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Medizin! Erste Hilfe im Kampf, vom ersten Weltkrieg bis zur Operation Iraqi Freedom

Medizin! Erste Hilfe im Kampf, vom ersten Weltkrieg bis zur Operation Iraqi Freedom

Bis in die jüngste Vergangenheit war ein Soldat, der im Kampf verwundet worden war, auf dem Feld geblieben, auf dem er ohne Hoffnung auf Rettung gefallen war. Vielleicht würde ihn ein Kamerad in Sicherheit bringen, aber wahrscheinlich würde er tagelang dort bleiben und auf Hilfe hoffen (oder, falls nicht, auf den Tod). Nicht, dass die Alten nichts über Kampfmedizin wussten. Alexander der Große ließ bei Soldaten mit blutenden Extremitätenwunden Aderendhülsen anbringen. Tragbahren aus Weidengeflecht wurden in mittelalterlichen Schlachten eingesetzt. Triage wurde im napoleonischen Korps eingesetzt.

Erst im Bürgerkrieg entwickelte sich so etwas wie ein Krankenwagen. Alles änderte sich 1862, als Dr. Jonathan Letterman ein dreistufiges Evakuierungssystem entwickelte, das bis heute verwendet wird. Als erstes befand sich die Feldwache in der Nähe des Schlachtfeldes. Das zweite war das Feldkrankenhaus (oder MASH-Einheiten). Endlich ein großes Krankenhaus für diejenigen, die eine längere Behandlung benötigen.

Heute sind die Sterberaten in der Schlacht dank der Arbeit der Kampfmediziner gesunken, die verhindern, dass Soldaten in ihrer verletzlichsten Zeit sterben.