Kriege

Midway Class Carrier: Das Ungetüm der Marine

Midway Class Carrier: Das Ungetüm der Marine

Der folgende Artikel über den Midway Class Carrier ist ein Auszug aus Barrett Tillmans Buch On Wave and Wing: The 100 Year Quest to Perfect the Aircraft Carrier.


Während des Zweiten Weltkriegs entwickelte die Marine das Konzept des „Schlachtträgers“, der größer und fähiger als die Essex-Klasse ist. Von sechs geplanten CVBs wurden drei bestellt, mit Auf halbem Weg (CV-41) und Franklin D. Roosevelt (CV-42) wurde unmittelbar nach dem V-J Day in Betrieb genommen, gefolgt von Korallensee (CVB-43) zwei Jahre später.

Der Flugzeugträger der Midway-Klasse war einer der dienstältesten Flugzeugträger in der Geschichte der US-Marine. DasUSSMidway wurde zum ersten Mal Ende 1945 in Betrieb genommen und erst 1992 außer Betrieb genommen, als er seine letzte Dienstreise in Desert Storm absolvierte. Wenige Schiffe sahen so viel Veränderung in der Kriegsführung wie sie.

Die Midway Class Carrier waren Übergangsschiffe. Ursprünglich verdrängten sie fünfundvierzigtausend Tonnen und sollten mehr als 120 Flugzeuge befördern. Das Konzept erwies sich jedoch als nicht praktikabel und in der Tat unerwünscht. Erste Erfahrungen haben gezeigt, wie schwierig es ist, so viele Flugzeuge mit vier Staffeln Corsairs (dreiundsechzig F4Us) und Helldivers (dreiundfünfzig SB2Cs) zu betreiben. Aufgrund ihrer Größe waren die CVBs besser für den gleichzeitigen Betrieb von Jets und größeren Kolbenflugzeugen ausgestattet. Auf halbem WegBeispielsweise flog McDonnell FH-1 1949 kurzzeitig mit einem Doppeljet, behielt jedoch bis 1950 Kolbenmotorjäger bei.

Die drei Schiffe wurden für einen Großteil ihrer Karriere der Atlantikflotte zugeteilt und stellten sich versuchsweise der sowjetischen Bedrohung entgegen. Auf halbem Weg und Korallensee diente in den 1990er Jahren mit Auf halbem Weg ein Museumsschiff in San Diego zu werden. Die hartgesottenen FDR (gemeinnützig "Filthy Dirty Rusty" genannt) wurde 1977 verkauft.