13. Mai 1941 Athen-Eleusis Bf 109E
Mai 1941 - 14. Juni 1941 Werneuchen Bf 109E/F
14. Juni 1941 - 25. Juni 1941 Sobolewo Bf 109F
25. Juni 1941 - 4. Juli 1941 Wilna Bf 109F
4. Juli 1941 - 5. Juli 1941 Michaelitzky Bf 109F
5. Juli 1941 - 6. Juli 1941 Sloboda Bf 109F
6. Juli 1941 - 13. Juli 1941 Lepel Bf 109F
13.07.1941 - 18.07.1941 Kamary Bf 109F
18.07.1941 - 03.08.1941 Demidow* Bf 109F
3. August 1941 - 24. August 1941 Solzy Bf 109F
24. August 1941 - 6. September 1941 Spaskaja-Polist Bf 109F
06.09.1941 - 29.09.1941 Ljuban Bf 109F
2. Okt 1941 - 13. Okt 1941 Stabna Bf 109F
Okt 1941 - Dez 1941 D beritz Bf 109F
4. Dez. 1941 - Dez. 1941 Bari Bf 109F
10.12.1941 - 12.12.1941 Tmimi FlFu Afrika Bf 109F
12.12.1941 - 18.12.1941 Martuba FlFu Afrika Bf 109F
18.12.1941 - 22.12.1941 Habe Bersis FlFu Afrika Bf 109F
22.12.1941 - 26.12.1941 Sirte FlFu Afrika Bf 109F
26.12.1941 - 01.01.1942 Arco Philaenorum FlFu Afrika Bf 109F
1. Januar 1942 - 4. Januar 1942 Agedabia FlFu Afrika Bf 109F
4. Januar 1942 - 27. Januar 1942 El Agheila FlFu Afrika Bf 109F
27. Januar 1942 - 1. Februar 1942 Agedabia FlFu Afrika Bf 109F
1. Februar 1942 - 7. Februar 1942 Berca-West Bf 109F
7. Februar 1942 - 22. Mai 1942 Martuba FlFu Afrika Bf 109F
22. Mai 1942 - 26. Juni 1942 Tmimi FlFu Afrika Bf 109F
26. Juni 1942 - 29. Juni 1942 Sidi Barrani FlFu Afrika Bf 109F
29. Juni 1942 - 2. Juli 1942 Fuka FlFu Afrika Bf 109F
2. Juli 1942 - 4. November 1942 Mumin Busak FlFu Afrika Bf 109F
4. November 1942 - 11. November 1942 Gambut Bf 109F
11.11.1942 - 12.11.1942 Martuba FlFu Afrika Bf 109F
12. November 1942 - 13. November 1942 Derna Bf 109F
Dez 1942 - Dez 1942 Düsseldorf Bf 109F
Dez 1942 - Feb 1943 Wien-Aspern Bf 109F
Februar 1943 - Juni 1943 San Pietro Bf 109F/G
Juni 1943 - Juli 1943 Lecce Bf 109G
Juli 1943 - Oktober 1943 Kalamaki Bf 109G
Okt 1943 - Okt 1943 Podgorica Bf 109G
Okt 1943 - 26. Feb. 1944 Nisch Bf 109G
27. Februar 1944 - 13. Mai 1944 Fels am Wagram Bf 109G
13. Mai 1944 - 6. Juni 1944 Wien-Seyring Bf 109G
6. Juni 1944 - 6. Juli 1944 Champfleury Bf 109G
6. Juli 1944 - 16. Juli 1944 Connantre Bf 109G
16. Juli 1944 - 17. August 1944 Champfleury Bf 109G
17. August 1944 - 2. September 1944 Couvrón Bf 109G
02.09.1944 - 04.09.1944 Bonn-Hangelar Bf 109G
4. September 1944 - 16. Oktober 1944 Siegburg Bf 109G
16. Okt 1944 - Nov. 1944 Strehla/Riesa-Canitz Bf 109G
Nov. 1944 - 18. März 1945 Rheine Bf 109G/K
18. März 1945 - 30. März 1945 Horn Bf 109K
30. März 1945 - 31. März 1945 Helmstedt Bf 109K
31. März 1945 - 8. April 1945 Salzgitter Bf 109K
8. April 1945 - 11. April 1945 Breitenfeld Bf 109K
11. April 1945 - 13. April 1945 Rathenow Bf 109K
13. April 1945 - 30. April 1945 Schwerin-G rries Bf 109K
30. April 1945 - 5. Mai 1945 Leck Bf 109K

2./JG 27: Ein Hakenkreuz überlagert auf einem rot-weißen Schild. Das Motiv stammt von der Vorderseite des Buches Kolonien im Dritten Reich - Kolonien im Dritten Reich , das den linken oberen Quadranten auf dem Schild in Rot, das Kreuz in Blau zeigt. Andere, nicht verifizierte Quellen zeigen den Hintergrund der Sterne als blau an. An einem Flugzeug zu sehen, das auch mit „Deutsch Süd-West“ (Afrika) gekennzeichnet ist. Dies muss unpopulär gewesen sein, da es, wie viele der offen „Nazi“-inspirierten Embleme, nicht lange überlebt zu haben scheint. Frühjahr 1940. Dieses Emblem wurde auch mit 9./JG26 in Verbindung gebracht

