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Die Titanic - Der Kalifornier

Die Titanic - Der Kalifornier

So nah und doch so fern…

Die Titanic war in der Nacht vom 14. April 1912 nicht das einzige Schiff auf dem nordatlantischen Eisfeld.

Gegen 22.30 Uhr hatte der Kalifornier für die Nacht am Rand des Eisfeldes angehalten. Sie hatten ihr Radio ausgeschaltet und der Operator war ins Bett gegangen.

Die Nachtbesatzung des Kaliforniers bemerkte, dass ein großes Passagierschiff um 23.40 Uhr etwa sechs Meilen südlich anhielt.

Kurz nach Mitternacht wurde der Kapitän der Californian von seiner Besatzung darüber informiert, dass der große Passagierschiff Raketen in den Himmel abfeuerte. Sie kamen zu dem Schluss, dass das Schiff für die Nacht stehen geblieben war und eine Party hatte.

Um 2.20 Uhr wurde bemerkt, dass das große Schiff verschwunden war und die Besatzung glaubte, dass es weggedampft war.

Um 3 Uhr morgens waren weitere Raketen zu sehen und um 4 Uhr morgens konnte ein weiteres Schiff, die Karpaten, in der zuletzt notierten Position des großen Liners deutlich gesehen werden.

Der kalifornische Funker wurde gegen 5 Uhr morgens geweckt und die Besatzung erfuhr vom Schicksal der Titanic.

Bei den britischen und amerikanischen Untersuchungen über die Katastrophe behauptete Kapitän Stanley Lord der Californian, sein Schiff sei neunzehn Meilen nördlich der Titanic positioniert und könne die Titanic nicht rechtzeitig erreichen, um Passagiere zu retten.

Viele Überlebende der Titanic sagten jedoch aus, dass es tatsächlich ein weiteres Schiff etwa sechs Meilen nördlich der Titanic gab.

Die Untersuchungen ergaben, dass sich der Kalifornier tatsächlich nur sechs Meilen nördlich der Titanic befunden hatte und die Titanic hätte erreichen können, bevor sie gesunken war.

Aber war es der Kalifornier?

Könnte es ein anderes Schiff in der Gegend gegeben haben?

Dieser Artikel ist Teil unserer größeren Auswahl an Beiträgen zur Titanic. Um mehr zu erfahren, klicken Sie hier für unseren umfassenden Leitfaden zur Titanic.