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Rezension: Band 18 - Deutsche Geschichte

Rezension: Band 18 - Deutsche Geschichte

Die Geschichte des Nationalsozialismus als Bewegung und Regime bleibt einer der eindringlichsten und am intensivsten untersuchten Aspekte der Geschichte des 20. Jahrhunderts, dessen Bedeutung weit über Deutschland oder gar Europa hinausreicht. Dieser Band bietet eine aktuelle und maßgebliche Einführung in die Geschichte des nationalsozialistischen Deutschlands mit zehn Kapiteln zu den wichtigsten Themen, jeweils von einem Experten auf diesem Gebiet. Nach einer Einführung, die die Herausforderungen darlegt, die diese Geschichtsperiode seit 1945 an Historikerinnen und Historiker gestellt hat, erläutern die Beitragenden, wie der Nationalsozialismus als Ideologie und politische Bewegung entstanden ist; wie Hitler und seine Partei die Macht übernahmen und den deutschen Staat neu formten; und wie die nationalsozialistische „nationale Gemeinschaft“ um eine radikale und schließlich tödliche Unterscheidung zwischen „Eingeschlossenen“ und „Ausgeschlossenen“ herum organisiert war. Weitere Kapitel diskutieren die komplexe Beziehung zwischen dem Nationalsozialismus und den religiösen Glaubensrichtungen Deutschlands; die perverse wirtschaftliche Rationalität des Regimes; der von Hitlers Außenpolitik vorgegebene Kriegsweg; und die komplizierte und intime Verflechtung von Krieg und Völkermord, mit einem letzten Kapitel über die Nachwirkungen des Nationalsozialismus in der deutschen Nachkriegsgeschichte und -erinnerung.


Die deutsche (fünfte) Aliyah und die Entwicklung der israelischen Werbeindustrie

Dieser Artikel analysiert den Einfluss jüdischer Einwanderer auf die entstehende Werbeindustrie im britischen Mandatsgebiet Palästina. Bis 1933–1939 eine Massenwelle von Einwanderern eintraf, war die lokale Werbung eher klein und unentwickelt. Unter diesen Einwanderern – von denen viele aus Mitteleuropa kamen, hauptsächlich aus Deutschland (auch bekannt als die „fünfte“ oder „deutsche“ Aliyah) – waren Werbeagenten und Grafikdesigner, die den Grundstein für professionelle Werbeagenturen in Palästina legten. Diese neuen Einwanderer erfüllten die lokale Gesellschaft mit Botschaften, die den westeuropäischen Lebensstil verfechten, Komfort und Ästhetik als erstrebenswerte Ideale darstellen, Werte, die tatsächlich der Arbeitsmoral und dem sozialistischen Ethos des Jischuw zu dieser Zeit widersprachen. Die nachhaltigen Spuren, die diese deutsche Aliyah in der lokalen Werbewirtschaft und später im Staat Israel hinterlassen hat, lassen sich in zwei Hauptbereichen beobachten: dem strukturell-funktionalen Bereich der Branche und dem inhaltlich-visuellen Bereich der kreativen Produkte der Branche.


ANDERE HISTORISCHE GESELLSCHAFT VON ALBERTA SELECTIONS

Wintersport im Westen

11,95 $ Sonderpreis 5,00 $

Zehn Essays, die die Geschichte des westkanadischen Sports schildern, werden in diesem Buch grafisch dargestellt.

Beginnend mit Sport und Freizeit im Pelzhandel des 19. Jahrhunderts erzählen die Autoren spannende und sachliche Geschichten über die Entwicklung des Wintersports in den vier westlichen Provinzen.

Hrsg.: Elise Corbet & Anthony W. Rasporich, 1990, (SC 148 S.) ISBN 0-929123-01-8


Bekanntmachung

Das Mansfield Prize Committee vergibt einstimmig den Preis für den besten in der Zeitschrift veröffentlichten Artikel Zeitschrift für Religionsgeschichte 2020 an Lisa Beaven, Senior Research Fellow in Language and Linguistics an der La Trobe University, für ihren Artikel "The Early Modern Sensorium: The Rosary in Seventeenth‐Century Rome", Dezember (Band 44:4)

Der Bruce Mansfield Prize ist nach dem Gründungsherausgeber des Journal of Religious History benannt und wird für den besten jährlich in der Zeitschrift veröffentlichten Artikel verliehen. Um alle Gewinnerartikel zu sehen, klicken Sie hier.


Wahrheit und Geheimnis: Der Schutz der Privatsphäre im alten deutschen, französischen und englischen Recht

Sofortzugang erwerben (PDF-Download und unbegrenzter Online-Zugang):

Abstrakt

Im Vergleich der Rechtsentwicklung in Frankreich, Deutschland und England zwischen 1500 und 1800 analysiert dieser Artikel den Schutz jener Interessen, die heute vom Datenschutzrecht erfasst werden. Kontinentales Recht, beeinflusst von den Römern actio iniuriarum, schützte persönliche Geheimnisse und verhinderte bis zu einem gewissen Grad auch die Verbreitung peinlicher Wahrheiten. Das englische Diffamierungsgesetz bot jedoch keinen vergleichbaren Schutz, da der Beweis der Wahrheit ("Rechtfertigung") eine perfekte Verteidigung gegen jegliche Schadensersatzansprüche unter dem Begriff Diffamierung darstellte. Die Schlussfolgerung, dass das Zivilrecht eine lange Tradition der Sicherung sensibler Informationen vor unerwünschter Veröffentlichung hat, wird durch die Tatsache unterstrichen, dass die alten Ideen des Schutzes von Geheimnissen und der Einschränkung der Veröffentlichung der Wahrheit den Juristen des 19. Privatsphäre ("vie privée", "Privatleben").


Adidas

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Adidas, vollständig Adidas AG, deutscher Hersteller von Sportschuhen und -bekleidung sowie Sportartikeln. Im frühen 21. Jahrhundert war es der größte Sportbekleidungshersteller in Europa und der zweitgrößte (nach Nike) der Welt. Adidas-Produkte werden traditionell mit einem Drei-Streifen-Markenzeichen gekennzeichnet, das ein Element in den neueren „Trefoil“- und „Mountain“-Logos des Unternehmens bleibt. Hauptsitz ist Herzogenaurach, Deutschland.

Der Name Adidas (von der Firma „adidas“ geschrieben) ist eine Abkürzung für den Namen des Gründers Adolf („Adi“) Dassler. Die Familie Dassler begann nach dem Ersten Weltkrieg mit der Herstellung von Schuhen. Bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin trug der amerikanische Leichtathletikstar Jesse Owens Schuhe, die angeblich ein Geschenk von Adi Dassler waren. Die Medaillengewinner von Owens steigerten die Bekanntheit der Marke Dassler auf der ganzen Welt. Nach den Wirren des Zweiten Weltkriegs strebten Adi und sein Bruder Rudolf („Rudi“) den Wiederaufbau der Firma Dassler an, aber ein persönlicher Bruch zwischen den Brüdern war bis 1948 irreparabel. Das Unternehmen spaltete sich daher in zwei Teile: Rudis Firma wurde schließlich umbenannt Puma, während aus Adi Adidas wurde.

Adidas wuchs in den 1950er Jahren stetig, als Fußballspieler des Verbands auf die Schuhe des Unternehmens umstiegen, die leicht waren und einschraubbare Stollen hatten. Das Unternehmen entwickelte daraufhin eine Sportartikellinie und führte 1963 Fußball-Fußbälle ein. Vier Jahre später begann Adidas mit der Herstellung von Bekleidung. Adidas war viele Jahre lang der größte Name bei Sportschuhen, aber in den 1970er Jahren nahm die Konkurrenz zu, insbesondere von neueren Firmen wie Nike. Adi Dassler starb 1978, und das Unternehmen verzeichnete in den 1980er Jahren trotz eines innovativen Werbevertrags mit der Rap-Gruppe Run-D.M.C., den Schöpfern des Hitsongs „My Adidas“ (1986), sinkende Marktanteile. (Das Unternehmen sollte sich 2016 in einem Deal mit dem Rapper und Unternehmer Kanye West wieder mit Hip-Hop verbünden.)

