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Pluto Pipeline: Lebenselixier des D-Day

Pluto Pipeline: Lebenselixier des D-Day

Der folgende Artikel über die Pluto-Pipeline ist ein Auszug aus der D-Day-Enzyklopädie von Barrett Tillman.


Der deutsche Geheimdienst könnte angenommen haben, dass PLUTO der skurrile Name einer alliierten Operation war, die auf dem beliebten Disney-Cartoon-Hund basiert. PLUTO war jedoch eine Abkürzung für "Pipeline Under The Ocean", ein ehrgeiziges Konzept für die Planung des D-Day, um die alliierte Expeditionary Force mit angemessenem Treibstoff zu versorgen und gleichzeitig die erwartete Menge in den Häfen der Normandie zu lindern. Die Pluto-Pipeline war das Lebenselixier der Invasion in der Normandie.

Bei der Pluto-Pipeline handelte es sich um eine Reihe von drei Zoll großen Stahlrohren, die in Gruppen von fünfzig Fuß Durchmesser und neunzig Fuß Länge miteinander verbunden waren und jeweils etwa zweitausend Tonnen wogen. Pumpstationen in England und auf der Isle of Wight schickten das Erdöl auf den Weg; Das Empfangsende sollte in Cherbourg sein, aber die Alliierten sicherten diesen lebenswichtigen Hafen erst Mitte September.

Der Plan zur Lieferung von Öl über die Pipeline wurde vom Chefingenieur der anglo-iranischen Ölgesellschaft Arthur Hartley entwickelt. Pipelines waren notwendig, um das Öl zu liefern, da die alliierten Streitkräfte in Europa eine enorme Menge an Treibstoff benötigten und Öltankschiffe durch schlechtes Wetter gebremst werden konnten. Sie waren auch anfällig für deutsche U-Boote und wurden im Pazifikkrieg gebraucht.

Eine weitere PLUTO-Linie fuhr nach Ostende, Belgien. In Übereinstimmung mit der Comic-Nomenklatur hieß die erste Zeile "Bambi" und die zweite "Dumbo". Obwohl der Ausbruch der Normandie PLUTO-Stationen weit hinter den alliierten Armeen platzierte, lieferte das System mehr als 130 Millionen US-Gallonen Kraftstoff.

Dieser Artikel ist Teil unserer größeren Auswahl an Beiträgen zur Invasion der Normandie. Um mehr zu erfahren, klicken Sie hier für unseren umfassenden Leitfaden zum D-Day.