  • Hptm Helmut Riegel, 01.10.1939 - 20.07.1940
  • Maj Eduard Neumann, Juli 1940 - 10. Juni 1942
  • Hptm Gerhard Homuth, 10.06.1942 - Nov.1942
  • Hptm Heinrich Setz, 12.11.1942 - 13.03.1943
  • Hptm Hans-Joachim Heinecke (kommissarisch), 17.03.1943 - 07.04.1943
  • Hptm Erich Hohagen, 07.04.1943 - 01.06.1943
  • Hptm Hans Remmer (kommissarisch), 01.06.1943 - 15.07.1943
  • Hptm Ludwig Franzisket, 15.07.1943 - 12.05.1944
  • Hptm Hans Remmer (kommissarisch), März 1944 - 2. April 1944
  • Hptm Walter Blume (kommissarisch), 03.04.1944 - 04.04.1944
  • Hptm Ernst Boerngen, 13. Mai 1944 - 19. Mai 1944
  • Maj Karl-Wolfgang Redlich, 19. Mai 1944 - 29. Mai 1944
  • Hptm Walter Blume, 29. Mai 1944 - 11. Juni 1944
  • Hptm Rudolf Sinner, 12.06.1944 - 30.07.1944
  • Hptm Siegfried Luckenbach (kommissarisch), 30.07.1944 - 15.08.1944
  • Hptm Diethelm von Eichel-Streiber, 25. August 1944 - 30. November 1944
  • Hptm Johannes Neumayer, 1.12.1944 - 11.12.1944
  • Hptm Schöller (kommissarisch), 11.12.1944 - 22.12.1944
  • Hptm Eberhard Schade, 22.12.1944 - 01.03.1945
  • Lt Buchholz (kommissarisch), 1. März 1945 - 3. April 1945
  • Hptm Emil Clade, 3. April 1945 - 8. Mai 1945

Gegründet am 1.10.1939 in Münster-Handorf mit:

Stab I./JG27 neu
1./JG27 neu
2./JG27 neu
3./JG27 neu

14./JG27 wurde am 12.6.1944 aus Teilen der II./JG77 gebildet und war vom 12.6.1944 - 15.08.44 der Gruppe zugeteilt. Am 15.08.1944 auf 4 Mitarbeiter aufgestockt:

1./JG27 unverändert
2./JG27 unverändert
3./JG27 unverändert
4./JG27 ab 14./JG27

4./JG27 wurde am 14. Februar 1945 aufgelöst.