Zwischen 1990 und 1993 gehörte Adidas dem von Skandalen befallenen französischen Geschäftsmann Bernard Tapie, der es nicht wiederbeleben konnte. Das Unternehmen wurde an Investoren verkauft, die einen weiteren Franzosen, Robert Louis-Dreyfus, als Chief Executive Officer und Chairman holten. Unter seiner Führung erwarb Adidas 1997 die Salomon-Gruppe. Obwohl vor allem für Wintersportprodukte bekannt, besaß Salomon auch den Golfausrüster TaylorMade. Adidas wurde 2001 in Adidas-Salomon AG umbenannt und wechselte 2001 nach der Führung von Nike in den Einzelhandel. 2004 ging das Unternehmen eine erfolgreiche Partnerschaft mit der Bekleidungsdesignerin Stella McCartney ein.


"For All Mankind" Faktencheck: Wie die Weltraumserie von Apple TV die wahre Geschichte der Mondlandung widerspiegelt

Joel Kinnaman spielt den Astronauten Ed Baldwin in der Weltraumrennen-Saga „For All Mankind“ von Apple TV+. (Foto: Justin Lubin, Apple)

Spoiler-Alarm: Diese Geschichte enthält Handlungsdetails aus den ersten drei Folgen von Apple TV+s „For All Mankind“.

CULVER CITY, Kalifornien – Würden Sie glauben, dass sie einen Kameraden auf den Mond gebracht haben?

Das ist die geschichtsträchtige Prämisse von „For All Mankind“, dem Apple TV+-Drama (jetzt gestreamt), das sich vorstellt, was passiert wäre, wenn die Sowjetunion die USA bei einer Mondlandung besiegt hätte.

Dieses Stück alternativer Geschichte erzeugt einen geopolitischen Schmetterlingseffekt, der eher erhebend als apokalyptisch ist, die Richtung der Geschichte, die typischerweise kreativer Manipulation mit realen Ereignissen folgt.

„Das ist wirklich eine optimistische Show“, sagt Executive Producer Ronald D. Moore („Outlander“, „Battlestar Galactica“). "Die Prämisse ist, dass wir durch den Verlust des Rennens um den Mond tatsächlich so viel mehr gewonnen haben. Das Land und die Welt sind wirklich auf einen positiveren Weg gebracht."

'For All Mankind' von Apple TV+ wirft die Möglichkeit auf, dass Tracy Stevens (Sarah Jones) und ihr Ehemann Gordo (Michael Dorman) das erste Ehepaar im Weltraum werden könnten. (Foto: Apfel)

Das Herumspielen mit dem, was jeder Fünftklässler weiß, erfordert ein fundiertes Wissen, um die Geschichte glaubwürdig zu machen, sagt Moore aus dem Mission Control-Set "Mankind". "Wenn du dem Publikum etwas präsentieren willst, das im Grunde unwirklich und fantastisch ist, kannst du es der Realität näher bringen … desto bereitwilliger ist das Publikum, den fantastischen Sprung mit dir zu machen."

Er steht vor Bildschirmen, die Bilder des Mondes und Flugbahndiagramme auf dem Set der Show Anfang dieses Jahres zeigen, ein Beweis für die Liebe zum Detail. NASA-Notizbücher und Flugplanblätter sind an einer Reihe grauer Konsolen angeordnet, auf denen Missionspersonal Weltraumflüge überwacht, mit leeren Beer Nuts-Tüten und Cola-Dosen, die Beweise für menschliche Betankungsbemühungen liefern.

Joel Kinnaman, der den fiktiven Astronauten Ed Baldwin spielt, sagt, dass "Mankind" sich von seinen Science-Fiction-Projekten wie "Robocop" und "Altered Carbon" unterscheidet.

„Es fühlt sich nicht wirklich wie Science-Fiction an, weil … es immer noch in der Wissenschaft von damals verwurzelt ist“, sagt er. "Es zeigt Ihnen nur, wo wir hätten sein können, wenn wir die Innovation nicht gestoppt und die NASA nicht entfinanziert hätten."

Schauen wir uns an, was "For All Mankind" sagt und was wirklich passiert ist – und wie eine Veränderung des ersten Menschen auf dem Mond zu einer faszinierenden Reihe von Ereignissen führt:

Prämisse "Menschheit": Die Sowjetunion schockiert die USA mit einer überraschenden Mondlandung im Juni 1969, die Amerika dazu veranlasst, sein Raumfahrtprogramm umzugestalten, was schließlich zu Veränderungen in der Außenpolitik und der inneren Haltung führt.

In Wirklichkeit setzten die Amerikaner Neil Armstrong und "Buzz" Aldrin am 20. Juli 1969 ihren Fuß auf den Mond, während Kollege Michael Collins darüber kreiste. Alle drei sind in "Mankind" dargestellt, aber nur als Hintergrundfiguren.

ADVANCE FOR USE SAMSTAG, 13. JULI 2019 UND DANACH - Auf diesem von der NASA zur Verfügung gestellten Foto vom 20. Juli 1969 posiert der Astronaut Buzz Aldrin Jr. für ein Foto neben der US-Flagge auf dem Mond während der Apollo 11-Mission. Aldrin und sein Astronaut Neil Armstrong waren die ersten Männer, die bei Temperaturen von 243 Grad über Null bis 279 Grad unter Null die Mondoberfläche betraten. Astronaut Michael Collins flog das Kommandomodul. (Neil Armstrong/NASA über AP) ORG XMIT: NYMO411 (Foto: Neil Armstrong, AP)

Wer ist wer? Apollo 10 wird von den fiktiven Astronauten Baldwin (Kinnaman) und Gordo Stevens (Michael Dorman) gesteuert, aber ansonsten stimmt es historische Details, von der Rolle des Fluges als Mondlandungs-Generalprobe bis hin zu den Kommando- und Mondlandefähren mit den Spitznamen Charlie Brown und Snoopy. Außerhalb des Dienstes tuckern sie Bier in der Outpost Tavern in Houston, einem echten Astronautentreffpunkt in den 1960er Jahren.

Die Charaktere sind von historischen Persönlichkeiten umgeben, darunter Wernher von Braun (Colm Feore), der ehemalige Nazi-Wissenschaftler hinter der deutschen V-2-Rakete und der Astronauten-Büroleiterin der Apollo-Trägerrakete Deke Slayton (Chris Bauer), dem Chef der Missionskontrolle Gene Krantz und NASA-Administrator Thomas Paine.

Zur Unendlichkeit und darüber hinaus: In "Mankind" führt die überraschende sowjetische Landung Präsident Richard Nixon, der in Archivmaterial zu sehen ist, dazu, das US-Weltraumprogramm zu eskalieren, während die Rivalität der Supermächte in den Weltraum vordringt, mit ehrgeizigen Plänen für Mondbasen und Flüge zum Mars und darüber hinaus.

Jodi Balfour, links, Sonya Walger, Sarah Jones, Krys Marshall und Cass Bugge spielen Astronauten-Azubis in „For All Mankind“. (Foto: Apple)

In Wirklichkeit ist seit langem von bemannten Flügen zum Mars die Rede, aber sie hatten nicht annähernd die Intensität der Weltraumbemühungen der 60er Jahre. Die letzte Mondlandung war 1972.

Flugänderung: In "Mankind" ändert die Entscheidung der Supermächte, den Kalten Krieg im Weltraum zu verstärken, die politischen und budgetären Prioritäten. Amerika kommt aus dem Vietnamkrieg in den frühen 1970er Jahren heraus, ein paar Jahre früher als der eigentliche Krieg 1975 zu Ende ging. Die Sowjetunion marschiert nicht in Afghanistan ein.

