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Panik auf dem Pazifik: Wie Amerika sich auf eine Invasion der japanischen Westküste nach Pearl Harbor vorbereitete

Panik auf dem Pazifik: Wie Amerika sich auf eine Invasion der japanischen Westküste nach Pearl Harbor vorbereitete

Die Nachbeben des Angriffs auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 waren in ganz Amerika spürbar - der Krieg in Europa hatte Einzug gehalten. Aber nirgendwo wurde das amerikanische Leben so unmittelbar gestört wie an der Westküste, wo die Menschen in gewisser Angst vor mehr japanischen Angriffen lebten.

Heute spreche ich mit Bill Yenne, Autor von „Panic on the Pacific“. Er beschreibt, wie von diesem Tag bis zum Kriegsende eine schwindelerregende Mischung aus Kampfbereitschaft und grassierender Paranoia die Staaten erfasste. Japanische Einwanderer wurden in Internierungslager getrieben. Fabriken wurden getarnt, um wie kleine Städte auszusehen. Die Rose Bowl wurde nach North Carolina verlegt. Die Start- und Landebahnen des Flughafens waren so gut versteckt, dass selbst amerikanische Piloten sie nicht finden konnten.

Wir reden über die Panik an der Pazifikküste und fürchten, die Japaner würden kommen. Infolgedessen fanden die berüchtigtsten Ereignisse des Zweiten Weltkriegs in Amerika statt, nämlich die Internierung von amerikanischen Staatsbürgern japanischer Herkunft. Es ist eine warnende Geschichte darüber, wie Hysterie dazu führen kann, dass Politiker politische Themen im Namen der öffentlichen Sicherheit ergreifen, die viel mehr Schaden als Nutzen anrichten können.

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Panik auf dem Pazifik: Wie Amerika sich auf die Invasion der Westküste vorbereitete

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