Flugplätze und Flugplatzstandorte
Datum Standort Gruppe Gebrauchte Flugzeuge
1. Oktober 1939 - 25. Oktober 1939 Münster-Handorf VIII. Fliegerkorps Bf 109E
25. Oktober 1939 - 27. Oktober 1939 Hopsten VIII. Fliegerkorps Bf 109E
27. Oktober 1939 - 22. Januar 1940 Plantl nne VIII. Fliegerkorps Bf 109E
22. Januar 1940 - 31. März 1940 Krefeld VIII. Fliegerkorps Bf 109E
1. April 1940 - 13. Mai 1940 Münchengladbach VIII. Fliegerkorps Bf 109E
13. Mai 1940 - 15. Mai 1940 Odendorf VIII. Fliegerkorps Bf 109E
15. Mai 1940 - 18. Mai 1940 Jenseffe VIII. Fliegerkorps Bf 109E
18. Mai 1940 - 22. Mai 1940 Charleville VIII. Fliegerkorps Bf 109E
22. Mai 1940 - 25. Mai 1940 Guise VIII. Fliegerkorps Bf 109E
25. Mai 1940 - 31. Mai 1940 St. Pol VIII. Fliegerkorps Bf 109E
31. Mai 1940 - 6. Juni 1940 Guise VIII. Fliegerkorps Bf 109E
7. Juni 1940 - 11. Juni 1940 Clastres VIII. Fliegerkorps Bf 109E
11. Juni 1940 - 15. Juni 1940 Saconin-et-Breuil VIII. Fliegerkorps Bf 109E
15. Juni 1940 - 16. Juni 1940 Romilly-sur-Seine VIII. Fliegerkorps Bf 109E
16. Juni 1940 - 19. Juni 1940 Auxerre VIII. Fliegerkorps Bf 109E
19. Juni 1940 - 27. Juni 1940 Nevers VIII. Fliegerkorps Bf 109E
27. Juni 1940 - 28. Juni 1940 Romilly-sur-Seine VIII. Fliegerkorps Bf 109E
28. Juni 1940 - 2. Juli 1940 Bremen-Neulanderfeld Luftgau XI Bf 109E
2. Juli 1940 - 28. August 1940 Plumento VIII. Fliegerkorps Bf 109E
28. August 1940 - 31. August 1940 Peuplingne/Leulinghen Jafu 2 Bf 109E
31. August 1940 - 30. September 1940 Guine Jafu 2 Bf 109E
1. Okt 1940 - 21. Okt 1940 Stade Jafu Deutsche Bucht Bf 109E
21. Oktober 1940 - 25. Oktober 1940 Krefeld Luftgau VI Bf 109E
25. Oktober 1940 - 27. Oktober 1940 Laval Jafu 3 Bf 109E
27. Oktober 1940 - 1. November 1940 Brest Jafu 3 Bf 109E
1. Nov. 1940 - 3. Dez. 1940 Dinan Jafu 3 Bf 109E
8. Dezember 1940 - 1. März 1941 D beritz Bf 109E
1. März 1941 - 10. März 1941 Comiso Bf 109E
10. März 1941 - 4. April 1941 München-Riem Luftgau VII Bf 109E
4. April 1941 - 11. April 1941 Graz-Thalerhof FlFu Graz Bf 109E
11. April 1941 - 21. April 1941 München-Riem Luftgau VII Bf 109E
21. April 1941 - 7. Dezember 1941 Ain-el-Gazala FlFu Afrika Bf 109E/F
7. Dezember 1941 - 12. Dezember 1941 Tmimi FlFu Afrika Bf 109F
12.12.1941 - 17.12.1941 Martuba FlFu Afrika Bf 109F
17.12.1941 - 23.12.1941 Magrum FlFu Afrika Bf 109F
23.12.1941 - 26.12.1941 Sirte FlFu Afrika Bf 109F
25.12.1941 - 01.01.1942 Arco Philaenorum FlFu Afrika Bf 109F
1. Januar 1942 - 22. Januar 1942 Agedabia FlFu Afrika Bf 109F
22. Januar 1942 - 27. Januar 1942 El Agheila FlFu Afrika Bf 109F
27. Januar 1942 - 1. Februar 1942 Agedabia FlFu Afrika Bf 109F
1. Februar 1942 - 7. Februar 1942 Benina FlFu Afrika Bf 109F
7. Februar 1942 - 22. Mai 1942 Martuba FlFu Afrika Bf 109F
22. Mai 1942 - 14. Juni 1942 Tmimi FlFu Afrika Bf 109F
14. Juni 1942 - 16. Juni 1942 Derna FlFu Afrika Bf 109F
16. Juni 1942 - 22. Juni 1942 Ain-el-Gazala FlFu Afrika Bf 109F
22. Juni 1942 - 25. Juni 1942 Gambut FlFu Afrika Bf 109F
25. Juni 1942 - 27. Juni 1942 Sidi Barrani FlFu Afrika Bf 109F
27. Juni 1942 - 2. Juli 1942 Bir-el-Astas FlFu Afrika Bf 109F
2. Juli 1942 - 7. Juli 1942 Mumin Busak FlFu Afrika Bf 109F
7. Juli 1942 - 20. Juli 1942 Turbija FlFu Afrika Bf 109F
20. Juli 1942 - 2. Oktober 1942 Quotaifiya FlFu Afrika Bf 109F
2. Okt 1942 - 5. Okt 1942 Bari II. Fliegerkorps Bf 109F/G
5. Okt 1942 - 23. Okt 1942 Pachino II. Fliegerkorps Bf 109F/G
24. Oktober 1942 - 25. Oktober 1942 Athen-Eleusis FlFu Afrika Bf 109G
25. Okt 1942 - 27. Okt 1942 Tobruk FlFu Afrika Bf 109G
27. Oktober 1942 - 5. November 1942 Tanyet-Harun FlFu Afrika Bf 109G
5. November 1942 - 6. November 1942 Sidi Barrani FlFu Afrika Bf 109G
6. November 1942 - 11. November 1942 Menastir FlFu Afrika Bf 109G
11.11.1942 - 13.11.1942 Arco Philaenorum FlFu Afrika Bf 109G
Nov. 1942 - Jan. 1943 Krefeld Luftgau VI Bf 109G
Jan. 1943 - 31. Jan. 1943 Evreux* Jafu 3 Bf 109G
31. Januar 1943 - 14. April 1943 Bernay* Jafu 3 Bf 109G
14. April 1943 - Juni 1943 Poix* Jafu 3 Bf 109G
Juni 1943 - 28. Juli 1943 Marignane* Jafu Südfrankreich Bf 109G
29. Juli 1943 - 13. August 1943 Münster-Handorf Jafu Holland- Ruhrgebiet Bf 109G
14. August 1943 - 22. August 1943 Markersdorf 7. JD Bf 109G
22. August 1943 - 6. Juni 1944 Fels am Wagram Jafu Ostmark Bf 109G
7. Juni 1944 - 17. Juni 1944 Vertus 4. JD Bf 109G
17. Juni 1944 - 22. Juni 1944 Vannes 5. JD Bf 109G
22. Juni 1944 - 26. Juni 1944 Wut 5. JD Bf 109G
26. Juni 1944 - 30. Juni 1944 Vertus 4. JD Bf 109G
30. Juni 1944 - 15. Juli 1944 Cheniers 4. JD Bf 109G
15. Juli 1944 - 27. Juli 1944 Varades 5. JD Bf 109G
27. Juli 1944 - 15. August 1944 Champfleury 4. JD Bf 109G
16. August 1944 - Oktober 1944 Hoya Luftflotte Reich Bf 109G
Okt. 1944 - 19. Nov. 1944 Riesa 1. JD Bf 109G/K
19. November 1944 - 19. März 1945 Rheine Bf 109G/K
19. März 1945 - 30. März 1945 St rmede Bf 109K
30. März 1945 - 8. April 1945 Helmstedt Bf 109K
8. April 1945 - 10. April 1945 Salzwedel Bf 109K
10. April 1945 - 12. April 1945 Stendal Bf 109K
12. April 1945 - 19. April 1945 Großenhain Bf 109K
19. April 1945 - 21. April 1945 Prag-Gbell Bf 109K
21. April 1945 - 3. Mai 1945 Bad Aibling Bf 109K
3. Mai 1945 - 8. Mai 1945 Salzburg Bf 109K