Teddy bereit? Die überraschende sowjetische Mondlandung führt dazu, dass der US-Senator Edward "Ted" Kennedy zu entsprechenden Anhörungen nach Washington, D.C., zurückkehrt und seine Pläne, an einer Party auf Chappaquiddick Island teilzunehmen, absagt. Sein steigendes Profil und seine Abstammung von Kennedy könnten zu einer großen Herausforderung für Nixon im Jahr 1972 bei der Wiederwahl führen. Bedeutet das kein Watergate?

In Wirklichkeit fuhr Kennedy am 19. Juli 1969 mit einem Auto in einen Teich auf der Insel Massachusetts, was zum Tod der Passagierin Mary Jo Kopechne führte. Kennedy bekannte sich schuldig, den Unfallort verlassen zu haben, und das daraus resultierende Stigma beeinflusste Berichten zufolge seine Entscheidung, 1972 nicht für das Präsidentenamt zu kandidieren. (Nixon wurde in einem Erdrutsch wiedergewählt.)

Astronaut Ed Baldwin (Joel Kinnaman), rechts, und seine Frau Karen (Shantel VanSanten) beschäftigen sich mit dem Druck des NASA-Lebens in Apple TV+'s "For All Mankind" (Foto: Apple)

Gleichberechtigung im Weltraum? Die Sowjetunion sorgt in "Mankind" für eine weitere Überraschung und bringt 1969 die erste Frau auf den Mond. Das führt dazu, dass die NASA sich beeilt, eine Astronautin zu finden und ein Kandidatenfeld zusammenstellt, zu dem auch Stevens' Frau Tracy (Sarah Jones) gehört. Diese Kandidaten werden zu Vorbildern für eine Generation von Mädchen und ebnen den Weg für einen beschleunigten Aufstieg von Frauen.

Tatsächlich war die sowjetische Kosmonautin Valentina Tereshkova 1963 die erste Frau im Weltraum, und noch nie war eine Frau auf dem Mond. "Mankind" beleuchtet eine Gruppe aus dem wirklichen Leben, die mehr Menschen kennen sollten: die Mercury 13, eine Gruppe von Frauen, die sich den gleichen Screening-Tests unterzogen wie die Männer, die in den 1950er Jahren als Mercury-Astronauten ausgewählt wurden.


Michael Stoner: Der Grenzgänger, der immer da war

Von James P. Pierce Michael Stoner, ein lebenslanger Freund von Daniel Boone und Partner von Simon Kenton, war einer der besten Langjäger-Grenzgänger des späten 18. Jahrhunderts.

Er wurde 1748 im Südosten von Pennsylvania in derselben Region geboren, aus der auch Daniel Boone stammte. Stoner war deutschsprachiger Herkunft, was jedem, der ihn hörte, sofort klar war. Sein Englisch trug sein ganzes Leben lang einen starken deutschen Akzent.

Der ursprüngliche Familienname war Holsteiner. Die beiden Brüder Peter und John Leonhardt Holsteiner verließen ihre Heimat Zweibrücken in der damaligen Rheinischen bzw. Niederpfalz (heute bei Saarbrücken im Saarland). Zusammen mit etwa dreitausend anderen pfälzischen Flüchtlingen aus dem Augsburger Ligakrieg und dem Spanischen Erbfolgekrieg (in Nordamerika als Queen Anne's War bekannt) wanderten die Brüder rheinabwärts und über den Ärmelkanal nach England. Von England gingen sie 1710 zusammen mit Robert Hunter, dem neuen Gouverneur der Kolonie, in die Provinz New York.

Nach ihrer Ankunft sollten die Pfälzer ihren Transport bezahlen, indem sie als Arbeiter für die britischen Marinevorräte Teer und Pech und dergleichen produzierten. Nachdem dieser Plan zusammengebrochen war, ermutigten die Briten die Pfälzer, die Täler Mohawk und Schoharie hinaufzuwandern, um sich in der Wildnis niederzulassen, und übrigens auch als Puffer zwischen Briten und Franzosen und Indianern im Norden zu fungieren in die Wildnis hinauszogen und sich dort ein Zuhause gründeten, wurden viele Pfälzer, darunter auch die Holsteiner Brüder, von Menschen mit Wissen und Macht ihres Landes beraubt, indem sie den Vorwand eines unzutreffenden Landtitels als Rechtfertigung für ihr Handeln benutzten.

1728 verließen die Brüder Schoharie, N.Y. und zogen nach Tulpehocken, Pennsylvania. Beide Namen erscheinen in der Mitgliederliste der Tulpehocken Lutheran Church von 1743-45. Peters Name verschwindet nach diesem Datum aus den Aufzeichnungen. Weitere Aufzeichnungen über ihn bestehen nur aus einer vagen Familienbilanz, dass er sich irgendwo im Südwesten von Virginia niederließ und dass der Holsten River nach ihm benannt wurde.

Im März 1752 erwarb John Leonhardt Holsteiner von Peter Weiser und anderen in der Gemeinde Heidleburg, in der Nähe von Millback, jetzt im Lebanon County, Pennsylvania, ein Grundstück von 300 Acres. Ein Teil dieses Landes wird noch heute von Mitgliedern der Familie Holstein gehalten. Auf der Urkunde erscheint John als Leonard Holsteiner. Er ließ seinen Vornamen und das „h“ und das „t“ aus seinem Nachnamen weg. Der Name seiner Frau war Barbara. Über sie oder ihren Tod ist nichts bekannt, außer dass beide vor 1758 starben.

Das Paar hatte mehrere Töchter und zwei Söhne George und George Michael. Aus den Kreisakten geht hervor, dass George Holsteiner einen Antrag auf Begutachtung des Familienbetriebs gestellt hat. Seine Eltern waren ohne Testament gestorben und George wollte das Land übernehmen. Am 5. Juni 1759 erhielt George Holsteiner von Laurence Bausam und seiner Frau Philipina eine Urkunde über den Hof. Philipina war die einzige von Georges Schwestern, die zu dieser Zeit volljährig war. Nach dieser Transaktion scheint der Familienname in allen anderen Papieren in Holstein geändert worden zu sein.

Der zweite Sohn, George Michael Holstein, ist der wahre Held dieser Erzählung, er ist die Person, die später den Namen Michael Stoner annahm. Er wurde 1748 am Schuylkill River in der Nähe von Philadelphia geboren und war erst vier oder fünf Jahre alt, als seine Eltern starben.

Ältere Schwestern und ihre Familien haben ihn großgezogen, und sie müssen es wohl für das Beste gehalten haben, in typisch pfälzischer Tradition, dass er so schnell wie möglich einen Beruf erlernt. Also machte er in Hickory-Town, dem heutigen Lancaster, eine Lehre bei einem Sattler, als er noch recht jung war. Laut den Schriften von Stoners Enkel "war er jedoch von Natur aus so, dass er es nicht ertragen konnte, an eine Sattlerbank gefesselt zu werden".

So verließ er nach einem Streit mit seinem Meister im Alter von sechzehn Jahren seine Lehrzeit und ging von Berks County nach New River, Virginia. Dort lernte er Daniel Boone kennen und die beiden schlossen zum ersten Mal eine Freundschaft, die ihr ganzes Leben lang halten sollte. In den späten 1760er Jahren, als er sich in Castle's Wood im Hinterland von Virginia in der Nähe von Cumberland Gap niederließ, war er bereits über die Berge und in das Innere des Kontinents, einschließlich Kentucky.

