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2. September 2009 Drei Geschichten - Geschichte

2. September 2009 Drei Geschichten - Geschichte

Eine tägliche Analyse
Von Marc Schulman

6. September 2009 Keine Einigung in Bezug auf die Kontroverse um Shalit-Settlement Near

Nach einigen Tagen der Spekulationen, dass ein Abkommen über Gilad Shalit nahe sei, erklärte Halid Meshal, der Führer der Hamas, heute, dass ein Abkommen in weiter Ferne sei. Die Ägypter und die Deutschen hatten gehofft, dass die Hamas als Reaktion auf den israelischen Vorschlag ein Zugeständnis machen würde, wie es in Verhandlungen üblich ist. Die Hamas hält jedoch an ihrer Linie fest, dass ihre Ausgangsposition auch ihre Schlussposition ist, daher sind Kompromisse nicht möglich. Das scheint auch bei der Aufrechterhaltung eines Abkommens zwischen Hamas und Fatah der Fall zu sein – Hamas glaubt nicht wirklich an Verhandlungen, wie dieser Begriff weithin verstanden wird. Interessanterweise wurde gerade in Israel ein Buch veröffentlicht, in dem behauptet wird, Rabin habe 1987 einen Deal abgelehnt, um Ron Arad zurückzugeben. Das Abkommen erforderte die Freilassung von 50 Terroristen, die „Blut an den Händen hatten“, eine kleine Zahl im Vergleich zu dem, was die Hamas für Shalit will.

Das zweite große Ereignis des Tages ist wirklich ein Nicht-Ereignis, das viel diplomatische Bestürzung hervorruft – und das ist die Ankündigung der israelischen Regierung, 400 zusätzliche Wohneinheiten in den Gebieten zu bewilligen. Warum ist dies kein Ereignis? Da alle diese Einheiten bereits genehmigt waren, nur aus irgendeinem Grund (normalerweise aus wirtschaftlichen Gründen) nicht gebaut wurden, teilte die Regierung Netanjahu den Amerikanern im Voraus mit, dass sie im Rahmen ihrer Vereinbarung, den Bau zu stoppen, diese zusätzlichen Gebäude vor der Ankündigung bauen würde der Stillstand. Die Amerikaner hatten erwartet, das Gebäude "zurückhaltend" zu halten. Stattdessen machte die Regierung eine große Ankündigung, die sowohl die Amerikaner als auch die Palästinenser überraschte. Das ist hoffentlich in ein paar Tagen vorbei. Netanjahu hat den Rest seiner Regierung davon überzeugt, dem Einfrieren zuzustimmen, da Israel derzeit keine wirkliche Wahl hat. Nicht nur die amerikanische Regierung drängt darauf, sondern Israel konnte bis vor kurzem auch behaupten, dass die Palästinenser ihrer Verantwortung im Rahmen der Roadmap nicht gerecht würden. Nach allem aber haben die Palästinenser jetzt ernsthaft den Terror bekämpft und dem Westjordanland eine bürgerliche Herrschaft aufgezwungen.


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