* 2./JG27 in Evreux (Jan 1943 - Feb 1943, Jafu 3), Beaumont-le-Roger (Feb 1943 - 15. März 1943, Jafu 3), Amsterdam-Schiphol (15. März 1943 - 25. März 1943, Jafu Holland- Ruhrgebiet) und Leeuwarden (25. März 1943 - Juni 1943, Jafu Holland-Ruhrgebiet) und dann im Juni 1943 in Stab I. und 1./JG27 in Marignane Juli 1943.

  • Hptm Erich von Selle, 3. Januar 1940 - 6. Februar 1940
  • Hptm Walter Andres, 6. Februar 1940 - 4. September 1940
  • Olt Ernst Döllberg (kommissarisch), 08.08.1940 - 04.09.1940
  • Hptm Wolfgang Lippert, 4.9.1940 - 23.11.1941
  • Olt Gustav Rödel (kommissarisch), 23.11.1941 - 25.12.1941
  • Hptm Erich Gerlitz, 25.12.1941 - 20.05.1942
  • Hptm Gustav Rödel, 20. Mai 1942 - 20. April 1943
  • Hptm Werner Schroer, 20.04.1943 - 13.03.1944
  • Hptm Fritz Keller, 14. März 1944 - 17. Dezember 1944
  • Hptm Herbert Kutscha, Dez. 1944 - 20. Jan. 1945
  • Olt Anton Wöffen (kommissarisch), 03.01.1945 - 20.01.1945
  • Hptm Gerhard Hoyer, 21.01.1945 - 21.01.1945
  • Hptm Fritz Keller, Jan. 1945 - 8. Mai 1945

Gegründet am 03.01.1940 in Magdeburg-Ost mit:

Stab II./JG27 neu
4./JG27 neu
5./JG27 neu
6./JG27 neu

Am 15. August 1944 neu organisiert:

5./JG27 unverändert
6./JG27 unverändert
7./JG27 vom alten 4./JG27
8./JG27 gebildet Okt. 1944 (neu)

8./JG27 wurde am 14. Februar 1945 aufgelöst.