Laut den Tagebüchern von Nathan Boone, Daniels Sohn, war Michael Stoner "ein unbeholfener Holländer", der mit einem starken deutschen Akzent sprach. Außerdem war er als "wahrhaftiger und zuverlässiger" Mann bekannt, der seine Arbeit immer erledigte. Im Jahr 1767, im Alter von neunzehn, begleitete Stoner Daniel Boone auf seiner ersten langen Jagdexpedition in das Land von Kentucky. Zusammen mit Samuel Harrod und Boone durchquerte er Cumberland Gap, um in der schwierigen Bergregion Ost-Kentucky zu überwintern.

Sie errichteten ihr erstes Hauptquartier an einem Ort, der später als Crab Orchard bekannt wurde, benannt nach einem Hain von Holzapfelbäumen, der dort wächst. Sie haben sich hier getrennt. Stoner ging nach Nordwesten zu den Falls of the Ohio (in der Nähe des heutigen Louisville, Kentucky). Nachdem er dort eine kurze Weile geblieben war, stieß er nach Süden über Central Kentucky zum Cumberland River und ging dann den Cumberland hinunter in die Nähe des heutigen Nashville, Tennessee, wo er sich mit Boone traf und sie zusammen nach Virginia zurückkehrten. Diese lange Jagd diente als Vorbereitung für spätere Expeditionen, die zu Kentuckys erster Besiedlung durch Weiße führten.

Der erste erfolglose Ansiedlungsversuch in Kentucky wurde von Daniel Boone im September 1773 angeführt. Er wurde von Richard Henderson, dem späteren Führer bei der Gründung der Transylvania Company, angestellt. Unter den fünfzig Leuten, die an diesem Herbsttag aufbrachen, befanden sich William Bush und Bushs Neffe Michael Stoner, der als die beiden besten Schützen im Südwesten von Virginia galt. Die Expedition startete zu spät im Jahr und wurde nicht ausreichend versorgt. In den ersten zwei Wochen legten sie kaum hundert Meilen zurück. Dann kam es zu einer Katastrophe.

Die Gruppe war über mehrere Meilen auf dem Weg aufgereiht, als Boone entschied, dass sie mehr Vorräte brauchten. Daniels Sohn James starb zusammen mit mehreren anderen Opfern eines indischen Hinterhalts, als er zurück nach Virginia reiste, um mehr Lebensmittel zu kaufen. Es war eine Zeit der Verzweiflung, die Gruppe kehrte zurück, sie waren noch nicht bereit für Kentucky.

Als nächstes hören wir von Michael Stoner, der wieder mit Daniel Boone spielte, kurz vor dem Ausbruch von Dunmores Krieg. Dieser Vorläufer des Unabhängigkeitskrieges ereignete sich im Spätsommer 1774 hauptsächlich entlang der Flüsse Ohio und Hocking zwischen Fort Pitt und Point Pleasant. Es könnte ein Versuch von John Murray, Earl of Dunmore und Gouverneur der Kolonie von Virginia, gewesen sein, umzuleiten die Ressourcen und die Aufmerksamkeit seiner Untertanen vor den Unruhen in Boston und Philadelphia. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass das Ganze durchgeführt wurde, um große Teile des Ohio-Landes für Gruppen wohlhabender und einflussreicher Landspekulanten zu sichern, zu denen nicht zuletzt Dunmore selbst gehörte. Jedenfalls waren seit etwa einem Jahr Vermessungsteams unterwegs, um so viel von Ohio zu beanspruchen, wie sie ihren zwielichtigen Arbeitgebern Instrumente zur Verfügung stellen konnten.

Im Frühjahr vor dem Feldzug, im April 1774, bat Dunmore um zwei gute Männer als Freiwillige, die ausgehen und die Erkundungsteams vor den Feindseligkeiten warnen sollten, damit sie rechtzeitig aus dem Kriegsgebiet fliehen konnten. Der erste Freiwillige war Michael Stoner. Der zweite war Daniel Boone. (Es gibt Diskrepanzen in den Aufzeichnungen darüber. Einige Quellen geben an, dass Boone der erste Freiwillige war und er Stoner überredete, sich dem Unternehmen anzuschließen. Die Geschichte der Holstein-Familie hat Stoner als ersten Freiwilligen.) Die beiden wurden angewiesen, den Ohio hinunter nach die Wasserfälle (direkt flussabwärts vom heutigen Louisville, Kentucky – die Wasserfälle, eigentlich kaum mehr als eine Reihe von Stromschnellen, sind seit langem weggesprengt worden, um die Schiffbarkeit des Flusses zu verbessern) und dann landeinwärts zu biegen, indem sie der Reihe von Vermessern folgen und befiehlt ihnen, in Dunmores Namen zurückzukehren.

Sie legten in 62 Tagen rund 800 Meilen durch immer feindlicheres Territorium unter sehr schwierigen Bedingungen zurück. Es gab kaum noch Spuren, und die Indianer, die im letzten Jahr von einfallenden Raufbolden drangsaliert worden waren, begannen endlich zurückzuschlagen. Die beiden Männer reisten zusammen. Boones Expeditionstagebuch berichtet von einem Vorfall, bei dem Stoner an einer Salzlecke einen Büffel verhöhnte. Das Tier, eine Kuh, reagierte, indem es ihn angriff. Laut Boone rannte Stoner weg und rief: "Schieß sie ab, Kapiten, erschieße sie!" Boone fand die ganze Sache so lustig, dass er nicht genug lachen konnte, um irgendetwas zu tun. Stoner erinnerte sich, dass sie ständig in Angst vor dem Hinterhalt der Indianer lebten, so dass sie sich, wenn sie anhielten, Rücken an Rücken lehnten, um nicht von irgendeiner Seite überrascht zu werden. Sie haben jedoch ihre Mission erfüllt und die Vermessungsteams konnten sich sicher zurückziehen.

Noch immer für Richard Henderson tätig, diesmal als Feldleiter seiner Transylvania Company, einer Landgesellschaft, die sich später als Kolonie etablieren wollte, organisierte Daniel Boone 1775 seine zweite Expedition, um eine dauerhafte Siedlung in Kentucky zu errichten. "Mikel Stoner trat ein, feberry die 5, 1775". Nachdem Henderson die Cherokees bestochen hatte, um Land, das sie in Kentucky nicht besaßen, an die Transylvania Company zu verkaufen (damals konnten zwielichtige Landgeschäfte in beide Richtungen gehen), war die Bühne für die Errichtung einer dauerhaften Siedlung geschaffen.

Boone, Stoner und eine Reihe anderer, alle Männer außer Boones Tochter Susanna und einer zum Kochen mitgebrachten Sklavin, verließen dieses Frühjahr früh, um den bereits bestehenden Pfad, einen Teil des alten Kriegerpfades, zu erweitern und zu glätten, damit er die Waggons unterzubringen, die die Hauptgruppe, die ihnen folgt, benutzen würde. Die Frontgruppe sollte auch den Grundstein für eine Siedlung in Kentucky legen, auf die die anderen aufbauen konnten. Als Verlockung sollte jeder der Frontgruppe etwa 10 Pfund für einen Monat Straßenbauarbeiten bezahlt werden.

Am Ende der Straße bauten die Arbeiter die Anfänge von Fort Boonesborough. Michael Stoner blieb, beanspruchte Land und arbeitete als Jäger für die neue Siedlung im ersten Jahr oder so.

Im Westen begann der Unabhängigkeitskrieg erst 1774 mit Dunmores Krieg und endete erst zwanzig Jahre später in der Schlacht von Fallen Timbers. Es war größtenteils ein Krieg zwischen weißen Siedlern, die östlich und südlich des Ohio River in West-Pennsylvania, West Virginia und Kentucky verstreut waren, und den Ohio Country Indian Nations, die nördlich und westlich des Flusses lebten. Inzwischen waren dies eine gemischte Gruppe von seit langem ansässigen Nationen wie den Miami und Gruppen, die durch den Vormarsch der Weißen weiter östlich und südlich aus ihren Häusern vertrieben worden waren, wie die Delaware und die Shawnee.

