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Führer-Grenadier-Division

Führer-Grenadier-Division

Führer-Grenadier-Division

Geschaffen im April 1943 als Führer-Grenadier-Bataillon unter dem Kommando von Oberst Hans-Joachim Kahler aus der Zweiteilung des Führer-Begleit-Bataillons, wechselte sein Personal zwischen Wachdienst an der Wolfsschanze und Frontdienst bei der Führer-Begleitkampfgruppe. Im Laufe der Zeit erreichte es eine Stärke von sieben Unternehmen. Im Juni 1944 wurde es zur Führergrenadierbrigade reorganisiert, wobei das I. und II. Bataillon aus dem ursprünglichen Bataillon stammten, während das III. Bataillon Wandern und das IV. Bataillon in Rastenburg gebildet wurden. Ein Panzerbataillon wurde hinzugefügt, ebenso wie zusätzliche Unterstützungseinheiten, wie die 17. (Infanteriehaubitze), 18. (Flak) und 19. (Panzeringenieur) Kompanie. Schließlich wurde ein V Grenadier Battalion aufgestellt. Im September 1944 wurde die Brigade erneut reorganisiert, diesmal wurden die Bataillone I und V in das Führer-Begleit-Bataillon (zum Ausbau zu einem Regiment) verlegt und die Brigade in den Truppenübungsplatz Fallingsbostel verlegt. Es bestand nun aus drei Bataillonen – I (Panzergrenadier), II (Grenadier) und III (Panzer) – sowie Signal-, Infanterie-, Flak- und Panzeringenieurkompanien, wobei gleichzeitig Jagdpanzer- und Artilleriebataillone hinzukamen.

Im Oktober trat die Brigade bei Gumbinnen in Ostpreußen gegen die Rote Armee ein und schwächte ihre Angriffe zwischen dem 21. und 27. Oktober ab, als sie schließlich zum Rückzug gezwungen wurde. Am 2. November schnell wieder im Einsatz, wurde es der 5. Panzerdivision zugeteilt und nahm an einem Gegenangriff teil, der Goldap zurückeroberte, wo sie entdeckten, dass eine Reihe von Gräueltaten gegen deutsche Zivilisten verübt worden waren. Ende November wurde die Brigade aus der Linie gezogen und nach Westen geschickt, um an der Operation Wacht-am-Rhein (besser bekannt als Ardennenoffensive) teilzunehmen. Es wurde im Süden eingesetzt, um Gegenangriffe von Pattons 3. US-Armee abzuwehren. Es erlitt schwere Verluste bei intensiven Kämpfen (insbesondere bei dem Versuch, das Dorf Dahl zurückzuerobern) und wurde schließlich am 16. Januar 1945 unter dem Kommando von Oberst (später Generalmajor) Hellmuth Mäder abgezogen.

Zusammen mit der Führer-Begleitbrigade wurde die Führer-Grenadier-Brigade am 26. Es war jedoch bei weitem nicht in voller Stärke – in dieser Phase des Krieges fehlte Deutschland die Arbeitskräfte, um selbst die Elite-Einheiten des Führers auf die volle Stärke zu bringen. Es bestand aus:

101. Panzerregiment (Stab I und III Bataillone)
Panzergrenadier-Regiment 99 (drei Bataillone)
911. Armee Sturmgeschütz Brigade (drei Kompanien)
124. Panzer-Artillerie-Regiment (drei Bataillone)
101. Panzeraufklärungsbataillon
Divisionale Unterstützungseinheiten

Unter dem Kommando von Generalmajor Erich von Haβenstein nahm auch sie im Februar 1945 an der Offensive bei Stettin teil, die zur Rückeroberung Laubans führte. Anfang April 1945 wurde die Abteilung letztmals reorganisiert. Sie bestand aus:

2. Führer-Panzerregiment
Panzergrenadier-Regiment 3 des Führers
Panzergrenadier-Regiment 4 des Führers
2. Führer-Panzer-Artillerie-Regiment
Führer-Panzer-Flak-Bataillon
Divisionale Unterstützungseinheiten

Die Division kämpfte in Pommern bis Ende März, als sie nach Wien geschickt wurde. Sie wurde am 7. April vorübergehend abgeschnitten, brach aber schnell aus und nahm nach dem Verlust der Stadt am Rückzug durch Österreich teil und bildete die Nachhut der Heeresgruppe Süd vom 1. bis 8. Mai. Es ergab sich am 9. Mai bei Trahwein den amerikanischen Streitkräften, wurde aber wenige Tage später an die Sowjets übergeben. Die meisten Überlebenden kehrten nie nach Hause zurück.


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