Flugplätze und Flugplatzstandorte
Datum Standort Gruppe Gebrauchte Flugzeuge
3. Januar 1940 - 24. Februar 1940 Magdeburg-Ost Luftgau III Bf 109E
16. Februar 1940 - 19. April 1940 D beritz Luftgau III Bf 109E
20. April 1940 - 24. April 1940 B nninghardt* Jafu 2 Bf 109E
24. April 1940 - 3. Mai 1940 D beritz Jafu 2 Bf 109E
3. Mai 1940 - 9. Mai 1940 B nninghardt* Jafu 2 Bf 109E
10. Mai 1940 - 18. Mai 1940 Wesel** Jafu 2 Bf 109E
18. Mai 1940 - 23. Mai 1940 St. Trond Jafu 2 Bf 109E
23. Mai 1940 - 5. Juni 1940 Brüssel-Evère Jafu 2 Bf 109E
5. Juni 1940 - 7. Juni 1940 Guise-Nord VIII. Fliegerkorps Bf 109E
7. Juni 1940 - 11. Juni 1940 Clastres VIII. Fliegerkorps Bf 109E
11. Juni 1940 - 15. Juni 1940 Saconin-et-Breuil VIII. Fliegerkorps Bf 109E
15. Juni 1940 - 28. Juni 1940 Romilly-sur-Seine VIII. Fliegerkorps Bf 109E
28. Juni 1940 - 12. Juli 1940 Wunstorf*** Luftgau XI Bf 109E
12. Juli 1940 - 5. August 1940 Leeuwarden*** Bf 109E
5. August 1940 - 28. August 1940 Cr pon VIII. Fliegerkorps Bf 109E
28. August 1940 - 24. September 1940 Fiennes Jafu 2 Bf 109E
24. September 1940 - 5. November 1940 St. Inglevert Jafu 2 Bf 109E
5. November 1940 - 10. Januar 1941 Detmold Bf 109E
10. Januar 1941 - 26. Januar 1941 Wien-Schwechat Bf 109E
26. Januar 1941 - 1. März 1941 Bukarest-Baneasa Bf 109E
1. März 1941 - 13. April 1941 Vrba Bf 109E
13. April 1941 - 17. April 1941 Bitolja Bf 109E
17. April 1941 - 20. April 1941 Ptolemais Bf 109E
20. April 1941 - 26. April 1941 Larissa-Eleftherion Bf 109E
26. April 1941 - 11. Mai 1941 Athen-Eleusis Bf 109E
12. Mai 1941 - 18. Juni 1941 Werneuchen Bf 109E
18. Juni 1941 - 25. Juni 1941 Praszniki Bf 109E
25. Juni 1941 - 23. Juli 1941 Wilna**** Bf 109E
24.07.1941 - 24.09.1941 D beritz Bf 109F
24.09.1941 - 07.12.1941 Ain-el-Gazala FlFu Afrika Bf 109F
7. Dezember 1941 - 12. Dezember 1941 Tmimi FlFu Afrika Bf 109F
12.12.1941 - 17.12.1941 Derna FlFu Afrika Bf 109F
17.12.1941 - 23.12.1941 Magrum FlFu Afrika Bf 109F
23.12.1941 - 22.01.1942 Arco Philaenorum FlFu Afrika Bf 109F
22. Januar 1942 - 27. Januar 1942 El Aghelia FlFu Afrika Bf 109F
27. Januar 1942 - 1. Februar 1942 Agedabia/Bel Audah FlFu Afrika Bf 109F
1. Februar 1942 - 7. Februar 1942 Benina FlFu Afrika Bf 109F
7. Februar 1942 - 23. Mai 1942 Martuba FlFu Afrika Bf 109F
23. Mai 1942 - 23. Juni 1942 Tmimi FlFu Afrika Bf 109F
23. Juni 1942 - 26. Juni 1942 Menastir FlFu Afrika Bf 109F
26. Juni 1942 - 30. Juni 1942 Sidi Barrani FlFu Afrika Bf 109F
30. Juni 1942 - 2. Juli 1942 Fuka FlFu Afrika Bf 109F
2. Juli 1942 - 30. Oktober 1942 Quotaifiya FlFu Afrika Bf 109F
30.10.1942 - 3.11.1941 Tobruk FlFu Afrika Bf 109F/G
3. November 1942 - 6. November 1942 Gambut FlFu Afrika Bf 109F/G
6. November 1942 - 12. November 1942 Menastir FlFu Afrika Bf 109F/G
12. November 1942 - 14. November 1942 Berca FlFu Afrika Bf 109F/G
14. November 1942 - 17. November 1942 Arco Philaenorum FlFu Afrika Bf 109F/G
17. November 1942 - 18. November 1942 Magrum FlFu Afrika Bf 109F/G
18. Nov. 1942 - 6. Dez. 1942 Nofilia/Merduma FlFu Afrika Bf 109F/G
Dez 1942 - 2. Jan 1943 Düsseldorf keiner
2. Januar 1943 - 27. Februar 1943 Wien-Aspern Bf 109G
27.02.1943 - 20.06.1943 Trapani***** Bf 109G
20. Juni 1943 - 3. Juli 1943 Lecce Bf 109G
3. Juli 1943 - 30. Juli 1943 San Vito dei Normanni Bf 109G
1. August 1943 - 19. August 1943 Wiesbaden-Erbenheim Bf 109G
20. August 1943 - 12. September 1943 Eschborn Bf 109G
12.09.1943 - 18.11.1943 St. Dizier Bf 109G
18. November 1943 - 13. Mai 1944 Wiesbaden-Erbenheim Bf 109G
13. Mai 1944 - 20. Mai 1944 Merzhausen Bf 109G
20. Mai 1944 - 3. Juni 1944 Unterschlauersbach Bf 109G
3. Juni 1944 - 7. Juni 1944 Eisenstadt Bf 109G
7. Juni 1944 - 26. August 1944 Fels am Wagram Bf 109G
26. August 1944 - 3. September 1944 Borkheide Bf 109G
3. September 1944 - 17. September 1944 Finsterwalde Bf 109G
17.09.1944 - Okt.1944 Gütersloh Bf 109G
Okt. 1944 - 19. Nov. 1944 Riesa-Canitz Bf 109G/K
19. November 1944 - 21. März 1945 Rheine-Hopsten Bf 109G/K
21. März 1945 - 30. März 1945 Bad Lippspringe Bf 109G
30. März 1945 - 8. April 1945 V lkenrode Bf 109G
8. April 1945 - 11. April 1945 Helmstedt Bf 109G
11. April 1945 - 13. April 1945 Rathenow Bf 109G
13. April 1945 - 13. April 1945 Perleberg Bf 109G
13. April 1945 - 30. April 1945 Schwerin Bf 109G
30. April 1945 - 8. Mai 1945 Leck Bf 109G

* 4./JG27 in Essen-Mühlheim, 20. April 1940 - 24. April 1940 und 3. Mai 1940 - 9. Mai 1940

** 5./JG27 blieb bis 15. Mai 1940 in B nninghardt

*** 5./JG27 in Jever, 11.7.1940 - 13.7.1940 6./JG27 in Delmenhorst, 8.7.1940 - 2.8.1940 und Groningen, 2.8.1940 - 5.8.1940

**** kein Flugzeug ab 01.07.1941

***** Abteilung in San Pietro, 28.02.1943 - 04.04.1943

  • Hptm Joachim Schlichting, 09.07.1940 - 06.09.1940
  • Hptm Max Dobislav, 7. September 1940 - 30. September 1941
  • Hptm Erhard Braune, 1.10.1941 - 11.10.1942
  • Hptm Ernst Döllberg, 11.10.1942 - 30.09.1944
  • Olt Franz Stigler (kommissarisch), 1.10.1944 - 7.10.1944
  • Hptm Dr. Peter Werfft, Okt. 1944 - 7. Mai 1945
  • Olt Emil Clade (schauspielerisch), Feb. 1945 - 3. Apr. 1945