Ironischerweise waren die Frontier Whites in ihren Loyalitäten oft eher ambivalent. Sie waren nicht besonders begeistert von der revolutionären Sache. Tatsächlich waren viele von ihnen nach Westen gekommen, um der Unterdrückung durch die wohlhabenden östlichen Grundbesitzer zu entkommen, die die Unabhängigkeitserklärung selbst formuliert hatten. Andererseits waren sie auch der Krone gegenüber nicht besonders loyal. Die Ironie ist noch größer, da von 1775 bis 1782 ein größerer Prozentsatz dieser Westler im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung in der Region im Zusammenhang mit dem Unabhängigkeitskrieg gewaltsam getötet wurde als in jedem anderen Teil des Landes. Eine Sache, über die sie sich einig waren, war, dass ihre wahren Feinde die Indianer waren, die auf der anderen Seite des Flusses im Ohio Country lebten. Unter diesen Feinden waren sicherlich die Shawnee die furchterregendsten. Boonesborough erhielt seine Einführung in den Unabhängigkeitskrieg und seinen ersten Feuerprozess im Frühjahr 1777.

Die Briten hatten ihre indischen Verbündeten 1776 zur Zurückhaltung gedrängt, aber die Ohio-Indianer sahen nach ihrer Erfahrung in Dunmores Krieg die Errungenschaften der Amerikaner nur als Bedrohung für sich und ihr Land. Im Frühjahr 1777 wurden die Argumente der Peace Chiefs zurückgewiesen und War Chiefs wie der Shawnee Black Fish hatten das Kommando übernommen. Black Fish führte in diesem Frühjahr eine Armee von zweihundert Shawnee-Kriegern durch den Ohio nach Süden. In ganz Kentucky standen in diesem Jahr 121 Männer zur Verfügung, um die 280 dort lebenden Siedler zu verteidigen. Unter den 22 Männern, die für die Verteidigung der zehn oder fünfzehn Familien in Boonesborough zur Verfügung standen, war Michael Stoner. Was in Boonesborough geschah, war ein wichtiges Ereignis im Leben von vier der berühmtesten Langjäger an der Grenze Michael Stoner, Daniel Boone, Wm. Bush und Simon Kenton. Es war eine Erfahrung, die sie für den Rest ihres Lebens verbinden sollte.

Harrodsburg hatte seit Anfang März sporadische Angriffe ertragen, aber das viel kleinere Boonesborough blieb bis zum 24. April unbehelligt. Wie es der Zufall so wollte, waren die Pfadfinder, die normalerweise im Wald unterwegs gewesen wären, Stoner und Simon Kenton eingeschlossen, alle im Fort, also gab es keine Vorwarnung. Das erste Anzeichen von Schwierigkeiten war, als die Kühe sich weigerten, auf die Weide zu gehen, und sie gingen nicht weiter als das Tor der Festung. Boone, der als Hauptmann der Miliz fungierte, schickte zwei Männer aus, um Nachforschungen anzustellen. Sie sahen nichts Ungewöhnliches. Als sie zum Fort zurückkamen, rannte eine kleine Gruppe Shawnees aus einem Platanenhain in einer nahe gelegenen Mulde und schoss auf sie. Diese Bergahornmulde sollte ein großer Schwachpunkt bei der Verteidigung von Boonesborough sein. Die beiden Männer rannten auf das etwa siebzig Meter entfernte offene Tor zu. Einer wurde zu Fall gebracht und eine kleine Gruppe Indianer überwältigte ihn schnell und machte sich daran, seine Kopfhaut zu heben. Simon Kenton stand mit geladener Waffe am Tor. Als sich ein Krieger aus der Menge erhob, seinen Kriegsruf brüllte und seine blutige Trophäe in die Höhe schwenkte, stürmte Kenton impulsiv aus dem Fort, blieb stehen, zielte und erschoss den Krieger. Die anderen Shawnees zerstreuten sich im Wald.

Sehr schnell gesellten sich Boone, Michael Stoner, William Bush und zehn oder zwölf andere auf der Ebene vor dem Fort zu Kenton. Sie breiteten sich sofort aus, um die verschwindenden Shawnees zu verfolgen. Stoner war den anderen ein paar Meter voraus, als er einen Krieger sah, der sich entlang eines Geländers im Westen bewegte und sich versteckte. Er feuerte und traf sein Ziel, aber bevor er nachladen konnte, wurde er selbst zweimal vom Gegenfeuer getroffen. Ein Ball ging durch sein Handgelenk, ein anderer steckte in seiner Hüfte. Die Kentucker hörten, als sie Stoner zur Verteidigung kamen, viele Schritte hinter sich schließen. Als sie zurückblickten, sahen sie, wie sich der Weg zurück zum Fort mit mehreren Dutzend Shawnees füllte, die sich in derselben Platanenmulde versteckt hatten. Sie wurden abgeschnitten. "Jungs, wir müssen kämpfen!" rief Boone. "Verkaufe dein Leben so teuer wie möglich!"

Damit belasteten sie. Einzelne hörten auf zu feuern, wenn sich Gelegenheiten boten, dann stürmten sie vorwärts und erhoben jedem seinen eigenen schrecklichen Kriegsruf. Ein Zeuge berichtete, dass die Kentucker "direkt auf sie zukamen. Nah genug, um das Weiß vieler Augen zu sehen. Die Indianer würden immer nachgeben." Einige Aufzeichnungen deuten darauf hin, dass die Indianer dies taten, weil sie hofften, sie alle für ihre eigenen Zwecke zu fangen, wahrscheinlich um sie zu benutzen, um das Fort zur Kapitulation zu bewegen. Andere berichten, dass dies nur ein Beispiel für den Kampfstil der Indianer war – vorsichtig zu sein, in den Nahkampf zu gehen und eher auf eine günstige Gelegenheit zu warten als auf Angriffe. Wie auch immer, die Kentuckians brachen durch, aber nicht ohne weitere Verletzungen zu erleiden, wobei Boone unter den ersten war. Er wurde durch den Knöchel geschossen, ging zu Boden und wurde von Simon Kenton davor bewahrt, skalpiert zu werden, der den Krieger, der Boone angegriffen hatte, zu Tode schlug. Kenton hob Boone über seine Schultern und rannte zum Fort, während die indischen Kugeln die ganze Strecke um sie beide herum summten.

Stoner und Bush kamen als letzte herein. Bush hatte bereits zweimal geschossen und "hatte das Pulver in die Waffe gesteckt und hielt die Kugel im Mund", um sich auf einen dritten Schuss vorzubereiten, als er sah, wie Stoner an Blutverlust wankte. Er warf seinen Arm um seinen Neffen und begann, ihn mitzuziehen, aber Stoner schüttelte ihn ab. »Tem gottam gelbe Schurken werden uns erschießen. Stoner humpelte voraus, und Bush hielt die Indianer zurück und richtete seine leere Waffe auf sie, als wollte er schießen. Als er sich umschaute, sah er, dass alle seine Kameraden das Fort in Sicherheit gebracht hatten, also wirbelte er herum und begann zu rennen. Er sah, wie die Indianer mit ihren Gewehren zielten, hörte die Entladungen und sah ringsum Bälle niederschmettern. Er wurde nicht getroffen, aber als er das Tor passierte, waren seine Beine von Kies und Steinen, die von den Indianerschüssen hochgeschleudert wurden, weitgehend zerschnitten. Die Indianer wollten Bush gefangen nehmen und hielten ihr Feuer, bis klar war, dass sie ihn nicht fassen konnten, also entkam er.

