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Salt 2 (Strategic Arms Limitation Talks)

Salt 2 (Strategic Arms Limitation Talks)

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Der Strategic Arms Limitation Treaty (SALT) bestand aus zwei Runden bilateraler Konferenzen und entsprechenden internationalen Verträgen zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion. Sie wurden als Salz 1 und Salz 2 bekannt.

Carter war der Ansicht, daß Rüstungskontrollabkommen unabhängig vom sowjetischen Verhalten in anderen Gebieten angestrebt werden sollten, und unterzeichnete sie im Juni 1979 gemeinsam mit Breschnew. Der Vertrag zielte darauf ab, die Kontrolle strategischer Atomwaffen zu gewährleisten, indem unter anderem die Liefersysteme auf beiden Seiten reduziert wurden. Auf dem Papier vielversprechend, hing die Umsetzung von SALT 2 davon ab, dass Moskau seine Versprechen einhielt.

Die Unruhe, mit der einige Experten den Vertrag betrachteten, spiegelt sich in der Bemerkung eines hochrangigen amerikanischen Diplomaten wider, dass Carter eine grundlegende Regel in den amerikanisch-sowjetischen Beziehungen ignorierte: Die amerikanische Öffentlichkeit wollte sowohl Verhandlung als auch Stärke der USA, nicht die eine oder die andere. Wie wir sehen werden, hat Präsident Reagan dieses amerikanische Merkmal sehr gut verstanden.

SALT 2 führte 1979 zu einer Einigung, aber der US-Senat beschloss, den Vertrag als Reaktion auf die russische Invasion in Afghanistan, die ebenfalls 1979 stattfand, nicht zu ratifizieren. Der sowjetische Gesetzgeber ratifizierte ihn dementsprechend nicht. Der Vertrag lief am 31. Dezember 1985 aus und wurde nicht verlängert.

Kritiker hielten es für völlig ineffektiv und würden nichts tun, um einen Atomkrieg zu verhindern. Eugene Rostow argumentierte 1979 wie folgt:

Der Washingtoner Seevertrag und seine Nachkommen haben Pearl Harbor nicht verhindert. Wir, die Briten und die Franzosen, die sich vom Vertrag einlullen ließen und es auf jeden Fall schwerfanden, Geld für Marineaufbauprogramme zu finden, ließen unsere Marinen abrutschen. Wir haben nicht unsere vollen Quoten gebaut oder unsere Schiffe modernisiert. Die Japaner und später die Deutschen nutzten dagegen ihre Quoten voll aus. Wir sollten uns erinnern, was der Ausdruck "Taschenschlachtschiff" bedeutete. Das Taschenschlachtschiff, das die Japaner und die Deutschen im Zweiten Weltkrieg mit so großer Wirkung einsetzten, war ein Kreuzer mit der Schlagkraft eines Schlachtschiffs - eines mächtigen modernen Kriegsmanns, der innerhalb der Tonnagegrenzen des Vertrags gebaut wurde.

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