Gegründet am 09.07.1940 in Carquebut ab I./JG1 mit:

Stab III./JG27 von Stab I./JG1
7./JG27 von 1./JG1
8./JG27 ab 2./JG1
9./JG27 ab 3./JG1

Im Juni 1943 wurde aus der 8./JG27 die IV./JG27 (wird 12./JG27) und eine neue 8./JG27 gebildet. 10./JG27 wurde im März 1944 aus Teilen von 7./JG27 hinzugefügt. Zwischen dem 20. Mai 1944 und dem 15. Juni 1944 wurde 7./JG27 als 7. (Ersatz)/JG27 bezeichnet. Am 1. Mai 1944 wurde aus 10./JG27 13./JG27, gehörte aber noch zu III./JG27. JG27 wurde am 15. August 1944 neu organisiert:

9./JG27 unverändert
10./JG27 ab 13./JG27
11./JG27 vom alten 8./JG27
12./JG27 vom alten 7./JG27

Flugplätze und Flugplatzstandorte
Datum Standort Gruppe Gebrauchte Flugzeuge
9. Juli 1940 - 28. August 1940 Carquebut Bf 109E
28. August 1940 - 10. November 1940 Guine Bf 109E
10. Nov. 1940 - Nov. 1940 Diepholz Bf 109E
Nov. 1940 - Feb. 1941 Vechta Bf 109E
2. Feb. 1941 - Feb. 1941 Bukarest-Baneasa Bf 109E
Feb. 1941 - März 1941 Giulesti Bf 109E
März 1941 - 10. März 1941 Vrba Bf 109E
10. März 1941 - 10. April 1941 Belica Bf 109E
10. April 1941 - 16. April 1941 Bitolja Bf 109E
16. April 1941 - 21. April 1941 Kozani Bf 109E
21. April 1941 - 26. April 1941 Larissa-Eleftherion Bf 109E
26. April 1941 - 2. Mai 1941 Athen-Eleusis Bf 109E
2. Mai 1941 - 24. Mai 1941 Gela Bf 109E
24. Mai 1941 - 12. Juni 1941 Suwalki Bf 109E
12. Juni 1941 - 25. Juni 1941 Sobolewo Bf 109E
25. Juni 1941 - 1. Juli 1941 Wilna Bf 109E
1. Juli 1941 - 3. Juli 1941 Michaliezky Bf 109E
3. Juli 1941 - 6. Juli 1941 Sloboda Bf 109E
6. Juli 1941 - 13. Juli 1941 Lepel Bf 109E
13.07.1941 - 16.07.1941 Kamary Bf 109E
16.07.1941 - 30.07.1941 Demidowo Bf 109E
30. Juli 1941 - 31. Juli 1941 Andrejewa Bf 109E
31. Juli 1941 - 24. August 1941 Solzy Bf 109E
24. August 1941 - 6. September 1941 Spaskaja-Polist Bf 109E
6. September 1941 - 2. Oktober 1941 Ljuban Bf 109E
2. Okt 1941 - 9. Okt 1941 Stabna Bf 109E
9. Okt 1941 - Okt 1941 Dugino Bf 109E
Okt 1941 - 16. Okt 1941 Stabna Bf 109E
17.10.1941 - 6.12.1941 D beritz Bf 109E/F
6.12.1941 - 12.12.1941 Tmimi FlFu Afrika Bf 109F
12.12.1941 - 17.12.1941 Martuba FlFu Afrika Bf 109F
17.12.1941 - 26.12.1941 Magrum FlFu Afrika Bf 109F
26.12.1941 - 31.12.1941 Agedabia FlFu Afrika Bf 109F
31. Dezember 1941 - Januar 1942 Arco Philaenorum FlFu Afrika Bf 109F
Januar 1942 - 1. Februar 1942 Agedabia FlFu Afrika Bf 109F
1. Februar 1942 - 7. Februar 1942 Benina FlFu Afrika Bf 109F
7. Februar 1942 - 17. Juni 1942 Martuba* FlFu Afrika Bf 109F
17. Juni 1942 - 22. Juni 1942 Ain-el-Gazala* FlFu Afrika Bf 109F
22. Juni 1942 - 24. Juni 1942 Gambut* FlFu Afrika Bf 109F
24. Juni 1942 - 27. Juni 1942 Sidi Barrani* FlFu Afrika Bf 109F
27. Juni 1942 - 30. Juni 1942 Bir-el-Astas* FlFu Afrika Bf 109F
30. Juni 1942 - 2. Juli 1942 Fuka* FlFu Afrika Bf 109F
2. Juli 1942 - 9. Juli 1942 Mumin Busak* FlFu Afrika Bf 109F
9. Juli 1942 - 21. Juli 1942 Quote* FlFu Afrika Bf 109F
21.07.1942 - 03.09.1942 Haggag-el-Quasaba* FlFu Afrika Bf 109F
3. September 1942 - Oktober 1942 Turbija* FlFu Afrika Bf 109F
2. November 1942 - 4. November 1942 Tobruk* FlFu Afrika Bf 109F
4. November 1942 - 12. November 1942 Bengasi FlFu Afrika Bf 109F
12. November 1942 - März 1943 Kastelli (Kreta)** Bf 109F/G
März 1943 - März 1943 Bari** Bf 109F/G
März 1943 - 31. März 1943 Trapani** Bf 109F/G
31. März 1943 - Mai 1943 San Pietro** Bf 109F/G
Mai 1943 - Juni 1943 Lecce Bf 109F/G
Juni 1943 - 14. Juli 1943 Tanagra Bf 109G
14. Juli 1943 - Juli 1943 Brindisi Bf 109G
Juli 1943 - 23. September 1943 Wien-Gtzendorf Bf 109G
23.09.1943 - 10.11.1943 Argos*** Bf 109G
10. November 1943 - November 1943 Kalamaki Bf 109G
Nov. 1943 - 3. Dez. 1943 Tanagra Bf 109G
3. Dezember 1943 - März 1944 Kalamaki**** Bf 109G
März 1944 - 2. April 1944 Wien-Seyring Bf 109G
2. April 1944 - 11. April 1944 Wolkersdorf Bf 109G
11. April 1944 - 25. April 1944 Borgond Bf 109G
25. April 1944 - April 1944 Semilin Bf 109G
April 1944 - Mai 1944 Franzfeld Bf 109G
Mai 1944 - 6. Juni 1944 Götzendorf Bf 109G
6. Juni 1944 - 15. August 1944 Connentre Bf 109G
15. August 1944 - 25. August 1944 Ermenonville Bf 109G
25. August 1944 - 28. August 1944 Lappion-Boncourt Bf 109G
28. August 1944 - 4. September 1944 St. Trond-Orsmaal Bf 109G
4. September 1944 - 5. September 1944 Eschborn Bf 109G
5. September 1944 - 16. Oktober 1944 Köln-Wahn Bf 109G
16. Okt 1944 - Dez 1944 Großenhain Bf 109G/K
Dez. 1944 - 18. März 1945 Hesep Bf 109G/K
18. März 1945 - 29. März 1945 Gütersloh Bf 109K
29. März 1945 - 8. April 1945 Goslar Bf 109K
8. April 1945 - 11. April 1945 Halberstadt Bf 109K
11. April 1945 - April 1945 Großenhain Bf 109K
April 1945 - 20. April 1945 Prag-Gbell Bf 109K
20. April 1945 - 2. Mai 1945 Bad Aibling Bf 109K
2. Mai 1945 - Mai 1945 Salzburg Bf 109K
Mai 1945 - 8. Mai 1945 Saalbach Bf 109K