Die Shawnees hielten eine Zeitlang das zeitweilige Feuer, aber sie gingen bald wieder und nahmen ihre Toten und Verwundeten mit. Später in Harrodsburg berichtete Kenton George Rogers Clark, dem Oberst der mit der Verteidigung von Kentucky beauftragten Miliz von Virginia, dass „40 oder 50 Indianer Boonesborough angegriffen, Danl Goodman getötet und skalpiert, Capt. Boone, Capt. Todd, Mr. Hite . verwundet haben , und M. Stoner. Indianer glauben, dass sie viel Schaden erlitten haben." Stoner erholte sich von seinen Wunden und blieb im folgenden Jahr in und um Boonesborough, wo er als Kundschafter und Jäger für die Siedlung fungierte.

He was with George Rogers Clark at the final taking of Vincennes in February, 1779, and he may have been with him during his entire campaign in the West.

On a visit in western North Carolina, Stoner was caught up in forces leading to the Battle of King's Mountain, which took place on October 12, 1780. That was where the British lost their paramount weapons researcher, Major Patrick Ferguson. He was commander of the loyalist troops trapped on King's Mountain and virtually annihilated by an American force composed almost entirely of Virginia and Carolina frontiersmen. 400 of the original 1200 loyalists lived to surrender after a sniper cut Major Ferguson down. An ironic footnote to this incident was that Ferguson, an extraordinary marksman himself as well as the inventor of the first breech-loading flintlock rifle used in England, had specifically been assigned to kill George Washington at the battle of Germantown, by sniping him across the battlefield. Ferguson found Washington and had him in his sights, but, not being able to believe that a general officer would dress so casually, he concluded that his target could not be Washington and held his fire.

Later, in 1782, Stoner was wounded in the Battle of Blue Licks, in present day central Kentucky. This battle is often cited as the last engagement of the Revolutionary War. It was the end of the last British campaign in the West. It involved a force of 600 from north of the Ohio, including fifty British Regulars under Captain Wm. Caldwell. The rest of the army consisted of Indians from the various Ohio Nations. Among their leaders was the notorious Simon Girty. The invaders crossed the Ohio in late August or early September and proceeded without being detected to The Blue Licks (a salt spring or seep long used by both humans and animals as a salt source) on the Licking River in Kentucky. There, about 350 of the force set itself up in camp while the remaining 250, including the 50 Redcoats, proceeded further inland and attacked Bryan's Station. Various militia groups, totaling some 180 or so men assembled in Lexington and came to reinforce the Station only to find the besiegers gone.

Convinced by the British presence that they were chasing the entire invading force, the Kentuckians went in pursuit, following them back to their main camp at The Blue Licks. Charging across the Licking River into what they thought to be the camp of a force approximately the same size as theirs, The Kentuckians ran into an ambush that dealt them their most severe defeat in their long Border War with the Ohio Indian Nations. Seventy two of the Kentuckians were killed in that battle. The Indians, for it was largely and Indian action, lost only three, and four others were slightly wounded. The remaining Kentuckians fled back across the Licking River in panic.

Stoner was wounded early on in the fight and fell from his horse. He hid in the bushes until the day after the battle, when he was rescued by militia reinforcements under Col. Benjamin Logan. Logan arrived a day too late to help the Kentuckians they knew he was coming with several hundred men, but, instead of waiting for him, they resorted to their usual tactic of a head-on charge into the fray immediately after first contact with the enemy.

Stoner later participated in various campaigns up into the Ohio country that were part of the Indian wars that raged across the eastern United States following the Revolutionary War. These conflicts have traditionally been granted only a few paragraphs in most general American History books. Reexamination of these times shows them to be part of a pivotal era in American history. This was when national policies and attitudes developed that have directed every aspect of United States' expansion, even to the present day.

Specifically, Stoner campaigned with Capt. Wm. Hardin, and Colonel Logan in 1786 on a successful raid against the Shawnees made possible by the diversion of George Rogers Clark's campaign against the Miami. It is also thought that he went out with his uncle, now Colonel Wm. Bush, on Harmar's fruitless campaign against the Miamis led by Little Turtle in September, 1790. Harmar and his force of more than fourteen hundred men were ambushed and soundly defeated near the ruins of the magnificent Indian town of Kekionga, which had been at the headwaters of the Maumee River in what is now northeastern Indiana.

In around 1786, Stoner was married to Frances Tribble, born in 1769, daughter of Reverend Andrew Tribble and his wife, Sarah Ann Burris. Stoner was 38 years old his wife was 17.

After the marriage, the Stoners settled in what is now Clark County, Kentucky five miles southeast of the town of Winchester. Their first child, George Washington Stoner, was born there. In 1797, they moved to the Cumberland River area in Pulaski County, and later to Wayne County, near Monticello, Kentucky. Stoner's Fork of the Licking River was named after him because of his making pre-emption and settlement on that stream at a place about five miles south of present Paris, Kentucky.

In 1808 Daniel Boone, who had moved west to Missouri in 1799, sent an invitation to Stoner to come visit him at his new home at Femme Osage near the mouth of the Missouri River. Stoner liked the idea so much that not only did he want to come visit he wanted to move there permanently. Kentucky was becoming too crowded for him. However, he could not persuade his wife to move, so he left alone

Late in the summer of 1810 Stoner arrived at Boone's cabin. His intent was to hunt and explore the Upper Missouri. Boone, in temporary remission from the rheumatism that had plagued him in his old age, could not resist the temptation to join the expedition and so, off they went early that Fall, with some younger relatives of Boone's along to give support. Boone was 76 years old in 1810 and Stoner was 62.

Boone's rheumatism returned and he had to turn back after six months. However, he brought back the best catch of his long career as a professional hunter and trapper. Stoner kept on going. He went 1600 miles up the Missouri, far beyond any habitation. Part of the time he was alone part of the time he was with company. For a period of four or five months he saw no Whites at all. According to records left by Stoner's son, they went "high up the Missouri trapping" and, according to at least one person in the party, they made it as far as the Yellowstone River where it joins the Missouri on the present northeastern Montana-North Dakota border. It must have been the trip of their lives!

Coming back downriver, he stopped once again to visit Boone. Then he returned, after an absence of two years, to his home in Kentucky. That trip was his last hunt. Michael Stoner died September 3, 1815. He was 67 years old. His remains were buried near Monticello, Wayne County, Kentucky, where his grave is marked only with a crude stone.

Three of the Stoner children as well as one grandson married Boone descendents and had large families of their own. One of their sons, Dr. Michael Lower Stoner, born about 1798, was a framer of the Constitution of the Commonwealth of Kentucky.

Author's Note and Question:

Why is there so little mention in the history books of a man who did so much? Three causes come to mind which, put together, would assure obscurity for anyone not obsessed with getting his name before the public.

First, I am pretty sure Michael Stoner was illiterate he could not write, at least not in English. Thus, he would be entirely dependent on others to leave written record of his presence.

Second, being illiterate would have prevented him from rising to many positions of leadership. He would not be able to keep log books and records, which would keep him from most managerial positions. This would help guarantee his obscurity.

His friend Daniel Boone, by contrast, was fairly literate for the time he could read and write. True, his spellings were quite imaginative, but, that was not unusual at that time. But, then, Simon Kenton was no great reader and writer either. That probably prevented his rise to leadership anywhere but on the battlefield, but even casual students of early American frontier history know of his exploits. Why not Stoner?

