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Der vergessene Attentäter - Sirhan Sirhan und der Mord an Robert F. Kennedy

Der vergessene Attentäter - Sirhan Sirhan und der Mord an Robert F. Kennedy

Die Ermordung von Robert F. Kennedy im Jahr 1968 schien ein offener Fall zu sein. In dieser schicksalhaften Nacht drängten sich viele Menschen in dem kleinen Raum im berühmten Ambassador Hotel in Los Angeles und sahen, wie Sirhan Sirhan den Abzug drückte. Sirhan wurde ebenfalls wegen des Verbrechens verurteilt und liegt immer noch mit einer lebenslangen Haftstrafe im Gefängnis. Verschwörungstheoretiker haben jedoch Unstimmigkeiten in den Augenzeugenaussagen und angebliche Anomalien in den forensischen Beweisen verwendet, um darauf hinzuweisen, dass Sirhan nur ein Schütze in einer größeren Verschwörung war, ein Mörder für die wahren Mörder oder sogar ein hypnotisierter Mörder, der nicht wusste, was er war doing (eine beliebte Handlung in der Fiktion des Kalten Krieges, wie The Manchurian Candidate).

In dieser Episode spreche ich mit Mel Ayton, der Sirhan profiliert und argumentiert, dass seine politischen Überzeugungen und sein Hass auf RFK den Mord motiviert haben. Ayton, Autor des Buches Der vergessene Terrorist - Sirhan Sirhan und das Attentat auf Robert F. Kennedy, untersucht die umfangreichen persönlichen Hefte von Sirhan, geht erneut auf die Gerichtsverfahren ein und argumentiert, Sirhan sei der einzige Attentäter gewesen, dessen politisch motivierte Tat ein Vorläufer der Gegenwart gewesen sei Terrorismus. Insgesamt untersuchen wir das Attentat, das die Nation im turbulenten Sommer 1968 erschütterte, erneut.