Kriege

Erster Weltkrieg - Ende des Ersten Weltkriegs

Erster Weltkrieg - Ende des Ersten Weltkriegs

Obwohl Amerika Deutschland erst 1917 den Krieg erklärte, war es von Anfang an in den Krieg verwickelt, um die Alliierten mit Waffen und Vorräten zu versorgen. Amerika war maßgeblich an Militäreinsätzen beteiligt, die zum endgültigen Abschluss des Ersten Weltkriegs führten und das Ende des Ersten Weltkriegs miterlebten.

Am 2. Mai 1915 wurde das britische Passagierschiff Lusitania von einem Torpedo eines deutschen U-Bootes versenkt. 1195 Passagiere, darunter 128 Amerikaner, kamen ums Leben. Die Amerikaner waren empört und setzten die Regierung unter Druck, in den Krieg einzutreten.

Woodrow Wilson (rechts) setzte sich für ein friedliches Kriegsende ein. Er appellierte an beide Seiten, den Krieg auf diplomatischem Wege beizulegen, war aber erfolglos.

Im Februar 1917 kündigten die Deutschen eine uneingeschränkte U-Boot-Kriegsführung an. Sie planten, jedes Schiff zu versenken, das sich Großbritannien näherte, sei es ein Militärschiff, ein Versorgungsschiff oder ein Passagierschiff.

Am 3. April 1917 hielt Wilson eine Rede, in der er erklärte, dass Amerika in den Krieg eintreten und den Frieden in Europa wiederherstellen werde.

Die Vereinigten Staaten erklärten Deutschland am 6. April 1917 den Krieg. Amerikanische Truppen schlossen sich im Sommer 1918 den Franzosen und Briten an. Sie waren frisch und nicht kriegsmüde und von unschätzbarem Wert, um die Deutschen zu besiegen.

Der Sieg der Alliierten im November 1918 war nicht nur auf das amerikanische Engagement zurückzuführen. Schnelle Fortschritte in der Waffentechnologie bedeuteten, dass bis 1918 Panzer und Flugzeuge alltäglich waren.

Der deutsche Befehlshaber Erich Ludendorff war ein brillanter Militärbefehlshaber und hatte 1917 entscheidende Siege über Russland errungen, die zum russischen Rückzug aus dem Krieg führten.

1918 kündigte er an, dass die Alliierten vor dem Einmarsch der amerikanischen Truppen an der Westfront besiegt werden müssten, wenn Deutschland den Krieg gewinnen wollte.

Obwohl seine Offensive zunächst erfolgreich war, hielten die Alliierten Boden und stießen die Deutschen schließlich zurück.

1918 kam es in Berlin und anderen Städten zu Streiks und Demonstrationen, die gegen die Auswirkungen des Krieges auf die Bevölkerung protestierten. Die britische Seeblockade deutscher Häfen bedeutete, dass Tausende von Menschen hungerten. Die Sozialdemokraten warteten auf die Chance, Deutschland wie in Russland zu erobern. Im Oktober 1918 trat Ludendorff zurück und die deutsche Marine meuterte. Das Ende war nahe. Kaiser Wilhelm II. Dankte am 9. November 1918 ab.

Am 11. November trafen sich die Staats- und Regierungschefs beider Seiten in der Eisenbahnwaggonzentrale von Ferdinand Foch in Compiegne.

Der Waffenstillstand wurde um 6 Uhr morgens unterzeichnet und trat fünf Stunden später in Kraft. So erlebten alle Seiten das endgültige Ende des Ersten Weltkriegs.

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