Third, we have the prejudices of the chroniclers of the time. Stoner was a "Dutchman". He spoke with a heavy German accent his entire life. True, he was born in Pennsylvania, but he was of German-American background. During the Colonial-Revolutionary War period, the strongest ethnic slur routinely heard in Anglo-America was damned Dutchman. The first person on record to have uttered this oath was John Smith at Jamestown. He was referring to a small group of German glassmakers that had come with the Jamestown company. They (the glassmakers) had been trying to make friends with the Indians and Smith did not like it. Anglo-Americans during the Colonial and Revolutionary period felt threatened by German-American ethnicity. Coming closer to Stoner's time, we only have to look into the writings of a founding father as prominent as Benjamin

Franklin to find comments about German Pennsylvanians that are borderline pathological in their dislike. Frontier people, almost as often targets of eastern establishment disdain and contempt as "Dutchmen", seemed not to share this prejudice, at least not as strongly. But frontier people often were not the writers of their own exploits. The early writers, like John Filson, the first person to write the exploits of Daniel Boone, were easterners and had eastern prejudices. They would not be interested in writing the exploits of any "damned Dutchmen". That, in this writer's opinion, is the main reason for Michael Stoner's obscurity today. Present day historians are still influenced, knowingly or not, by the works of their predecessors. If the early writers ignored the works of certain peoples, then "they never happened".

References and further reading:

Straight Up To See The Sky, by Timothy Truman, copyright 1991, Eclipse Books. References to Dunmore's War and Indian wars in the old Northwest in the 1780's and 90's.

Daniel Boone, the Life and Legend of an American Pioneer, by John Mack Faragher, copyright 1992, Henry Holt and Company, Inc. Frequent mention of Stoner as companion of Boone in many endeavors.

The Frontiersmen, by the Editors of Time-Life Books, text by Paul O'Neil, copyright 1977, Time-Life Books, Inc.good summation of frontier campaigns of the Revolutionary War, especially G.R.Clark's Vincennes Campaign, The Battle of King's Mountain, and the Battle of Blue Licks. Many illustrations and maps from the period.

The American Heritage History of The American Revolution, edited by Richard M. Ketchum, narrative by Bruce Lancaster, introduction by Bruce Catton, copyright 1971, American Heritage Publishing Company. good chapter on the war on the Frontier. Many illustrations from the period.

That Dark and Bloody River, by Allan W. Eckert, copyright 1995, Bantam Books. very detailed history of the Ohio Valley during Stoner's time there. Battle of Blue Licks covered. A must read for anyone who wants to study the Frontier Ohio Valley during the last half of the 18th century. Eckert's works are sometimes dismissed as being fiction. They are not fiction they are historical narrative. I recommend this as well as all his other books to anyone wishing to study this time period


Review: Volume 18 - German History - History

Quellenbuch für die moderne Geschichte des Internets

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                            • Social Reformism

                            The 19th Century and Western Hegemony

                            • The Council of Vienna System and Challenges
                            • Reactionary Thought
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                            • Liberalism
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                              • Radical Politics
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                              • Other Liberalisms
                              • Welfare Liberalism
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                                      • The July Monarchy, 1831-1848
                                      • 1848
                                      • The Second Empire
                                      • The Franco-Prussian War and the Commune
                                      • The Third Republic

                                      Other Western European Countries

                                      • Schweiz
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                                      • Griechenland
                                      • Romania [Moldavia/Wallachia/Transylvania]
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                                      • The Conflict over Slavery
                                      • The Civil War
                                        • Confederate Documents
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                                        • The Military History of the Civil War
                                        • The Social History of the Civil War
                                        • US Immigration and Its Effects
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                                          • The Maturation of American Culture
                                          • Legal Framework of American Life
                                          • Das vergoldete Zeitalter
                                          • The Emergence of Modern Politics
                                          • American Thought
                                          • American Literature

                                          Canada: Another North American Society

                                          • Latin America in the 19th Century
                                            • Die Unabhängigkeit
                                            • Political Development
                                            • Imperialismus der Vereinigten Staaten
                                            • Einwanderung
                                            • Responses to Economic Growth: Socialism and Marxism
                                            • Early Socialism
                                            • Marxism
                                            • Versions of Socialism
                                              • Revisionism
                                              • Fabianism
                                              • Labor Parties
                                              • Imperialismus
                                                • Analysen
                                                • Motives and Attitudes
                                                • Celebrations and Objections
                                                • The Second Industrial Revolution and Advanced Capitalism
                                                  • Growth: Free Markets and Government Support
                                                  • The Modern Corporation
                                                  • The Life of the Workers
                                                  • The Consumer Marketplace
                                                  • The Steel Industry
                                                  • The Chemical Industry
                                                  • Elektrizität
                                                  • Luftfahrt
                                                  • Confidence and Disaster
                                                  • Contradictions of the Enlightenment: Darwin, Freud, Einstein, Dada
                                                    • The Classical Synthesis
                                                    • The Advance of Medical Theory and Treatments
                                                    • Geologie
                                                    • Biology: Red in Tooth and Claw
                                                      • Reactions to Darwin
                                                      • Social Darwinism
                                                      • Religion in the Face of Modernity
                                                      • Catholicism: Reaction and Radicalism
                                                        • The Popes: Reaction and Reform
                                                        • Renewed Marianism
                                                        • Converts
                                                        • Converts and Decadence
                                                        • Radicals
                                                        • Missionary Expansion
                                                        • Biblical Criticism
                                                        • Muscular Christianity
                                                        • The Oxford Movement
                                                        • Quäker
                                                        • Fundamentalism
                                                        • Missionary Expansion
                                                        • Resistence to Roman Control
                                                          • Old Catholics
                                                          • "Modernism"

                                                          World Wars and the End of Western Dominance

                                                          • Erster Weltkrieg
                                                          • The Path to War
                                                            • Ottoman Empire: Weakness
                                                            • The Balkans: Conflict
                                                            • Austria Hungary
                                                            • German Arms Race
                                                            • The Alliance System
                                                            • Diplomatic History
                                                            • Militärgeschichte
                                                            • Personal Accounts
                                                            • The Tsarist State
                                                            • Russian Revolution
                                                              • The Development of the Opposition
                                                              • Lenin
                                                              • 1905
                                                                • 1905 Party Programs
                                                                • Age of Anxiety: The Interwar Years
                                                                • European Culture
                                                                • Western Europe
                                                                  • Großbritannien
                                                                  • Frankreich
                                                                  • Jugoslawien
                                                                  • Czechoslovakia
                                                                  • Ungarn
                                                                  • Rumänien
                                                                  • Griechenland
                                                                  • Truthahn
                                                                  • United States Intervention
                                                                  • Mexiko
                                                                  • Argentinien
                                                                  • Chile
                                                                  • Uruguay
                                                                  • Die Weimarer Republik
                                                                  • National Socialism
                                                                    • Hitler
                                                                    • Wahlen
                                                                    • The Churches and the Nazis
                                                                    • Der Holocaust
                                                                    • Antisemitismus
                                                                      • Religious Anti-Semitism
                                                                      • Racist Anti-Semitism
                                                                      • Violent Racist Anti-Semitism
                                                                      • Armenia 1914-
                                                                      • Bangladesh 1971
                                                                      • East Timor 1975-
                                                                      • Cambodia 1978
                                                                      • Rwanda 1996
                                                                      • Former Yugoslavia
                                                                      • World Unity
                                                                        • The United Nations Organization
                                                                        • Human Rights: Universal Ideals or a Western Impositions?
                                                                        • Beginnings
                                                                        • Berlin Crises
                                                                        • Cuban Crises
                                                                        • Cold Warriors
                                                                        • Various Detentes
                                                                        • America as World Leader: External Power
                                                                        • American Foreign Relations
                                                                          • Realpolitik or Human Rights
                                                                          • America as World Leader: Internal Change
                                                                          • US Domestic Politics: The State
                                                                            • American Conservatism
                                                                              • McCarthyism
                                                                              • Republikaner
                                                                              • Demokraten
                                                                              • Balance of Power
                                                                              • Rights in Court
                                                                              • Racial Equality
                                                                              • Free Speech
                                                                              • Western Europe Since 1945
                                                                                • The Division of Europe
                                                                                • Wiederaufbau
                                                                                • europäische Union
                                                                                • The Welfare State
                                                                                • Großbritannien
                                                                                • Deutschland
                                                                                • Frankreich
                                                                                • Italien
                                                                                • Spanien
                                                                                • Irland
                                                                                • Other Western Countries
                                                                                • Eastern Europe Since 1945
                                                                                • The Soviet Union/Russia
                                                                                  • Domestic Politics
                                                                                  • Außenpolitik
                                                                                  • Albanien
                                                                                  • Ungarn
                                                                                  • Jugoslawien
                                                                                  • Rumänien
                                                                                  • Indien
                                                                                  • China
                                                                                    • Chinese Efforts to Modernize: 1911-1949
                                                                                    • Communist Rule
                                                                                    • Dissidenten
                                                                                    • Post Mao China
                                                                                    • Hongkong
                                                                                    • Israel and Palestine
                                                                                      • Zionism
                                                                                      • The British Mandate
                                                                                      • The Establishment of the State of Israel
                                                                                      • Israeli Soceity
                                                                                      • The Palestinians
                                                                                      • 20th Century Latin America
                                                                                      • Common Themes and Issue
                                                                                        • United States Interference
                                                                                        • Pan-American Efforts
                                                                                        • Economic Progress
                                                                                        • National Identity
                                                                                        • Liberation Theology
                                                                                        • Modern Social Movements
                                                                                        • Feminism
                                                                                          • Origins of Third Wave
                                                                                          • Cultural Feminism
                                                                                          • Political Feminism
                                                                                          • Liberal Feminism
                                                                                          • Radical Feminism
                                                                                          • The US Civil Rights Movement
                                                                                          • Radicals
                                                                                          • Since 1968
                                                                                          • Existentialism
                                                                                          • Post-Structuralism and Offspring
                                                                                            • Linguistik
                                                                                            • Anthropology
                                                                                            • Pomo Marxism
                                                                                            • Deconstruction
                                                                                            • Social Constructionism
                                                                                            • Queer Theor
                                                                                            • Religion since 1945
                                                                                            • römischer Katholizismus
                                                                                            • Protestantismus
                                                                                            • Östliche Orthodoxie
                                                                                            • Judentum
                                                                                            • Islam
                                                                                            • Buddhismus
                                                                                            • Humanist-Religious Debate
                                                                                            • Science, Technology and the Transformation in the Means of Production
                                                                                            • Biology: The DNA Revolution
                                                                                            • Physik
                                                                                            • Space Exploration
                                                                                            • Computers
                                                                                            • Knowledge Based Production
                                                                                            • The Internet
                                                                                            • The World Environment: Cornucopeian Plenty or a Crisis Situation