* eine bei Kastelli (als Jagdkommando Kreta) gediente Abteilung, 23. März 1942 - November 1942

** 8./JG27 war stationiert in Gadurra (Rhodos), 18. Januar 1943 - 25. Februar 1943, und in Kastelli Februar 1943 - Mai 1943, Dienst in Athen-Tatoi, November 1942 - Januar 1943

*** Abteilungen dienten in Paramythia (September 1943), Gadurra (Oktober 1943) und Malemes (Oktober 1943).

****-Abteilungen dienten in Devoli, Araxos und Malemes (alle Dezember 1943).

  • Hptm Rudolf Sinner, Juni 1943 - 13. September 1943
  • Olt Dietrich Boesler (kommissarisch), Sept. 1943 - 10. Okt 1943
  • Olt Alfred Burk (kommissarisch), Okt 1943 - 18. Okt 1943
  • Hptm Joachim Kirschner, 19.10.1943 - 17.12.1943
  • Hptm Otto Meyer, Dez. 1943 - 12.07.1944
  • Hptm Hanns-Heinz Dudeck, Juli 1944 - 1. Januar 1945
  • Hptm Ernst-Wilhelm Reinert, 2. Januar 1945 - 23. März 1945

Gegründet Mai 1943 in Kalamaki mit 10. - 12. staffeln mit:

Stab IV./JG27 neu
10./JG27 neu
11./JG27 neu
12./JG27 ab 8./JG27

15./JG27 wurde am 12. Juni 1944 gebildet und trat der Gruppe bei. IV./JG27 wurde am 15.08.1944 neu organisiert:

13./JG27 ab 10./JG27
14./JG27 ab 12./JG27
15./JG27 ab 11./JG27
16./JG27 vom alten 15./JG27

IV./JG27 wurde am 31. März 1945 aufgelöst.

Flugplätze und Flugplatzstandorte
Datum Standort Gruppe Gebrauchte Flugzeuge
Mai 1943 - 17. Juli 1943 Kalamaki* Bf 109F/G
17.07.1943 - 08.09.1943 Tanagra** Bf 109F/G
08.09.1943 - 18.09.1943 Kalamaki Bf 109F/G
18.09.1943 - 18.09.1943 Tanagra Bf 109F/G
18. September 1943 - 28. Oktober 1943 Kalamaki*** Bf 109F/G
28. Oktober 1943 - 22. November 1943 Podgorica Bf 109F/G
22. November 1943 - Dezember 1943 Mostar Bf 109G
6. Dezember 1943 - 3. Februar 1944 Skoplje**** Bf 109G
4. Februar 1944 - 23. März 1944 Nisch Bf 109G
23. März 1944 - 4. April 1944 Graz-Thalerhof Bf 109G
4. April 1944 - 10. April 1944 Steinamanger Bf 109G
10. April 1944 - 3. Mai 1944 Mehrwertsteuer Bf 109G
3. Mai 1944 - 23. Mai 1944 Steinamanger Bf 109G
23. Mai 1944 - 27. Mai 1944 Agram Bf 109G
27. Mai 1944 - 6. Juni 1944 Mehrwertsteuer Bf 109G
7. Juni 1944 - 14. Juli 1944 Champfleury-la-Perthe Bf 109G
14. Juli 1944 - 2. August 1944 Beaufort Bf 109G
2. August 1944 - 18. August 1944 Champfleury-la-Perthe Bf 109G
18. August 1944 - 13. Oktober 1944 Hustedt Bf 109G
13.10.1944 - 18.10.1944 Oschatz Bf 109G
18.10.1944 - 19.11.1944 Pomssen Bf 109G/K
19. November 1944 - 31. März 1945 Achmer Bf 109G/K

