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Nazideutschland - Hitlerjugend

Nazideutschland - Hitlerjugend

In den frühen 1920er Jahren hatte die NSDAP eine Jugendbewegung unter der Führung von Kurt Gruber ins Leben gerufen, um junge Männer für eine Ausbildung zur SA (Stormtroopers) zu gewinnen. Am 4. Juli 1926 wurde die Gruppe in Hitlerjugend, Bund Deutscher Arbeiterjugend, umbenannt und der SA angegliedert und von ihr geführt.

Die Hitlerjugend trug Uniformen und nahm an Versammlungen und Kundgebungen teil, bei denen sie mit nationalsozialistischen Ansichten indoktriniert wurden.

Adolf Hitler glaubte, dass die Unterstützung der Jugend für die Zukunft des Dritten Reiches von entscheidender Bedeutung sei, und wollte mit dem Hitlerjugendprogramm eine Generation loyaler Anhänger der nationalsozialistischen Ansichten hervorbringen.

Plakate wurden verwendet, um mehr Mitglieder anzuziehen, und die Mitgliederzahl stieg von 5.000 im Jahr 1925 auf 25.000 im Jahr 1930.

Als die Nationalsozialisten 1933 an die Macht kamen, wurden andere Jugendgruppen gewaltsam in die Hitlerjugend verschmolzen, und bis Ende 1933 betrug die Mitgliederzahl etwas mehr als 2 Millionen.

Im Dezember 1936 war die Mitgliedschaft in der Hitlerjugend für alle Jungen und Mädchen ab 10 Jahren praktisch verpflichtend - die Mitgliedschaft konnte nur durch die Nichtzahlung von Mitgliedsbeiträgen vermieden werden, doch diese „Lücke“ wurde 1939 gelockert und die Mitgliederzahl auf 8 Millionen Mitglieder um 8 Millionen erhöht 1940.

Es gab getrennte Hitler-Jugendgruppen für Jungen und Mädchen:

Jungen im Alter von 6 - 10 Jahren schlossen sich den Little Fellows (Pimpf) an. Sie machten hauptsächlich Outdoor-Sportarten wie Wandern, Wandern und Zelten.

Jungen im Alter von 10 - 13 Jahren schlossen sich dem Deutschen Jungvolk an. Sie machten immer noch sportliche Aktivitäten, aber diese hatten einen eher militärischen Schwerpunkt wie Paradieren und Marschieren sowie Kartenlesen. Sie erfuhren auch etwas über die Ansichten der Nazis zu Rassenreinheit und Antisemitismus.

Jungen im Alter von 14 - 18 Jahren schlossen sich der Hitler-Jugend an. Sie waren bereit, durch militärische Aktivitäten Soldaten zu werden.

Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren kamen zu Young Maidens (Jungmadel), wo ihnen gute Gesundheitspraktiken beigebracht wurden und wie sie gute Mütter und Hausfrauen werden können. Sie erfuhren auch etwas über die Ansichten der Nazis zu Rassenreinheit und Antisemitismus.

Mädchen im Alter von 14 bis 21 Jahren traten dem Bund Deutscher Madel bei, wo sie weiter auf ihre Rolle als Mutter zukünftiger Deutscher vorbereitet wurden.

Dieser Beitrag ist Teil unserer Ressourcensammlung über Nazideutschland. Klicken Sie hier für unsere umfassende Informationsquelle zu Gesellschaft, Ideologie und Schlüsselereignissen im nationalsozialistischen Deutschland.


Schau das Video: Anton und die Hitlerjugend 1. Der Krieg und ich. SWR Kindernetz (August 2021).