                                                                                            The Internet Modern History Sourcebook is one of series of history primary sourcebooks. It is intended to serve the needs of teachers and students in college survey courses in modern European history and American history, as well as in modern Western Civilization and World Cultures. Although this part of the Internet History Sourcebooks Project began as a way to access texts that were already available on the Internet, it now contains hundreds of texts made available locally.

                                                                                            The great diversity of available sources for use in modern history classes requires that selections be made with great care - since virtually unlimited material is available. The goals here are:

                                                                                            • To present a diversity of source material in modern European, American, and Latin American history, as well as a significant amount of materal pertinent to world cultures and global studies. A number of other online source collections emphasize legal and political documents. Here efforts have been made to include contemporary narrative accounts, personal memoirs, songs, newspaper reports, as well as cultural, philosophical, religious and scientific documents. Although the history of social and cultural elite groups remains important to historians, the lives of non-elite women, people of color, lesbians and gays are also well represented here.
                                                                                            • To present the material as cleanly as possible, without complicated hierarchies and subdirectories, and without excessive HTML markup. What you get here is direct access to significant documents, not the efforts of some whizkid "website designer". In other words, we are interested here in the music, not the Hi-fi!.
                                                                                            • Within the major sections, to indicate a few high quality web sites for further source material and research.

                                                                                            The texts on these pages come from many sources:

                                                                                            • Files posted to various places on the net. In some cases, the source URL no longer exists.
                                                                                            • Shorter texts created for class purposes by extracting from much larger texts. In some cases, the extracts have been suggested by a variety of commercial sourcebooks.
                                                                                            • Texts scanned in from printed material. In some cases the printed book may be recent, but the material scanned is out of copyright.
                                                                                            • Texts sent to me for inclusion.
                                                                                            • Links to other online texts. In almost all these cases I have made local copies, so please inform me if links no longer work.

                                                                                            Efforts have been made to confirm to US Copyright Law. Any infringement is unintentional, and any file which infringes copyright, and about which the copyright claimant informs me, will be removed pending resolution.

                                                                                            Links to files at other site are indicated by [At some indication of the site name or location].

                                                                                            Locally available texts are marked by [At this Site].

                                                                                            WEB indicates a link to one of small number of high quality web sites which provide either more texts or an especially valuable overview.

                                                                                            Die Modern History Sourcebook ist Teil von Sourcebooks-Projekt zur Internetgeschichte . The Internet History Sourcebooks Project is located at the History Department of Fordham University, New York. The Internet Medieval Sourcebook, and other medieval components of the project, are located at the Fordham University Center for Medieval Studies.The IHSP recognizes the contribution of Fordham University, the Fordham University History Department, and the Fordham Center for Medieval Studies in providing web space and server support for the project. The IHSP is a project independent of Fordham University. Although the IHSP seeks to follow all applicable copyright law, Fordham University is not the institutional owner, and is not liable as the result of any legal action.

                                                                                            © Site Concept and Design: Paul Halsall created 22 Sept 1998: latest revision 9 April 2019

                                                                                            Die Sourcebooks-Projekt zur Internetgeschichte is located at the History Department of Fordham University, New York. The Internet Medieval Sourcebook, and other medieval components of the project, are located at the Fordham University Center for Medieval Studies.The IHSP recognizes the contribution of Fordham University, the Fordham University History Department, and the Fordham Center for Medieval Studies in providing web space and server support for the project. The IHSP is a project independent of Fordham University. Although the IHSP seeks to follow all applicable copyright law, Fordham University is not the institutional owner, and is not liable as the result of any legal action.

                                                                                            © Site Concept and Design: Paul Halsall created 26 Jan 1996: latest revision 20 January 2021 [CV]


                                                                                            Hitler’s “Mein Kampf” is published

                                                                                            On July 18, 1925, Volume One of Adolf Hitler’s philosophical autobiography, Mein Kampf, Ist veröffentlicht. It was a blueprint of his agenda for a Third Reich and a clear exposition of the nightmare that will envelope Europe from 1939 to 1945. The book sold a total of 9,473 copies in its first year.

                                                                                            Hitler began composing his tome while sitting in Landsberg prison, convicted of treason for his role in the infamous Beer Hall Putsch in which he and his minions attempted to stage a coup and grasp control of the government in Bavaria. It ended in disaster, with some allies deserting and others falling into the hands of the authorities. Hitler was sentenced to five years’ imprisonment (he would serve only nine months). His time in the old fortress at Landsberg was hardly brutal he was allowed guests and gifts, and was treated as something of a cult hero. He decided to put his leisure time to good use and so began dictating Volume One of his opus magnus to Rudolph Hess, a loyal member of the German National Socialist Party and fellow revolutionary.

                                                                                            The first part of Mein Kampf, subtitled 𠇊 Reckoning,” is a 400-plus page diatribe on the problems besetting Germany—the French, who wished to dismember Germany the lack of Lebensraum, “living space,” and the need to expand east into Russia and the baleful influence of “mongrel” races. For Hitler, the state was not an economic entity, but a racial one. Racial purity was an absolute necessity for a revitalized Germany. “[F]or men do not perish as the result of lost wars, but by the loss…of pure blood.”


                                                                                            Schau das Video: Herbert Rosendorfer - Deutsche Geschichte. Ein Versuch Vol. 07 - 2006 - Hörbuch (Dezember 2021).