* 10./JG27 war im Juli 1943 in Larissa-Eleftherion stationiert und 12./JG27 war in Malemes 24. Mai 1943 - Juli 1943 stationiert

** Abteilungen in Araxos, Agrinion, Maloi, Sedes, Maritsa, Gadurra, Chanea und Heraklion

*** Ein Stab war im Oktober 1943 in Gadurra stationiert

****-Abteilungen in Tirana, Devoli, Mostar und Podgorica

Gegründet am 5. Mai 1942 in Martuba. Am 1. September 1942 umbenannt in 2./Jabogruppe Afrika.

Flugplätze und Flugplatzstandorte
Datum Standort Gruppe Gebrauchte Flugzeuge
5. Mai 1942 - 17. Juni 1942 Martuba FlFu Afrika Bf 109F
17. Juni 1942 - 22. Juni 1942 Ain-el-Gazala FlFu Afrika Bf 109F
22. Juni 1942 - 25. Juni 1942 Gambut FlFu Afrika Bf 109F
25. Juni 1942 - 1. Juli 1942 Sidi Barrani FlFu Afrika Bf 109F
1. Juli 1942 - 20. Juli 1942 Quotaifiya FlFu Afrika Bf 109F
20.07.1942 - 01.09.1942 Haggag-el-Quasaba FlFu Afrika Bf 109F

Gegründet am 23. Juli 1941 in Madrid als Span. Jagdstaffel. Die Besatzungen wurden für eine zweimonatige Ausbildung am 27.07.1941 nach Werneuchen verlegt und am 24.09.1941 als 15. (span.)/JG27 nach Moschna verlegt. Am 4. März 1942 in Madrid offiziell aufgelöst.

Flugplätze und Flugplatzstandorte
Datum Standort Gruppe Gebrauchte Flugzeuge
24. September 1941 - 7. Oktober 1941 Moschna Bf 109E
7. Okt 1941 - 9. Okt 1941 Bjeloja Bf 109E
9. Okt 1941 - 16. Okt 1941 Konaja Bf 109E
16. Okt 1941 - 28. Okt 1941 Kalinin Bf 109E
28.10.1941 - 6.11.1941 Staritza Bf 109E
6. November 1941 - 25. November 1941 Russa Bf 109E
25.11.1941 - 10.12.1941 Klin Bf 109E
10.12.1941 - 15.12.1941 Russa Bf 109E
15. Dezember 1941 - 7. Januar 1942 Dugino Bf 109E
7. Januar 1942 - 13. Februar 1942 Witebsk Bf 109E

  • Hptm Erich Gerlitz, 13.10.1940 - 12.06.1941
  • Hptm Herbert Nebenfuhr, 12.06.1941 - 02.02.1942

Gegründet am 13.10.1940 in Guines, als Erg.Staffel/JG27. Am 12. Juni 1941 wurde Erg nzungsgruppe/JG27 mit:

Stab der Erg nzungsgruppe/JG27 neu
1. Einsatzstaffel/JG27 neu
2. Ausbildungsstaffel/JG27 von Erg.Sta./JG27

Stab der Erg nzungsgruppe/JG27 wurde Stab/EJGr.S d
1. Einsatzstaffel/JG27 wurde 8./JG1
2. Ausbildungsstaffel wurde 2./EJGr.S d

Flugplätze und Flugplatzstandorte
Datum Standort Gruppe Gebrauchte Flugzeuge
13. Okt 1940 - 10. Nov. 1940 Guine Bf 109E
10. Nov. 1940 - Jan. 1941 Oldenburg Bf 109E
Januar 1941 - Mai 1941 Parndorf Bf 109E
Mai 1941 - Juli 1941 Grottkau Bf 109E
Juli 1941 - 13. November 1941 Uetersen Bf 109E
13. November 1941 - Januar 1942 Aalborg-West* Bf 109E
Januar 1942 - 2. Februar 1942 Mannheim-Sandhofen Bf 109E

* 1. Staffel blieb bis Januar 1942 in Uetersen.

  • Flugzeugbestand und Bewegungsmeldungen, Stab/JG27
  • Flugzeugbestand und Bewegungsmeldungen, I./JG27
  • Flugzeugbestand und Bewegungsmeldungen, II./JG27
  • Flugzeugbestand und Bewegungsmeldungen, III./JG27
  • Flugzeugbestand und Bewegungsmeldungen, IV./JG27

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Asisbiz läuft seit Juli 2006 dieser Abschnitt wurde am 5. Mai 2020 aktualisiert


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